Uhren-Ikonen

Die zehn bekanntesten Uhren und ihre Herausforderer

Man erkennt sie auf den ersten Blick: Watchtime.net zeigt die größten 10 Uhren-Ikonen und ihre Herausforderer – interessante und oft preisgünstige Alternativen.

Walk of Fame: Die 10 bekanntesten Uhren-Ikonen und ihre Herausforderer

Walk of Fame: Die 10 bekanntesten Uhren-Ikonen und ihre Herausforderer

Uhren-Ikone #1: Rolex Submariner

Die Rolex Submariner wird ständig verbessert und gilt als die Taucheruhr schlechthin. Zum Ruf von Rolex trägt auch der sehr gute Werterhalt bei.

Uhren-Ikone #1: Rolex Submariner

Uhren-Ikone #1: Rolex Submariner

1953 präsentierte Rolex seine Submariner. Die Taucheruhr war die erste, die bis 100 Meter wasserdicht war, aber schon im nächsten Jahr wurde dieser Wert auf 200 Meter, später auf 300 Meter erhöht. Der typische Kronenschutz kam 1959 dazu. 1966 folgte das erste Modell mit Datum unter der charakteristischen Lupe. Von Anfang an besaß die Rolex Submariner ein automatisches Manufakturwerk. 2010 ist die Stahlversion nochmals überarbeitet worden: Neben einer massiven Schließe mit feinstufiger Verlängerungsmöglichkeit kam eine kratzfeste Drehlünette aus Keramik hinzu. Die Submariner mit Datumslupe ist in sieben Varianten erhältlich, die Submariner ohne Datumsanzeige ist lediglich in der schwarzen Edelstahlversion verfügbar. Der Preis für die gezeigte Submariner Date beläuft sich auf 7.750 Euro.

>> Was Sie über die Rolex Submariner wissen sollten, erfahren Sie hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Rolex Submariner:

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Die Tudor Heritage Black Bay Dark
Tudor Heritage Black Bay Dark
Unter dem Namen Tudor baute Rolex früher sogar Submariner-Modelle. Heute ist die Schwestermarke eigenständiger im Design. Die Tudor Heritage Black Bay Dark orientiert sich an den Taucheruhren der Marke aus den 1970er-Jahren, ist mit dem neuen Manufakturwerk MT5602 ausgestattet und kostet mit Lederband 3.880 Euro (mit Edelstahlband sind 4.170 Euro fällig).

Omega Seamaster Planet Ocean 600M Master Chronometer

Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Master Chronometer
5.800 Euro zahlt man für den ebenfalls prestigeträchtigen Tauchklassiker von Omega. Zu den technischen Vorzügen der 43,5 Millimeter großen Edelstahluhr gehören ihre Wasserdichtheit bis 600 Meter, ein Heliumauslassventil sowie die kratzfeste Keramiklünette. Seit 2016 gibt es das Modell mit völlig amagnetischem Werk und Zertifikat vom unabhängigen Prüfinstitut Metas. Dank der Omega-exklusiven Co-Axial-Hemmung läuft das Automatikkaliber 8900 chronometergenau.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Die IWC Aquatimer Automatic 2000 in Schwarz-Gelb

IWC Aquatimer Automatic 2000
Noch 1,4 Kilometer tiefer kommt man zumindest theoretisch mit der IWC Aquatimer Automatic 2000. Sie ist mit dem automatischen Manufakturkaliber 80110 ausgestattet und kostet 9.450 Euro.

 

Uhren-Ikone #2: Breitling Navitimer

Obwohl sie in der Praxis selten benutzt wird, hat die Rechenschieberlünette den Fliegerchronographen Navitimer von Breitling weltberühmt gemacht.

Uhren-Ikone #2: Breitling Navitimer
Uhren-Ikone #2: Breitling Navitimer

1952 stellte Breitling die Navitimer vor. Sie war für Piloten gedacht und besaß neben dem Chronographen eine Rechenschieberlünette, mit der sich unter anderem Sinkflugraten und Reichweite ausrechnen ließen. Als Werk kam das Venus 178 mit Tricompax zum Einsatz. 1962 erhielt die Uhr ihr typisches Aussehen mit den weiß abgesetzten Hilfszifferblättern. Ab Ende der siebziger Jahre tickte dann schon das Valjoux 7740, die Handaufzugsversion des Valjoux 7750, im Navitimer. Im Laufe der Zeit gab es zwar starke Designanpassungen und Anfang der siebziger Jahre sorgten sogar LED- und LCD-Anzeigen für technischen Fortschritt. Heute sieht die Navitimer aber wieder aus wie in den Sechzigern – nur dass sie ein Datum, eine Wasserdichtheit von drei Bar und ein anderes Kaliber vorweisen kann. Heute kostet die Navitimer mit dem eigenen Chronographenwerk B01 7.150 Euro.

