Taucheruhren

Diese neuen Taucheruhren sind 2016 bestens geeignet für den Einsatz im Wasser

 

Oris Taucheruhren
© Oris
Die Oris Carl Brashear Limited Edition.
© Oris
Oris unterstützt die Apnoe-Taucherin Anna von Boetticher.
Omega Taucheruhren
© Omega
Die neuen Taucheruhren Seamaster Planet Ocean Deep Black.
Blancpain Taucheruhren

© Enric Sala
Blancpain unterstützt den Meeresökologen Dr. Enric Sala.

© Oris
Die Taucheruhr Aquis Date von Oris.
© Oris
Bereit für den Tauchgang mit der Oris Aquis Depth Gauge mit Tiefenmesser.
© Oris
Die Retrotaucheruhr Divers Sixty-Five von Oris.
© Oris
Gerade unter Wasser muss eine Taucheruhr gut ablesbar sein.
© Sinn Spezialuhren
Die Taucheruhr U1 in Camouflage-Optik.

Das Gefühl der Schwerelosigkeit, die faszinierende Unterwasserwelt und die geheimnisvolle Tiefe begeistern weltweit jährlich Millionen von Intensiv- und Gelegenheitstauchern. Der eine mag dabei nur warme Gewässer, andere lieben kühle Bergseen oder gar einen Tauchgang unter Eis. Mit den ersten Sporttauchgeräten, die die Forscher Hans Hass und Jacques-Yves Cousteau entwickelten, begann die Ära des Tauchsports in den 1950er-Jahren. Dabei geht es immer auch um die Zeit. Sei es die Abtauchzeit, zu der der Tauchgang beginnt, oder die Austauchzeit, die für den gesamten Aufstieg einschließlich aller Dekompressionspausen benötigt wird. Diese überlebenswichtige Aufgabe übernimmt heute ein moderner Tauchcomputer.

Wozu also eine mechanische Taucheruhr tragen?

Die mechanische Taucheruhr versprüht nicht nur einen Hauch Nostalgie und Abenteuer, sie ist durchaus auch ein zuverlässiges Backup-Instrument. Mit der richtigen Pflege und Handhabung bereiten die neuen Taucheruhren 2016 viel Freude − nicht nur unter Wasser, sondern auch im Alltag. In diesem Special geben wir Ihnen einen Überblick über die Neuheiten des Jahres, Sie erhalten Tipps für die richtige Wahl Ihrer Taucheruhr, wir stellen einige ausgewählte Quarz-Taucheruhren vor und unser Gastautor Roger Rüegger, Chefredakteur der WatchTime USA und Betreiber des Blogs Dive Into Watches informiert über 10 Underdog-Taucheruhren, die Ihnen vielleicht (noch) nicht bekannt sind und über clevere Innovationen im Bereich der Taucheruhren.

Oris: Taucheruhr Carl Brashear Limited Edition Erstmals hat Oris mit der Carl Brashear Limited Edition ein Uhrenmodell im Programm, das aus Bronze gefertigt ist. Die Schweizer Marke liegt damit voll im Trend. Bei einer Bronze-Uhr reagiert der Kupferanteil in der Bronze mit der Luft und bildet mit der Zeit eine individuelle Patina. Auch die Schließe des Armbandes und die einseitig drehbare Tauchlünette bestehen aus dem seewasserbeständigen Material. Lediglich den Gehäuseboden fertigt Oris aus Edelstahl, da Bronze direkt auf der Haut allergische Reaktionen auslösen kann. Der Stahlboden zeigt eine Gravur des Taucherhelms von Carl Brashear sowie dessen Lebensmotto. Er war der erste afro-amerikanische Taucher und ebenfalls der erste zertifizierte Taucher mit einer Amputation in der US Navy. Ihm ist die auf 2.000 Exemplare limitierte Taucheruhr gewidmet. Optisch erinnert die Taucheruhr an die Divers Sixty-Five, fällt jedoch mit ihren 42 Millimetern Gehäusedurchmesser größer aus. Für genügend Energie sorgt das Automatikkaliber Sellita SW 200. Die Uhr bleibt bis zehn Bar druckfest und kostet 2.600 Euro.

