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Taucheruhren

Diese neuen Taucheruhren sind 2014 bestens geeignet für den Einsatz im Wasser

Das Gefühl der Schwerelosigkeit, die faszinierende Unterwasserwelt und die geheimnisvolle Tiefe begeistern weltweit jährlich Millionen von Intensiv- und Gelegenheitstauchern. Der eine mag dabei nur warme Gewässer, andere lieben kühle Bergseen oder gar einen Tauchgang unter Eis. Mit den ersten Sporttauchgeräten, die die Forscher Hans Hass und Jacques-Yves Cousteau entwickelten, begann die Ära des Tauchsports in den 1950er-Jahren. Dabei geht es immer auch um die Zeit. Sei es die Abtauchzeit, zu der der Tauchgang beginnt, oder die Austauchzeit, die für den gesamten Aufstieg einschließlich aller Dekompressionspausen benötigt wird. Diese überlebenswichtige Aufgabe übernimmt heute ein moderner Tauchcomputer. Wozu also eine mechanische Taucheruhr tragen?
Sie versprüht nicht nur einen Hauch Nostalgie und Abenteuer, sie ist durchaus auch ein zuverlässiges Backup-Instrument. Mit der richtigen Pflege und Handhabung bereiten die Taucheruhren-Neuheiten 2014 viel Freude − nicht nur unter Wasser, sondern auch im Alltag.

 Taucheruhr 2014: Rolex Sea-Dweller 4000 Zur Baselworld 2014 stellte Rolex nach langer Zeit wieder eine neue Sea-Dweller vor. Seit 2009 war das Modell nicht mehr erhältlich. Der Taucheruhren-Klassiker ist nicht nur flacher als die Deepsea, sondern fällt mit seinen 40 Millimeter Durchmesser nicht so wuchtig aus. Zum Vergleich: Der Gehäusedurchmesser der Deepsea beträgt 44 Millimeter. Der Name der neuen Sea-Dweller 4000 leitet sich von ihrer Wasserdichtheit ab: Sie beträgt 4.000 Fuß, das sind umgerechnet 1.220 Meter. Das Oyster-Gehäuse mit verschraubter Krone und verschraubtem Gehäuseboden schützt das hauseigene, COSC-zertifizierte Automatikwerk 3135. Ähnlich wie frühere Sea-Dweller-Modelle besitzt die Sea-Dweller 4000 eine Datumsanzeige ohne Lupe. Die Rolex-Taucheruhr kostet 8.350 Euro.

Was sollte also beim Kauf einer Taucheruhr beachtet werden?

Da beim Tauchen die Zeit keinesfalls vergessen werden darf, unterliegen Taucheruhren einer strengen Norm.

Wasserdicht nach DIN 8310/ISO 2281

Die DIN 8310 prüft nur die Wasserdichtheit von Kleinuhren. Uhren, die als „wasserdicht“ bezeichnet werden, müssen widerstandsfähig gegen Schweiß, Regen und gegen Eintauchen in Wasser über 30 Minuten bei einer Wassertiefe von einem Meter sein. Bei der Prüfung wird die Uhr in ein Druckgefäß mit Wasser gegeben, in dem innerhalb von einer Minute ein Überdruck von zwei Bar angelegt und fünf Minuten gehalten wird. Hält sie dabei dicht, darf sie die Bezeichnung „wasserdicht“ tragen und ist für den allgemeinen täglichen Gebrauch bestimmt, darf aber nicht unter hohem Wasserdruck verwendet werden. Uhren dieser Kategorie eignen sich bestenfalls zum Hände waschen.

Omega legte ebenfalls zur Basler Uhren- und Schmuckmesse seine historische Taucheruhr Seamaster 300 von 1957 neu auf. Diese Uhr verträgt mehr als nur ein wenig Regen, denn sie ist bis 30 Bar druckfest. Äußerlich sieht die Seamaster 300 Master Co-Axial ihrem Vorbild sehr ähnlich, aber im Inneren kommt die neueste und innovativste Technik zum Einsatz: Der Meister-Zusatz des verwendeten Kalibers Master Co-Axial 8400 weist auf die 2013 vorgestellte Magnetfeldschutztechnik hin. Dabei sind alle relevanten Teile des Werkes aus Materialien, die von Magnetfeldern unbeeindruckt bleiben. Und natürlich verfügt das Werk auch über die Co-Axial-Hemmung, die Siliziumspiralfeder und das offizielle Chronometerzertifikat. Innovationen finden sich ebenfalls am 41-Millimeter-Gehäuse: Aus kratzfester Keramik besteht die einseitig drehbare Tauchlünette, die Zahlen aus Liquidmetal. Die in die Schließe integrierte, stufenweise ausfahrbare Bandverlängerung erleichtert das Tragen der Uhr über dem Tauchanzug. Ab 4.850 Euro ist die Retro-Taucheruhr von Omega in Stahl mit Stahlband zu haben. Taucheruhr 2014: Omega Seamaster 300


