Mareographe Seafarer

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 1950

1950 Instrument für Segler

MAREOGRAPHE/SEAFARER. Weil der Name Heuer aufs Engste mit dem Universum der Kurzzeitmessung verknüpft ist, war die Weiterentwicklung der Solunar zum Mareographe völlig logisch. Den Impuls hatte der amerikanische Sportausstatter Abercrombie & Fitch gegeben: Die rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 1949 eingetroffene Solunar verkaufte sich trefflich, weshalb die New Yorker nun auch noch einen Chronographen mit Gezeitenzifferblatt begehrten.

Hiermit wollte sich Abercrombie & Fitch an Hochseesegler wenden. Deshalb musste der Zeitmesser nicht nur die Gezeiten in einem frei wählbaren Hafen darstellen, sondern auch die entscheidenden Fünf-Minuten-Intervalle der Vorstartphase einer Regatta. Verlangt, getan: Bereits 1950 war der sogenannte Mareographe zur Serienreife gediehen. Allein mit dem Namen hatten die Amerikaner ihre liebe Not. Für die potenzielle Kundschaft in der Neuen Welt brauchten sie etwas besser Aussprechbares. Also gelangte der damals 125 Dollar teure Armbandchronograph in den USA unter dem Namen Seafarer auf den Markt.

 

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