5 Dinge, die jede Taucheruhr haben sollte:

# einseitig drehbare Tauchlünette
# mindestens 200 Meter Wasserdichtheit
# wasserfestes Armband aus Metall oder Kautschuk
# Leuchtmasse auf Zeigern und Indexen
# verschraubte Krone

Was sollte beim Kauf einer Taucheruhr beachtet werden?

Da beim Tauchen die Zeit keinesfalls vergessen werden darf, unterliegen Taucheruhren einer strengen Norm. Ob diese erfüllt wird, zeigen spezielle Prüfungen auf Dichtheit bei Luft- und Wasserüberdruck. Sie folgen einem genau definierten Prozedere und simulieren Beanspruchungen, denen Taucheruhren während ihres Gebrauchs ausgesetzt sein können.

Taucheruhren-Norm #1 – wasserdicht nach DIN 8310/ISO 2281

Die DIN 8310 prüft nur die Wasserdichtheit von Kleinuhren. Uhren, die als „wasserdicht“ bezeichnet werden, müssen widerstandsfähig gegen Schweiß, Regen und gegen Eintauchen in Wasser über 30 Minuten bei einer Wassertiefe von einem Meter sein. Bei der Prüfung wird die Uhr in ein Druckgefäß mit Wasser gegeben, in dem innerhalb von einer Minute ein Überdruck von zwei Bar angelegt und fünf Minuten gehalten wird. Hält sie dabei dicht, darf sie die Bezeichnung „wasserdicht“ tragen und ist für den allgemeinen täglichen Gebrauch bestimmt. Die Uhr darf aber nicht unter hohem Wasserdruck verwendet werden. Uhren dieser Kategorie eignen sich bestenfalls zum Hände waschen, nicht aber zum Tauchen.

Audemars Piguet: Taucheruhr Royal Oak Offshore Deep Blue Audemars Piguet präsentiert 2016 seinen Taucherchronographen Royal Oak Offshore Diver Chronograph in vier Zifferblattvarianten, die in Blau, Gelb, Grün und Orange für Farbe am Handgelenk sorgen. Die Tauchzeit stellt der Träger mithilfe der verschraubbaren Krone bei zehn Uhr über die innen liegende Drehlünette ein. Durch den Saphirglasboden ist das hauseigene Automatikwerk 3124/3841 zu sehen, das um ein Chronographenmodul von Dubois Dépraz ergänzt wurde. Untergebracht in einem 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse, ist die Taucheruhr von Audemars Piguet bis zu 300 Meter wasserdicht. Am blauen Kautschukband getragen kostet der Royal Oak Offshore Diver Chronograph 27.300.

Taucheruhren-Norm #2 – wasserdicht nach DIN 8306/ISO 6425

Weil wir unsere mechanischen Tauchbegleiter nicht nur Wasserspritzern aussetzen wollen, gibt die Taucheruhrennorm DIN 8306, die der internationalen Norm ISO 6425 entspricht, vor, welche Anforderungen eine professionelle Taucheruhr erfüllen muss. Sie geht prüftechnisch sehr viel weiter als die DIN 8310. Allerdings lassen die wenigsten Hersteller ihre Uhren nach der Norm zertifizieren. Doch sind sie deswegen weniger geeignet für das Tauchen?

Die DIN 8306/ISO6425 stellt folgende Anforderungen an eine Taucheruhr, die sie alle erfüllen muss:

  • druckfest bis 20 Bar oder mehr
  • die Uhr muss zwei Stunden in einer Wassertiefe verbleiben, die der vom Hersteller gemachten Druckangabe entspricht
  • anschließender dreistündiger Aufenthalt in drei Metern Tiefe
  • Einrichtung zur Vorwahl einer Zeitspanne mit Minuten- und davon abgesetzten Fünf-Minuten-Markierungen
  • die vorgewählte Zeitspanne und der Sekundenzeiger (oder eine andere Funktionskontrolle) müssen auch im Dunkeln erkennbar sein
  • die Taucheruhr muss antimagnetisch nach DIN 8309 sein: nach Magnetfeldeinfluss von 4800 A/m darf die Abweichung höchstens 30 Sekunden am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss stoßsicher nach DIN 8308 sein: nach einem Schlag mit 4,43 m/s darf die Abweichung höchstens eine Minute am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss 24 Stunden in warmem Salzwasser ohne sichtbare Spuren überstehen
  • während und nach 20 Minuten Wasserdruck entsprechend der angegebenen Tiefe muss die Taucheruhr noch funktionieren
  • die Vorwahl einer Zeitspanne muss in 30 Zentimetern Wassertiefe noch bedienbar sein
  • das geschlossene Armband wird eine Minute lang mit 40 Kilogramm belastet, dabei darf sich nichts lösen oder verbiegen
  • die Krone wird in 25 Prozent über der angegebenen Druckfestigkeit zehn Minuten lang von oben mit 0,5 Kilogramm belastet, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • in 30 Zentimetern Wassertiefe wird die Uhr zehn Minuten auf 40 Grad Celsius, dann zehn Minuten auf fünf Grad Celsius, dann wieder zehn Minuten auf 40 Grad Celsius gebracht, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • die Taucheruhr muss eine Stunde lang 25 Prozent über angegebener Tiefe, danach eine Stunde bei 0,3 Bar Unterdruck verbringen, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • Kondenswassertest: Dieser erfolgt nach jedem Drucktest, um die Dichtheit des Gehäuses festzustellen. Dieses wird dazu auf 40 Grad Celsius erwärmt, anschließend wird das Glas mit einem Wassertropfen benetzt. Nach dem Trockenwischen darf sich auf der Innenseite kein Kondenswasser zeigen.
  • während bei einer Typprüfung alle Tests gemacht werden, muss bei jeder Uhr die Dichtheit mit 25 Prozent über angegebener Tiefe als Einzelprüfung vorgenommen werden
  • DIN 8306 stellt anders als ISO 6425 Anforderungen an die Ganggenauigkeit: z.B. mittlere Abweichung zwischen –4 und +6 Sekunden/Tag
Sinn: Taucheruhr U1 Camouflage Die Frankfurter Uhrenmarke Sinn geht noch einen Schritt weiter: Auch für ihr neues Modell U1 Camouflage bestätigt der Zertifizierungsdienstleister DNV GL (vormals Germanischer Lloyd, Hamburg) die Funktion der Taucheruhr in Anlehnung an die Europäischen Tauchgerätenormen EN250 und EN14143. Derzeit ist Sinn der einzige Uhrenhersteller, der solch eine Zertifizierung nach Tauchgerätenorm vornimmt. Die neue U1 Camouflage mit Zifferblatt im Tarndesign hält bis zu einer Tauchtiefe von 1.000 Metern vor eindringendem Wasser dicht. Die einseitig drehbare Lünette ist dank der firmeneigenen Tegiment-Technologie besonders vor Kratzern geschützt. Das 44 Millimeter große Gehäuse besteht aus U-Boot-Stahl, der sich durch seine besondere Korrosionsbeständigkeit auszeichnet. Im Innern der U1 Camouflage tickt das Automatikwerk Sellita SW 200, das vor Unterdruck und Magnetismus geschützt ist. Die Taucheruhr von Sinn wird nur 500-mal gebaut und kostet 1.950 Euro.

Die Angabe der Tauchtiefe in Bar

Bar ist die verwendete Einheit für den Druck. Dabei entspricht ein Bar dem Druck von einem Kilogramm auf eine Quadratzentimeter große Fläche, wobei die Kraft senkrecht auf diese wirkt. Den gleichen Druck von einem Bar erzeugt eine zehn Meter hohe Wassersäule. Da Wasser fast nicht komprimierbar ist, verstärkt sich auch der Wasserdruck pro zehn Meter um ein Bar. Zu dem Wasserdruck addiert sich allerdings noch der Luftdruck von rund einem Bar an der Wasseroberfläche. In zehn Metern Wassertiefe wirkt also bereits ein Druck von etwa zwei Bar auf die Taucheruhr, in 20 Metern ein Druck von drei Bar und so weiter. Auch wenn ein Bar Druckunterschied unerheblich scheint, ist es wichtig zu wissen, dass eine Meterangabe sich nicht auf die Tauchtiefe bezieht, sondern auf einen adäquaten Prüfdruck, der im Rahmen der Wasserdichtheitsprüfung angewendet wurde. Für professionelles Tauchen vorgesehene Uhren müssen mindestens 20 Bar Wasserdruck aushalten.