Taucheruhr nach DIN 8306

Weil wir unsere mechanischen Tauchbegleiter nicht nur Wasserspritzern aussetzen wollen, gibt die Taucheruhrennorm DIN 8306, die der internationalen Norm ISO 6425 entspricht, vor, welche Anforderungen eine professionelle Taucheruhr erfüllen muss. Sie geht prüftechnisch sehr viel weiter als die DIN 8310. Allerdings lassen die wenigsten Hersteller ihre Uhren nach der Norm zertifizieren. Sind sie deswegen weniger geeignet für das Tauchen?

  • druckfest bis 20 Bar oder mehr
  • die Uhr muss zwei Stunden in einer Wassertiefe verbleiben, die der vom Hersteller gemachten Druckangabe entspricht
  • anschließender dreistündiger Aufenthalt in drei Metern Tiefe
  • Einrichtung zur Vorwahl einer Zeitspanne mit Minuten- und davon abgesetzten Fünf-Minuten-Markierungen
  • die vorgewählte Zeitspanne und der Sekundenzeiger (oder eine andere Funktionskontrolle) müssen auch im Dunkeln erkennbar sein
  • die Taucheruhr muss antimagnetisch nach DIN 8309 sein: nach Magnetfeldeinfluss von 4800 A/m darf die Abweichung höchstens 30 Sekunden am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss stoßsicher nach DIN 8308 sein: nach einem Schlag mit 4,43 m/s darf die Abweichung höchstens eine Minute am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss 24 Stunden in warmem Salzwasser ohne sichtbare Spuren überstehen
  • während und nach 20 Minuten Wasserdruck entsprechend der angegebenen Tiefe muss die Taucheruhr noch funktionieren
  • die Vorwahl einer Zeitspanne muss in 30 Zentimetern Wassertiefe noch bedienbar sein
  • das geschlossene Armband wird eine Minute lang mit 40 Kilogramm belastet, dabei darf sich nichts lösen oder verbiegen
  • die Krone wird in 25 Prozent über der angegebenen Druckfestigkeit zehn Minuten lang von oben mit 0,5 Kilogramm belastet, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • in 30 Zentimetern Wassertiefe wird die Uhr zehn Minuten auf 40 Grad Celsius, dann zehn Minuten auf fünf Grad Celsius, dann wieder zehn Minuten auf 40 Grad Celsius gebracht, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • die Taucheruhr muss eine Stunde lang 25 Prozent über angegebener Tiefe, danach eine Stunde bei 0,3 Bar Unterdruck verbringen, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • Kondenswassertest: Dieser erfolgt nach jedem Drucktest, um die Dichtheit des Gehäuses festzustellen. Dieses wird dazu auf 40 Grad Celsius erwärmt, anschließend wird das Glas mit einem Wassertropfen benetzt. Nach dem Trockenwischen darf sich auf der Innenseite kein Kondenswasser zeigen.
  • während bei einer Typprüfung alle Tests gemacht werden, muss bei jeder Uhr die Dichtheit mit 25 Prozent über angegebener Tiefe als Einzelprüfung vorgenommen werden
  • DIN 8306 stellt anders als ISO 6425 Anforderungen an die Ganggenauigkeit: z.B. mittlere Abweichung zwischen –4 und +6 Sekunden/Tag

