Taucheruhren

Diese neuen Taucheruhren sind 2015 bestens geeignet für den Einsatz im Wasser

 

Blancpain Taucheruhren
© Blancpain
Blancpain unterstützt verschiedene Projekte, die sich der Erforschung und dem Erhalt der Unterwasserwelt verschrieben haben.
Blancpain Taucheruhren
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Biologe und Extremtaucher Laurent Ballesta bei der Arbeit.
Blancpain Taucheruhren

© Enric Sala
Blancpain unterstützt den Wissenschaftler Dr. Enric Sala, der die Expedition „Pristine Seas“ von National Geographic leitet.

Blancpain Taucheruhren

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Blancpain setzt sich für den Schutz der Meere ein und unterstützt verschiedene Expeditionen.

Blancpain Taucheruhren
© Laurent Ballesta
Blancpain unterstützt den Biologen und Extremtaucher Laurent Ballesta, der die Expedition „Gombessa Project“ leitet.
Blancpain Taucheruhren

© Enric Sala
Blancpain unterstützt ebenfalls den Wissenschaftler Dr. Enric Sala, der die Expedition „Pristine Seas“ von National Geographic leitet.

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Der Freitaucher Gianluca Genoni stellte mehrere Rekorde im Apnoetauchen auf und ist Blancpain-Botschafter.
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© Laurent Ballesta
Die von Blancpain unterstützte Expedition „Gombessa Project“ möchte den Quastenflosser Coelacanthus erforschen.
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Der Unterwasserfotograf Laurent Ballesta.
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Blancpain hilft, die faszinierende Unterwasserwelt weiter zu erforschen.
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Der Taucher Gianluca Genoni beim Apnoetauchen mit einer Blancpain-Uhr am Handgelenk.

Das Gefühl der Schwerelosigkeit, die faszinierende Unterwasserwelt und die geheimnisvolle Tiefe begeistern weltweit jährlich Millionen von Intensiv- und Gelegenheitstauchern. Der eine mag dabei nur warme Gewässer, andere lieben kühle Bergseen oder gar einen Tauchgang unter Eis. Mit den ersten Sporttauchgeräten, die die Forscher Hans Hass und Jacques-Yves Cousteau entwickelten, begann die Ära des Tauchsports in den 1950er-Jahren. Dabei geht es immer auch um die Zeit. Sei es die Abtauchzeit, zu der der Tauchgang beginnt, oder die Austauchzeit, die für den gesamten Aufstieg einschließlich aller Dekompressionspausen benötigt wird. Diese überlebenswichtige Aufgabe übernimmt heute ein moderner Tauchcomputer.

Wozu also eine mechanische Taucheruhr tragen?

Die mechanische Taucheruhr versprüht nicht nur einen Hauch Nostalgie und Abenteuer, sie ist durchaus auch ein zuverlässiges Backup-Instrument. Mit der richtigen Pflege und Handhabung bereiten die neuen Taucheruhren 2015 viel Freude − nicht nur unter Wasser, sondern auch im Alltag. In diesem Special geben wir Ihnen einen Überblick über die Neuheiten des Jahres, Sie erhalten Tipps für die richtige Wahl Ihrer Taucheruhr, wir stellen einige ausgewählte Quarz-Taucheruhren vor und unser Gastautor Roger Rüegger, Betreiber des Blogs Dive Into Watches informiert über 10 Underdog-Taucheruhren unter 1.000 Euro und über clevere Innovationen im Bereich der Taucheruhren.

 Taucheruhr 2015: Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe Keramik Zur Baselworld 2015 stellte Blancpain eine neue Variante ihrer legendären Taucheruhr Fifty Fathoms Bathyscaphe vor. Inspiriert von dem Tauchboot, das die Schweizer Meeresforscher Auguste und Jacques Piccard für die Tiefseeforschung entwickelt hatten, lancierte Blancpain Ende der 1950er-Jahre die Taucheruhr Bathyscaphe. Die neue Fifty Fathoms Bathyscaphe präsentiert sich nun in einem 43,6 Millimeter großem Gehäuse aus schwarzer Keramik. Auch die einseitig drehbare Lünette besteht aus dem extrem beständigen und widerstandsfähigen Material. Im Inneren arbeitet das automatische Manufakturkaliber 1315, das Blancpain mit einer amagnetischen Silizium-Spiralfeder ausstattet. So kann auf ein Innengehäuse für den Magnetfeldschutz verzichtet und ein Saphirglasboden eingesetzt werden. Die Taucheruhr ist bis zum einem Druck von 30 Bar vor eindringendem Wasser geschützt und kostet 11.880 Euro.