Omega: Taucheruhr Seamaster Planet Ocean Deep Black Mit der neuen Seamaster Planet Ocean „Deep Black“ stellt Omega erstmals in der Seamaster-Linie eine Taucheruhr mit Keramikgehäuse vor. Warum das etwas Besonderes ist? Herkömmliche Gewinde funktionieren in Keramik nicht. So musste sich Omega etwas einfallen lassen, um die Uhr wasserdicht zu bekommen. Die Lösung ist ein neues Bodensystem, das ähnlich wie ein Bajonettverschluss funktioniert. So hält das 45,5 Millimeter große kratzfeste Keramikgehäuse bis zu 600 Metern vor eindringendem Wasser dicht. Besonders praktisch: Dank der Möglichkeit einer zweiten Zeitzone bietet sich die Neuheit auch für besonders weit entfernte Tauchdomizile an. Durch den Saphirglasboden zeigt sich das Manufakturkaliber 8906 – die neueste Generation von Omega-Automatikwerken. Co-Axial-Hemmung und frei schwingende Siliziumspiralfeder sorgen für Präzision, weitere Werkteile aus amagnetischem Material für einen Magnetfeldschutz bis 15.000 Gauß. Für 10.300 Euro geht die Uhr auf Tauchstation.

Der Taucherdrehring

Die Taucheruhr muss eine Einrichtung zur Vorwahl einer bestimmten Zeitspanne besitzen, beispielswiese einen Skaleneinstellring (Taucherdrehring), der gegen ein unbeabsichtiges Verstellen gesichert ist (einseitig drehbare Lünette). Warum ist diese Funktion so wichtig? Sie definiert den Zeitpunkt des Abstiegs und zeigt gleichzeitig die verstrichene Zeit des Tauchgangs an. Dabei ist die Ablesbarkeit, besonders die der 12-Uhr-Markierung, wichtig. Der Taucherdrehring sollte also genau wie die Zeiger bei schlechter Sicht und Dunkelheit – aus etwa 25 Zentimetern Abstand – nachleuchten. Ebenso sollte der Einstellring eine Minuteneinteilung mit einer abgesetzten Fünf-Minuten-Markierung vorweisen. Die Markierungen müssen zwingend mit denen auf dem Zifferblatt übereinstimmen. Da der Taucherdrehring unmittelbar vor dem Abtauchen – also im Wasser – eingestelllt wird, sollte die Lünette griffig sein, damit sie auch mit Neoprenhandschuhen bedienbar ist. Die Möglichkeit zur Demontage der Lünette ist ein komfortables Extra zur Reinigung der Taucheruhr. Sollte dieses Extra nicht vorhanden sein, ist das gründliche Ausspülen der Uhr mit Süßwasser nach jedem Tauchgang zu empfehlen.

Eterna: Super KonTiki Chronograph Bulgari: Taucheruhr Diagono Scuba Alpina: Taucheruhr Seastrong Diver Heritage
Mit dem Super KonTiki Chronograph bietet Eterna erstmals einen Flyback-Chronographen mit dem eigenen Automatikkaliber 3916A an. Der robuste Stopper, optisch angelehnt an die Originalmodelle der 1960er-Jahre, misst 45 Millimeter im Durchmesser, hält Drücken bis 20 Bar stand und bietet eine Gangreserve von mehr als 60 Stunden. Für 4.650 Euro kann man mit dem Super KonTiki Chronograph in See stechen.
 
Eine sportlich, elegante Taucheruhr hat Bulgari mit der Diagono Scuba im Programm. Ausgestattet ist der Taucher mit einer einseitig drehbaren Lünette für die Tauchzeiten. Das 41 Millimeter große Edelstahlgehäuse hält Wasserdruck bis in eine Tiefe von 300 Metern stand. Angetrieben wird die Diagono Scuba vom hauseigenen Solotempo-Basiskaliber BVL 191 mit Automatikantrieb. Sie besitzt ein blaues Zifferblatt mit farblich passendem Kautschukband und kostet 6.050 Euro.  Die Taucheruhr Seastrong Diver Heritage von Alpina ist eine Neuauflage der Seastrong 10 aus den 1960er-Jahren. Der Tauchzeitring liegt auch beim heutigen Retromodell innen und lässt sich über eine Zusatzkrone bei der Zwei verstellen. Das 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse schützt das im Innern arbeitende Sellita-Automatikkaliber SW 200 bis zu einem Druck von 30 Bar. Der Tauchklassiker mit schwarz-weißem Zifferblatt kostet 1.495 Euro.

