Monaco V4

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 2009

2009 Riemen statt Räder

MONACO V4. Bereits 2004 debütierte die Monaco V4 in Basel als Konzeptuhr. Damals glaubten nur wenige, dass sie jemals funktionieren werde. Doch fünf Jahre später wurden die Zweifler Lügen gestraft, denn die erste Serie der innovativen Automatikuhr gelangte in den Handel. Die Energie der linear hin und her laufenden Schwungmasse wird über zwei hauchdünne Zahnriemen an vier Federhäuser weitergeleitet.

Analog zum Motorsport haben sich die Entwickler gezielt mit verschiedenen Kenngrößen mechanischer Dynamik auseinandergesetzt: Drehmoment, Kraft, Reibung und Übertragung. Bei der Konstruktion und Entwicklung zur Serienreife galt es, rund 2500 Variablen abzuarbeiten. Weil das mit herkömmlichen Computern unmöglich gewesen wäre, wurde ein Hochleistungsrechenzentrum eingebunden. So ließen sich alle Zusammenhänge erforschen, simulieren und in einem hochkomplexen Automatikwerk mit zwei Tagen Gangautonomie und vier Hertz Unruhfrequenz bündeln. Allein die Feinbearbeitung der Werkkomponenten jeder Uhr nimmt 80 Stunden in Anspruch. Das Platingehäuse der 150 Exemplare umfassenden Erstedition wiegt 126 Gramm. In Roségold offerierte TAG Heuer 60 Stück. Weitere Serien werden sicher folgen.

 

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