>> Was Sie über die Breitling Navitimer wissen sollten, erfahren Sie hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Breitling Navitimer:

Hamilton Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono
Ebenfalls speziell für Piloten ist die Hamilton Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono konzipiert. Sie können mithilfe des Driftwinkelrechners Seitenwinde auf ihrer Route berechnen, die für Landung und Start entscheidend sein können. Werk: Eta-Valjoux 7750. Preis: 1.345 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Hamilton Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono

Junghans Meister Pilot
Nicht ganz so günstig wie die Hamilton, aber mit 2.240 Euro fast 70 Prozent günstiger als die Navitimer ist der Fliegerchronograph Meister Pilot mit dem Automatikwerk Eta 2824 oder seinem Pendant Sellita SW 200, jeweils mit dem Modulaufbau Dubois Dépraz 2030.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Junghans Meister Pilot

Longines Avigation Watch Type A-7
Longines orientiert sich bei der Avigation Watch Type A-7 ganz an den historischen Fliegeruhren der Marke. Dabei erinnert das Modell an eine Longines-Uhr, die 1931 für den berühmten Flugpionier Charles Lindbergh entwickelt wurde. Der Eindrücker-Chronograph mit Schaltrad misst 49 Millimeter im Durchmesser und kostet 4.140 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Longines Avigation Watch type A-7

 

Uhren-Ikone #3: Audemars Piguet Royal Oak

Die Royal Oak von Audemars Piguet begründete ein eigenes Genre: die sportliche Luxusstahluhr. Ihre achteckige Lünette mit den Schrauben inspirierte viele Designer.

Uhren-Ikone #3: Audemars Piguet Royal Oak

Uhren-Ikone #3: Audemars Piguet Royal Oak

Die Royal Oak war 1972 nicht nur eine der ersten Luxusuhren in Stahl, sondern bestach durch ihr ausgefallenes Design: Der Entwurf von Gérald Genta sah eine achteckige Lünette mit acht Schrauben vor, dazu ein Nagelmuster-Zifferblatt und ein integriertes Metallband. Mit 39 Millimetern war sie für damalige Verhältnisse sehr groß, aber dank des Automatikkalibers 2121 auch sehr flach (8,1 Millimeter). Heute gibt es ein Modell mit dem gleichen Werk für 22.200 Euro in Stahl. Daneben wird auch ein etwas höheres und größeres Modell (9,8 Millimeter in der Höhe, 41 Millimeter im Durchmesser) mit Zentralsekunde und dem Manufakturkaliber 3120 gebaut.

>> hier finden Sie weitere Uhren von Audemars Piguet

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Audemars Piguet Royal Oak:

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Vacheron Constantin Overseas Automatik
Vacheron Constantin Overseas Automatik
1996 stellte Vacheron Constantin eine sportliche Luxusstahluhr mit integriertem Stahlarmband vor – wie die Royal Oak. Seit 2016 stattet Vacheron Constantin seine Overseas-Kollektion nun mit Manufakturkalibern aus. In der gezeigten Overseas Automatik tickt das Automatikkaliber 5100 mit einer überdurchschnittlichen Gangreserve von 60 Stunden. Für 21.300 Euro sind ein Edelstahl-, ein Alligatorleder- und ein Kautschukarmband im Lieferumfang enthalten.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Bulgari Diagono Scuba

Bulgari Diagono Scuba
Bereits 1994 stellte Bulgari mit ihrer Diagono Scuba ihre erste Luxus-Taucheruhr in Edelstahl vor. Mit ihrer einseitig drehbaren Lünette mit griffigen Ausfräsungen und leuchtendem Nullpunkt, den großflächigen Leuchtanzeigen auf dem Zifferblatt und einer Wasserdichtheit von 300 Metern gibt sich die Uhr besonders sportlich. Seit 2015 wird die Diagono Scuba vom Manufakturkaliber mit Selbstaufzug BVL191 angetrieben. Preis: 6.550 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Hublot Big Bang Meca-10
Hublot Big Bang Meca-10
Seit Hublot 2004 die Big Bang präsentiert hat, ist die Marke zur Erfolgsstory geworden. In der 19.600 Euro teuren Titanuhr Big Bang Meca-10 tickt das neue eigens entwickelte Handaufzugswerk HUB1201, das dank eines Doppelfederhauses eine Gangreserve von zehn Tagen bietet.

 

Uhren-Ikone #4: Jaeger-LeCoultre Reverso

Die Reverso von Jaeger-LeCoultre ist auch außerhalb der Uhrenwelt eine Stilikone des Art déco. Ihr Wendegehäuse lässt viele Möglichkeiten für persönliche Gravuren.