Viele Taucheruhren erfüllen die DIN-Norm nicht, da sie meist keinen Drehring oder keine durchgehende Minuteneinteilung besitzen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht zum Tauchen geeignet sind. Bei den meisten Lünetten sind die ersten 15 bis 20 Minuten durchskaliert. Das entspricht im Sporttauchbereich etwa der wichtigen Zeit vom Beginn des Tauchgangs bis zum Erreichen der größten Tauchtiefe. Danach beginnt der Aufstieg.

Taucheruhr Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe
Zur Baselworld 2016 stellte Blancpain eine blaue Variante ihrer legendären Taucheruhr Fifty Fathoms Bathyscaphe vor. Inspiriert von dem Tauchboot, das die Schweizer Meeresforscher Auguste und Jacques Piccard für die Tiefseeforschung entwickelt hatten, lancierte Blancpain Ende der 1950er-Jahre die Taucheruhr Bathyscaphe. Die neue Fifty Fathoms Bathyscaphe präsentiert sich in einem 43,6 Millimeter großem Gehäuse aus grauer Keramik. Auch die einseitig drehbare Lünette besteht aus dem extrem beständigen und widerstandsfähigen Material, ist aber ebenso wie das Zifferblatt in Blau gehalten. Im Innern arbeitet das automatische Manufakturkaliber 1315, das Blancpain mit einer amagnetischen Silizium-Spiralfeder ausstattet. So kann auf ein Innengehäuse für den Magnetfeldschutz verzichtet und ein Saphirglasboden eingesetzt werden. Die Taucheruhr ist bis zum einem Druck von 30 Bar vor eindringendem Wasser geschützt und kostet 11.800 Euro.

Obwohl die meisten Sporttaucher sich nicht tiefer als in 40 Metern bewegen, besitzen zahlreiche Taucheruhren eine höhere Druckbeständigkeit als die vorgeschriebenen zwanzig Bar der Norm. Denn es ist durchaus sinnvoll, eine Sicherheitsreserve zu haben, da Schwimmbewegungen unter Wasser und Stöße gegen die Uhr einen zusätzlichen Druck auf die Taucheruhr erzeugen.

Taucheruhr Breitling Superocean 44 Special Taucheuhr Calibre de Cartier Diver Blue Taucheruhr IWC Aquatimer Chronograph Edition «La Cumbre Volcano»
Die Superocean 44 Special von Breitling hält Drücken bis zu 100 Bar stand. Damit kann die Uhr theoretisch bis in 1.000 Meter tiefes Gewässer abtauchen. Das Edelstahlgehäuse misst 44 Millimeter im Durchmesser und besitzt eine einseitig drehbare Tauchzeitlünette aus Keramik mit Orientierungsdreieck. Genügend Leuchtmasse sorgt für eine gute Ablesbarkeit, auch unter schlechten Lichtverhältnissen. Antriebsmotor ist ein Eta 2824, dessen Ganggenauigkeit die COSC mit einem Chronometerzertifikat bestätigt. Der Taucher kostet 4.720 Euro. 2014 stellte Cartier erstmals seine Taucheruhr vor. Die neue Calibre de Cartier Diver Blue erhält nun eine einseitig drehbare Lünette aus Keramik in Blau mit farblich passendem Zifferblatt. Das 42 Millimeter große Gehäuse hat eine Bauhöhe von gerade einmal 11 Millimetern und eine Druckfestigkeit bis 30 Bar. Im Innern arbeitet das Manufakturkaliber 1904 MC mit Automatikaufzug. Die Taucheruhr kostet 7.600 Euro. Mit dem Aquatimer Chronograph Edition La Cumbre Volcanopräsentiert IWC einen Tauch-Chronographen im komplett schwarzen kautschukbeschichteten Edelstahlgehäuse. Dieses misst 44 Millimeter im Durchmesser und schützt das hauseigene Automatikkaliber 89365 bis zu einem Druck von 30 Bar. Auf dem schwarzen Zifferblatt mit weißen Indexen und Zeigern hebt sich der innen liegende Drehring mit der roten 15-Minuten-Tauchzeitskala ab, ebenso der Stoppsekundenzeiger. Die auf 500 Stück limitierte Sonderedition ist dem Vulkan La Cumbre auf den Galapagos-Inseln gewidmet. Der schwarze Taucher kostet 10.600 Euro.

 

Weitere Taucheruhren-Neuheiten und Tipps auf Seite 2

 

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