Was sollte beim Kauf einer Taucheruhr beachtet werden?

Da beim Tauchen die Zeit keinesfalls vergessen werden darf, unterliegen Taucheruhren einer strengen Norm. Ob diese erfüllt wird, zeigen spezielle Prüfungen auf Dichtheit bei Luft- und Wasserüberdruck. Sie folgen einem genau definierten Prozedere und simulieren Beanspruchungen, denen Taucheruhren während ihres Gebrauchs ausgesetzt sein können.

Taucheruhren-Norm #1 – wasserdicht nach DIN 8310/ISO 2281

Die DIN 8310 prüft nur die Wasserdichtheit von Kleinuhren. Uhren, die als „wasserdicht“ bezeichnet werden, müssen widerstandsfähig gegen Schweiß, Regen und gegen Eintauchen in Wasser über 30 Minuten bei einer Wassertiefe von einem Meter sein. Bei der Prüfung wird die Uhr in ein Druckgefäß mit Wasser gegeben, in dem innerhalb von einer Minute ein Überdruck von zwei Bar angelegt und fünf Minuten gehalten wird. Hält sie dabei dicht, darf sie die Bezeichnung „wasserdicht“ tragen und ist für den allgemeinen täglichen Gebrauch bestimmt. Die Uhr darf aber nicht unter hohem Wasserdruck verwendet werden. Uhren dieser Kategorie eignen sich bestenfalls zum Hände waschen, nicht aber zum Tauchen.

Taucheruhr 2015: Audemars Piguet Royal Oak Offshore Diver Audemars Piguet präsentiert 2015 eine neue Variante der Royal Oak Offshore Diver, bei der erstmals ein Saphirglasboden zum Einsatz kommt, durch den das hauseigene Automatikwerk 3120 betrachtet werden kann. Platz findet es in einem 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse, das bis zu 300 Meter wasserdicht ist. Die um das Zifferblatt liegende Tauchzeitskala stellt der Träger über die Krone bei zehn Uhr ein. Für eine bessere Handhabung sind beide Kronen mit Kautschuk überzogen. Ein Sperrmechanismus verhindert nach dem Verschrauben der Krone ein unbeabsichtigtes Verstellen derselben. Für 18.600 Euro geht die Uhr auf Tauchstation.

Taucheruhren-Norm #2 – wasserdicht nach DIN 8306/ISO 6425

Weil wir unsere mechanischen Tauchbegleiter nicht nur Wasserspritzern aussetzen wollen, gibt die Taucheruhrennorm DIN 8306, die der internationalen Norm ISO 6425 entspricht, vor, welche Anforderungen eine professionelle Taucheruhr erfüllen muss. Sie geht prüftechnisch sehr viel weiter als die DIN 8310. Allerdings lassen die wenigsten Hersteller ihre Uhren nach der Norm zertifizieren. Doch sind sie deswegen weniger geeignet für das Tauchen?

Die DIN 8306/ISO6425 stellt folgende Anforderungen an eine Taucheruhr, die sie alle erfüllen muss:

  • druckfest bis 20 Bar oder mehr
  • die Uhr muss zwei Stunden in einer Wassertiefe verbleiben, die der vom Hersteller gemachten Druckangabe entspricht
  • anschließender dreistündiger Aufenthalt in drei Metern Tiefe
  • Einrichtung zur Vorwahl einer Zeitspanne mit Minuten- und davon abgesetzten Fünf-Minuten-Markierungen
  • die vorgewählte Zeitspanne und der Sekundenzeiger (oder eine andere Funktionskontrolle) müssen auch im Dunkeln erkennbar sein
  • die Taucheruhr muss antimagnetisch nach DIN 8309 sein: nach Magnetfeldeinfluss von 4800 A/m darf die Abweichung höchstens 30 Sekunden am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss stoßsicher nach DIN 8308 sein: nach einem Schlag mit 4,43 m/s darf die Abweichung höchstens eine Minute am Tag betragen
  • die Taucheruhr muss 24 Stunden in warmem Salzwasser ohne sichtbare Spuren überstehen
  • während und nach 20 Minuten Wasserdruck entsprechend der angegebenen Tiefe muss die Taucheruhr noch funktionieren
  • die Vorwahl einer Zeitspanne muss in 30 Zentimetern Wassertiefe noch bedienbar sein
  • das geschlossene Armband wird eine Minute lang mit 40 Kilogramm belastet, dabei darf sich nichts lösen oder verbiegen
  • die Krone wird in 25 Prozent über der angegebenen Druckfestigkeit zehn Minuten lang von oben mit 0,5 Kilogramm belastet, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • in 30 Zentimetern Wassertiefe wird die Uhr zehn Minuten auf 40 Grad Celsius, dann zehn Minuten auf fünf Grad Celsius, dann wieder zehn Minuten auf 40 Grad Celsius gebracht, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • die Taucheruhr muss eine Stunde lang 25 Prozent über angegebener Tiefe, danach eine Stunde bei 0,3 Bar Unterdruck verbringen, danach erfolgt ein Kondenswassertest
  • Kondenswassertest: Dieser erfolgt nach jedem Drucktest, um die Dichtheit des Gehäuses festzustellen. Dieses wird dazu auf 40 Grad Celsius erwärmt, anschließend wird das Glas mit einem Wassertropfen benetzt. Nach dem Trockenwischen darf sich auf der Innenseite kein Kondenswasser zeigen.
  • während bei einer Typprüfung alle Tests gemacht werden, muss bei jeder Uhr die Dichtheit mit 25 Prozent über angegebener Tiefe als Einzelprüfung vorgenommen werden
  • DIN 8306 stellt anders als ISO 6425 Anforderungen an die Ganggenauigkeit: z.B. mittlere Abweichung zwischen –4 und +6 Sekunden/Tag
Taucheruhr 2015: Sinn T1 mit Silikonband Die Frankfurter Uhrenmarke Sinn geht noch einen Schritt weiter: Auch für ihr neues Modell T1 B (EZM 14) bestätigt der Zertifizierungsdienstleister DNV GL (vormals Germanischer Lloyd, Hamburg) die Funktion der Taucheruhr in Anlehnung an die Europäischen Tauchgerätenormen EN250 und EN14143. Derzeit ist Sinn der einzige Uhrenhersteller, der solch eine Zertifizierung nach Tauchgerätenorm vornimmt. Die neue T1 B mit blau galvanisiertem Zifferblatt hält bis zu einer Tauchtiefe von 100 Bar vor eindringendem Wasser dicht. Für die größtmögliche Funktions- und Beschlagssicherheit sorgt zusätzlich die AR-Trockenhaltetechnik. Eventuell eingetretene Feuchtigkeit im Innern der Uhr bindet eine Trockenkapsel, die mit Kupfersulfat gefüllt ist. So wird verhindert, dass das beidseitig entspiegelte Saphirglas auch bei starken Temperatur-
schwankungen beschlägt. Das 45 Millimeter große Gehäuse aus Titan ist vergleichsweise leicht und weist eine hohe Salzwasserbeständigkeit auf. Im Inneren der T1 B tickt das Automatikwerk Soprod A10, das auch vor Unterdruck geschützt ist. Für 2.800 Euro erhält der Käufer die Taucheruhr mit Silikonband.

Die Angabe der Tauchtiefe in Bar

Bar ist die verwendete Einheit für den Druck. Dabei entspricht ein Bar dem Druck von einem Kilogramm auf eine Quadratzentimeter große Fläche, wobei die Kraft senkrecht auf diese wirkt. Den gleichen Druck von einem Bar erzeugt eine zehn Meter hohe Wassersäule. Da Wasser fast nicht komprimierbar ist, verstärkt sich auch der Wasserdruck pro zehn Meter um ein Bar. Zu dem Wasserdruck addiert sich allerdings noch der Luftdruck von rund einem Bar an der Wasseroberfläche. In zehn Metern Wassertiefe wirkt also bereits ein Druck von etwa zwei Bar auf die Taucheruhr, in 20 Metern ein Druck von drei Bar und so weiter. Auch wenn ein Bar Druckunterschied unerheblich scheint, ist es wichtig zu wissen, dass eine Meterangabe sich nicht auf die Tauchtiefe bezieht, sondern auf einen adäquaten Prüfdruck, der im Rahmen der Wasserdichtheitsprüfung angewendet wurde. Für professionelles Tauchen vorgesehene Uhren müssen mindestens 20 Bar Wasserdruck aushalten.