Die Frankfurter Uhrenmarke Sinn geht noch einen Schritt weiter: Auch für ihr neues Modell U1000 B bestätigt der Zertifizierungsdienstleister DNV GL (vormals Germanischer Lloyd, Hamburg) die Funktion der Taucheruhr in Anlehnung an die Europäischen Tauchgerätenormen EN250 und EN14143. Bis zu einer Tauchtiefe von 100 Bar hält die Uhr vor eindringendem Wasser dicht. Für die größtmögliche Funktions- und Beschlagssicherheit sorgt zusätzlich die AR-Trockenhaltetechnik. Eventuell eingetretene Feuchtigkeit im Innern der Uhr bindet eine Trockenkapsel, die mit Kupfersulfat gefüllt ist. So wird verhindert, dass das beidseitig entspiegelte Saphirglas auch bei starken Temperaturschwankungen beschlägt. Das 44 Millimeter große Gehäuse aus U-Boot-Stahl weist eine hohe Salzwasser-
beständigkeit auf. Im Inneren des Taucherchronographen tickt das Automatikwerk SZ02, das auf dem Eta-Valjoux 7750 basiert. Einziges Problem: Potentielle Käufer können den 3.750 Euro teuren, unterdrucksicheren Zeitmesser nur bis zum 31. Dezember 2014 bestellen, damit ist der Auflage ein zeitliches Limit gesetzt.
Derzeit ist Sinn der einzige Uhrenhersteller, der solch eine Zertifizierung nach Tauchgerätenorm vornimmt. Dabei wird die Taucheruhr als Tauchausrüstung aufgefasst und entsprechend überprüft. Der Frankfurter Uhrenhersteller lässt die Uhren aus den Modellreihen U1, U1000 (seit 2007), U2, U200 (seit 2009), T1, T2 (seit 2013), EZM 13 (seit 2014) und EZM 3 zertifizieren. In regelmäßigen Abständen wird die Prüfung an diesen Uhrenmodellen wiederholt, um eine kontinuierliche Qualität dokumentieren zu können.

Taucheruhr 2014: Sinn U1000 B

Die Angabe der Tauchtiefe in Bar

Das Bar ist die verwendete Einheit für den Druck. Dabei entspricht ein Bar dem Druck von einem Kilogramm auf eine Quadratzentimeter große Fläche, wenn die Kraft senkrecht auf diese wirkt. Den gleichen Druck von einem Bar erzeugt eine zehn Meter hohe Wassersäule. Da Wasser fast nicht komprimierbar ist, verstärkt sich auch der Wasserdruck pro zehn Meter um ein Bar. Zu dem Wasserdruck addiert sich allerdings noch der Luftdruck von rund einem Bar an der Wasseroberfläche. In zehn Metern Wassertiefe wirkt also bereits ein Druck von etwa zwei Bar auf die Taucheruhr, in 20 Metern ein Druck von drei Bar und so weiter. Auch wenn ein Bar Druckunterschied unerheblich scheint, ist es wichtig zu wissen, dass eine Meterangabe sich nicht auf die Tauchtiefe bezieht, sondern auf einen adäquaten Prüfdruck, der im Rahmen der Wasserdichtheitsprüfung angewendet wurde.
Für professionelles Tauchen vorgesehene Uhren müssen mindestens 20 Bar Wasserdruck aushalten.

Taucheruhr 2014: Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe Flyback-Chronograph In den 1950er-Jahren gründeten die französischen Seestreitkräfte eine Elite der Kampfschwimmer. Sie benötigten eine Uhr, die auch unter Wasser zuverlässig funktionierte und sich in wechselnden Sichtverhältnissen gut ablesen ließ. Blancpain erhielt den Auftrag und benannte das Ergebnis nach der damals maximalen Tauchtiefe. Die aktuelle Version, der Fifty Fathoms Bathyscaphe Flyback-Chronograph, arbeitet mit dem hauseigenen Automatikkaliber F385. Dieses Chronographenwerk verfügt über eine Flyback-Funktion, ein klassisches Schaltrad und eine moderne, vertikale Kupplung. Dank speziell abgedichteter Drücker lässt sich die Stoppfunktion auch unter Wasser bedienen – eine effektive Hilfe für Taucher, die einzelne Etappen stoppen wollen. Darüber hinaus kommen modernste Materialien zum Einsatz, wie die Spiralfeder aus Silizium. Dessen amagnetische Eigenschaften machen den Verzicht eines Innengehäuses für den Magnetfeldschutz und damit einen Glasboden möglich. Das Manufakturkaliber sitzt in einem 43,6 Millimeter großen, bis 30 Bar druckfesten Gehäuse aus Edelstahl oder Keramik. Aus Letzterem ist bei beiden Versionen auch die einseitig drehbare Taucherlünette gefertigt, die Indexe bestehen aus von der Swatch Group entwickeltem Liquidmetal. Die abgebildete Keramikversion mit Nato-Band kostet 13.400 Euro.