Taucheruhr 2015: Omega Seamaster Ploprof 1200M Die Seamaster Ploprof ist zu einem Kultmodell von Omega avanciert. Eigentlich heißt sie Plongeur Professionnel, was der französischen Bezeichnung für Berufstaucher entspricht. Enwickelt wurde sie Ende der 1960er-Jahre in Zusammenarbeit mit der französischen Tauchergesellschaft Compagnie Maritime d’Expertises, kurz Comex und dem berühmten Meeresforscher Jacques Cousteau. Die neue PloProf 1200M besitzt einen orangefarbenen Sicherheitsdrücker zur Verriegelung der Lünette. Wie bei den Vorgängermodellen ist die Krone über einen Schutzbügel gesichert. Neu ist die Verwendung des automatischen Manufakturkalibers Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912, das nach dem ebenfalls neuen METAS-Standard des Eidgenössischen Instituts für Metrologie als Chronometer zertifiziert ist. Damit ist die Taucheruhr bis 15.000 Gauss vor Magnetfeldern geschützt. Das Gehäuse hat Format: Es kommt auf eine Größe von 55 mal 48 Millimeter, besteht aber aus Titan. Getragen wird es an einem Milanaiseband, das ebenfalls aus Titan gefertigt ist. Für 11.400 Euro wechselt die auffällige Taucheruhr den Besitzer.

Der Taucherdrehring

Die Taucheruhr muss eine Einrichtung zur Vorwahl einer bestimmten Zeitspanne besitzen, beispielswiese einen Skaleneinstellring (Taucherdrehring), der gegen ein unbeabsichtiges Verstellen gesichert ist (einseitig drehbare Lünette). Warum ist diese Funktion so wichtig? Sie definiert den Zeitpunkt des Abstiegs und zeigt gleichzeitig die verstrichene Zeit des Tauchgangs an. Dabei ist die Ablesbarkeit, besonders die der 12-Uhr-Markierung, wichtig. Der Taucherdrehring sollte also genau wie die Zeiger bei schlechter Sicht und Dunkelheit – aus etwa 25 Zentimetern Abstand – nachleuchten. Ebenso sollte der Einstellring eine Minuteneinteilung mit einer abgesetzten Fünf-Minuten-Markierung vorweisen. Die Markierungen müssen zwingend mit denen auf dem Zifferblatt übereinstimmen. Da der Taucherdrehring unmittelbar vor dem Abtauchen – also im Wasser – eingestelllt wird, sollte die Lünette griffig sein, damit sie auch mit Neoprenhandschuhen bedienbar ist. Die Möglichkeit zur Demontage der Lünette ist ein komfortables Extra zur Reinigung der Taucheruhr. Sollte dieses Extra nicht vorhanden sein, ist das gründliche Ausspülen der Uhr mit Süßwasser nach jedem Tauchgang zu empfehlen.

Taucheruhr 2015: Eterna Black Super KonTiki Taucheruhr 2015: Edox HydroSub 50th Anniversary Limited Edition Taucheruhr 2015: Oris Aquis Depth Gauge Chronograph
Die Super KonTiki Black Limited Edition von Eterna ist eine Neuauflage des Originals aus dem Jahre 1962. Von diesem Modell stellt die Marke nur 888 Exemplare her, die jeweils 2.600 Euro kosten. Das 45 Millimeter große Edelstahlgehäuse mit den geschwungenen Flanken ist bis 20 Bar druckfest und schwarz PVD-beschichtet. Energielieferant ist das automatische Sellita-Kaliber SW 200. Die orangefarbenen Zeiger und Indexe sind mit Leuchtmasse belegt.
 
Bereits 1965 eroberte Edox mit der ersten Hydro-Sub die Tiefen des Meeres. 2015 feiert die Marke mit der Hydro-Sub 50th anniversary Limited Edition das 50-jährige Bestehen des Modells. Die einseitig drehbare Lünette ist im Minutenschritt durchskaliert. Die Wasser-
dichtheit reicht wie beim Premierenmodell bis zu 500 Meter. Bei den aktuellen Modellen ergänzt Edox die Uhren um einen Kronenschutz-
mechanismus: Nach dem Einstellen von Zeit und Datum bewegt der Träger den blauen Schieber über die Krone und bewahrt sie so vor Stößen. Im 46 Millimeter großen Edelstahl-
gehäuse arbeitet das automatische Sellita SW 200. Für je 1.995 Euro können 515 Taucheruhrenfans die Uhr erwerben.
Oris präsentiert mit dem Aquis Depth Gauge Chronograph einen Stopper mit Tiefen-
messer nach dem Boyle-Mariotte-Prinzip. Dabei dringt Wasser in einen Kanal im Saphirdeckglas ein und presst die darin enthaltene Luft zusammen. Wo das dunkle Wasser und die helle Luft aufeinandertreffen, lässt sich von einer gelben Skala die Tauchtiefe ablesen. Angetrieben wird die Uhr von einem Sellita SW 500 mit Automatikaufzug, das in einem 48 Millimeter großen Edelstahlgehäuse mit Keramiklünette Platz findet. Chronograph, ein wasserfester Kunststoffkoffer und ein zusätzliches Edelstahlband mit Bandwechselwerkzeug kosten zusammen 4.700 Euro.