Taucherdrehring

Die Taucheruhr muss eine Einrichtung zur Vorwahl einer bestimmten Zeitspanne besitzen, beispielswiese einen Skaleneinstellring (Taucherdrehring), der gegen Verstellen gesichert ist (einseitig drehbare Lünette). Warum ist diese Funktion so wichtig? Sie definiert den Zeitpunkt des Abstiegs und zeigt gleichzeitig die verstrichene Zeit des Tauchgangs an. Dabei ist die Ablesbarkeit, besonders die der 12-Uhr-Markierung, wichtig. Der Taucherdrehring sollte also genau wie die Zeiger bei schlechter Sicht und Dunkelheit – aus etwa 25 Zentimetern Abstand – nachleuchten. Ebenso sollte der Einstellring eine Minutenteilung besitzen, mit einer abgesetzten Fünf-Minuten-Markierung. Die Markierungen müssen mit denen auf dem Zifferblatt übereinstimmen. Da der Taucherdrehring unmittelbar vor dem Abtauchen – also im Wasser – eingestelllt wird, sollte die Lünette griffig sein, damit sie auch mit Neoprenhandschuhen bedienbar ist. Die Möglichkeit zur Demontage der Lünette ist ein komfortables Extra zur Reinigung der Taucheruhr. Sollte dieses Extra nicht vorhanden sein, ist das gründliche Ausspülen der Uhr mit Süßwasser nach jedem Tauchgang zu empfehlen.

Taucheruhr 2014: Audemars Piguet Royal Oak Offshore Diver Taucheruhr 2014: Edox HydroSub North Pole Limited Edition Taucheruhr 2014: Oris Aquis Red Limited Edition Kautschukband
Die Royal Oak Offshore Diver von Audemars Piguet verfügt über eine innen liegende Tauchskala, die sich über die Krone bei zehn Uhr einstellen lässt. Nach dem Verschrauben der Krone verhindert ein Sperrmechanismus ein unbeabsichtigtes Verstellen. Sowohl das 42 Millimeter große Gehäuse als auch die Lünette und die Krone bestehen aus weißer, kratzfester Keramik. Bandanstöße aus Titan und ein Armband aus Kautschuk ergänzen den bis 30 Bar wasserdichten Materialmix. Die Taucheruhr mit dem automatischen Manufakturkaliber 3120 ist für 20.400 Euro erhältlich. Bereits 1965 eroberte Edox mit der ersten Hydro-Sub die Tiefen des Meeres. Die 2014 vorgestellte Hydro-Sub North Pole Limited Edition ist eine Weiterentwicklung. Die einseitig drehbare Lünette ist im Minutenschritt durchskaliert und die Wasserdichtheit reicht wie beim Premierenmodell bis 50 Bar. Neu ist der Kronenschutz-
mechanismus: Nach dem Einstellen von Zeit und Datum bewegt der Träger den orangefarbenen Schieber über die Krone und bewahrt somit das Bedienelement vor Stößen. So wächst der Gehäuse-
durchmesser auf 49 Millimeter. Im Innern arbeitet ein Sellita SW 200 mit Chronometerzertifikat, das durch einen Weicheisenring vor Magnetfeldern geschützt ist. Für je 2.100 Euro können 350 Taucheruhrenfans die Uhr erwerben.
Der Einsatz der Farbe Rot bei der Aquis Red Limited Edition von Oris bezieht sich auf das Rote Meer. Denn mit dem Verkauf der Taucheruhr ermöglicht die Marke Studenten die Teilnahme an einem Korallenriffschutzprojekt im Nebenmeer des Indischen Ozeans. Verschraubte Krone, eine einseitig drehbare Keramiklünette mit leuchtendem Nullpunkt und eine hohe Druckfestigkeit von 30 Bar erlauben einen professionellen Taucheinsatz. Die Taucheruhr ist auf 2.000 Exemplare limitiert, kommt mit einer wasserdichten Tauchtaschenlampe und kostet 1.550 Euro.