Viele Taucheruhren erfüllen die DIN-Norm nicht, da sie meist keinen Drehring oder keine durchgehende Minuteneinteilung besitzen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht zum Tauchen geeignet sind. Bei den meisten Lünetten sind die ersten 15 bis 20 Minuten durchskaliert. Das entspricht im Sporttauchbereich etwa der wichtigen Zeit vom Beginn des Tauchgangs bis zum Erreichen der größten Tauchtiefe. Danach beginnt der Aufstieg.

Taucheruhr 2015: Hublot King Power Oceanographic 1000 Titanvariante Statt einer einseitig drehbaren Lünette verwendet Hublot bei der King Power Oceanographic 1000 einen unter dem Zifferblatt liegenden Taucherdrehring. Diesen Höhenring stellt der Träger über die Krone bei zehn Uhr ein. Die Zeitanzeige und Chronographenfunktion steuert ein modifiziertes Eta Valjoux 7753 mit Automatikaufzug, das Hublot in einem 48 Millimeter großem Titangehäuse unterbringt. Vor eindringendem Wasser ist das Werk bis 100 Bar geschützt. Die 1.000 nummerierten Exemplare kosten jeweils 19.100 Euro.

Obwohl die meisten Sporttaucher sich nicht tiefer als in 40 Metern bewegen, besitzen zahlreiche Taucheruhren eine höhere Druckbeständigkeit als die vorgeschriebenen zwanzig Bar der Norm. Denn es ist durchaus sinnvoll, eine Sicherheitsreserve zu haben, da Schwimmbewegungen unter Wasser und Stöße gegen die Uhr einen zusätzlichen Druck auf den Zeitmessser erzeugen.

Taucheruhr 2015: Breitling Superocean II 44  Taucheruhr 2015: Calibre de Cartier Diver Carbon Taucheruhr 2015: Girard-Perregaux Sea-Hawk
Die Superocean II 44 von Breitling hält Drücken bis 100 Bar stand. Damit kann die Uhr theoretisch bis in 1.000 Meter tiefes Gewässer abtauchen. Das Edelstahlgehäuse misst 44 Millimeter im Durchmesser und besitzt eine einseitig drehbare Tauchzeitlünette mit Orientierungsdreieck, das ebenso wie Ziffern und Zeiger mit Leuchtmasse belegt ist. Antriebsmotor ist ein Eta 2824 mit Automatikaufzug, dessen Ganggenauigkeit die COSC mit einem Chronometerzertifikat bestätigt. Das gezeigte Modell mit schwarzem Zifferblatt kostet 3.890 Euro. Cartier stellte ihre Calibre de Cartier Diver erstmals 2014 auf dem Genfer Uhrensalon vor. In diesem Jahr gibt es eine neue Variante der mit elf Millimetern Bauhöhe flachsten Taucheruhr. Die einseitig drehbare Lünette erhält eine ADLC-Beschichtung (Amorphous Diamond-Like Carbon), die für deren schwarz-metallisches Aussehen ver-
antwortlich ist. Im 42 Millimeter großen Gehäuse gibt das bis 30 Bar druckfeste Manufaktur-
kaliber 1904 MC mit Automatikaufzug den Takt vor. Die Taucheruhr erfüllt die Anforderungen der ISO 6425 und kostet 8.600 Euro.
Im Vintage-Stil erscheint die neueste Version der Sea Hawk von Girard-Perregaux. Die Uhr ist mit einer Druckfestigkeit von 100 Bar ein echter Tiefsee-
taucher. Im 44 Millimeter großen Edelstahlgehäuse mit Kautschukelementen tickt das automatische Manufaktur-
kaliber GP03300. Die verschraubte Krone sitzt gut geschützt bei der Vier und verhindert Druckstellen am Handrücken des Trägers. Getragen wird die Neuheit für 9.500 Euro an einem Kautschukband mit Alligatorledereinlage.

 

Weitere Taucheruhren-Neuheiten und Tipps auf Seite 2

 

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