Viele Taucheruhren erfüllen die DIN-Norm nicht, weil sie beispielsweise keinen Drehring oder keine durchgehende Minuteneinteilung besitzen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht zum Tauchen geeignet sind. Bei den meisten Lünetten sind die ersten 15 bis 20 Minuten durchskaliert. Das entspricht im Sporttauchbereich etwa der wichtigen Zeit vom Beginn des Tauchgangs bis zum Erreichen der größten Tauchtiefe. Danach beginnt der Aufstieg.

Taucheruhr 2014: IWC Aquatimer Chronograph Edition Galapagos Islands
Auch der Taucherdrehring der neuen Aquatimer Chronograph Edition „Galapagos Islands“ von IWC besitzt keine durchgehende Minuteneinteilung. Dafür erhält das Modell aber eine um das Zifferblatt liegende Tauchzeitskala, die durch einen äußeren Drehring bewegt wird. Das erleichtert nicht nur die Bedienung, sondern schützt auch die verwendete weiße Leuchtmasse. Das 44 Millimeter große, kautschukbeschichtete Edelstahlgehäuse hält bis 30 Bar dicht und schütz das hauseigene Chronographenkaliber 89365. Das neue Bandwechselsystem erlaubt einen leichten Austausch des schwarzen Kautschukarmbands. Für 9.900 Euro startet der Tauchgang.

Obwohl die meisten Sporttaucher sich nicht tiefer als in 40 Metern bewegen, besitzen zahlreiche Taucheruhren eine höhere Druckbeständigkeit als die vorgeschriebenen zwanzig Bar der Norm. Wozu das Ganze? Es ist sinnvoll, eine Sicherheitsreserve zu haben. Denn Schwimmbewegungen unter Wasser und Stöße gegen die Uhr erzeugen einen zusätzlichen Druck auf den Zeitmessser.

Taucheruhr 2014: Beitling Superocean Chronograph Steelfish  Taucheruhr 2014: Cuervo Y Sobrinos Robusto Manjuari Taucheruhr 2014: Girard-Perregaux Sea Hawk Blue
Der Superocean Chronograph Steelfish von Breitling ist bis 50 Bar druckfest und kann somit theoretisch bis in 500 Meter tiefes Gewässer abtauchen. Das Edelstahl-
gehäuse misst 44 Millimeter im Durchmesser und besitzt eine breite, einseitig drehbare Tauchzeitlünette mit einge-
legten Minutenmarkierungen aus Kautschuk. Im Inneren tickt ein überarbeitetes Valjoux 7750 mit Chronometerzertifikat. Das gezeigte Modell kostet 4.990 Euro. Darüber hinaus gibt es blaue und silberfarbene Zifferblätter sowie zweierlei Kautschukbänder.
Die 1882 gegründete Marke Cuervo y Sobrinos stellt mit der Robusto Manjuari 1882 eine Taucheruhr vor, die bis 60 Bar vor eindringendem Wasser geschützt ist. Die Drehlünette bietet gleich zwei Besonder-
heiten: Erstens ist der Tauch-
zeitring innenliegend und somit vor Kratzern geschützt; zweitens handelt es sich um eine Count-
down-Skala mit rückwärts laufender Beschriftung. Das 43 Millimeter große Gehäuse besteht aus Edelstahl, Titan und Kautschuk. Darin befindet sich ein Automatikwerk Sellita SW 200. In den Vollgewinde-
boden ist der namengebende Manjuari-Fisch, das Wahr-
zeichen der Insel Kuba, ge-
lasert. Erhältlich ist die Taucheruhr für 4.450 Euro.
Blau wie das Meer erscheint die neueste Version der Sea Hawk von Girard-Perregaux, die Sea Hawk Blue. Die Uhr ist mit einer Druckfestigkeit von 100 Bar ein echter Tiefseetaucher. Im 44 Millimeter großen Edelstahl-
gehäuse mit Kautschuk-
elementen tickt das Manufakturkaliber GP03300 mit Automatikaufzug. Die verschraubte Krone sitzt bei der Vier, wo sie gut geschützt ist und nicht in das Handgelenk drückt. Mit blauem Kautschukband kostet das Sea-Hawk-Modell 8.950 Euro.

Weitere Taucheruhren-Neuheiten und Tipps zum Kauf

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