Uhren-Ikone #4: Jaeger-LeCoultre ReversoEntwickelt wurde das Wendegehäuse der Reverso 1931 für die polospielenden britischen Offiziere in Indien. Die empfindlichen Kristallgläser ihrer Uhren gingen bei dem Sport oft zu Bruch, also entwickelte der französische Ingenieur René-Alfred Chauvet ein Gehäuse, das es erlaubte, die Vorderseite nach innen zu drehen, ohne die Uhr vom Arm abzunehmen. Überaus erfolgreich ist die Reverso, nachdem sie 1983 wieder ins Programm aufgenommen wurde. Das liegt an ihrem Art-déco-Stil, dem gravierbaren Boden, aber auch an Modellen, die nach dem Wenden ein anderes Zifferblatt mit einer anderen Zeitzone sehen lassen. Seit 2016 wird die Ikone in drei Linien unterteilt: Reverso Classic, Reverso One und Reverso Tribute. Zur erst genannten gehört unter anderem die hier gezeigte Grand Taille. Sie zeigt eine kleine Sekunde und kostet 15.300 Euro in Rotgold (6.450 Euro in Stahl mit Lederband). Beide Modelle werden vom Manufakturhandaufzugskaliber 822 angetrieben.

>> Alles Wichtige über die Reverso von Jaeger-LeCoultre lesen Sie hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Jaeger-LeCoultre Reverso:

Girard-Perregaux Vintage 1945 XXL Small Second
Im Innern des 36,2 mal 35,25 Millimeter messenden Edestahlgehäuses gibt das hauseigene Automatikkaliber GP 03300 den Takt vor. Allerdings kostet die Vintage 1945 XXL Small Second in Stahl schon 10.300 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Girard-Perregaux Vintage 1945 XXL Small Second

Wempe Chronometerwerke XL Gold
Das tonneauförmige Modell Wempe Chronometerwerke XL Gold misst 45,5 mal 37,7 Millimeter und ist mit einem Handaufzugsformwerk ausgestattet, das über eine kleine Sekunde mit Sekundenstopp verfügt und aus Glashütte stammt. Dort wird die Uhr auch nach DIN 8319 als Chronometer geprüft. Preis für die Golduhr mit versilbertem Zifferblatt: 9.450 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Wempe Chronometerwerke XL

Baume & Mercier Hampton
Die günstigste Alternative zur Jaeger-LeCoultre Reverso ist das Modell Hampton von der Konzernschwester Baume & Mercier – allerdings ohne Manufakturwerk. Datum und kleine Sekunde werden vom Automatikkaliber Eta 2895 mit Energie versorgt. Dafür kostet die Uhr 3.150 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Baume & Mercier Hampton

Uhren-Ikone #5: Omega Speedmaster Professional

Kaum eine Uhr verbindet man so stark mit einem Ereignis wie die Moonwatch. Kein Wunder: Die Reise zum Mond war ein alter Menschheitstraum.

Uhren-Ikone #5: Omega Speemaster Professional Moonwatch

Uhren-Ikone #5: Omega Speemaster Professional Moonwatch

Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für eine Uhr: Bei der ersten bemannten Mondlandung 1969 war die Speedmaster außen am Raumanzug von Edwin Aldrin dabei. Seitdem wird sie liebevoll „Moonwatch“ genannt. Aber auch davor und danach begleitete sie fast alle NASA-Weltraummissionen. Dabei hat sie sich bis heute kaum verändert. Als sie 1957 vorgestellt wurde, besaß sie zwar noch einen pfeilförmigen Stundenzeiger und eine stahlfarbene Lünette, aber schon 1963 sah sie mit schwarzer Lünette, Stabzeigern und dem asymmetrischen Gehäuse als Kronenschutz aus wie heute. Auch das Handaufzugskaliber 1861 von dem zu Omega gehörendem Hersteller Lémania wird nur einmal, 1968, stark überarbeitet. Die Nockensteuerung ersetzte das Schaltrad, und die Unruhfrequenz wurde auf 21.600 Halbschwingungen pro Stunde angehoben. Neben der ganz traditionellen Version mit Plexiglas für 4.300 Euro gibt es heute auch ein Modell mit Saphirglas und Sichtfenster für das seltene Werk.

>> Wie man die richtige Omega Speedmaster findet, erfahren Sie hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Omega Speedmaster Professional:

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Fortis B 42 Official Cosmonauts Chronograph
Fortis B 42 Official Cosmonauts Chronograph
Auch Fortis war schon im Weltall: Der Fortis B 42 Official Cosmonauts Chronograph mit Valjoux 7750 für 2.890 Euro wurde in der Raumstation MIR getragen.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Sinn Spezialuhren 140 St S

Sinn 140 St S
Die Sinn 140 S wurde 1985 während der Spacelab-Mission D1 vom deutschen Physiker und Astronauten Reinhard Furrer getragen. Damals noch mit dem Lemania-Werk 5100 ausgestattet, zeigte der Einsatz im Weltraum, dass eine Automatikuhr auch in der Schwerelosigkeit funktioniert. Heute bietet Sinn Spezialuhren das Modell als 140 St S. Darin arbeitet das bewährte Eta-Valjoux 7750, dass Sinn auf eine zentrale Stoppminute umbaut und als Chronographenwerk SZ01 bezeichnet. Preis: 3.985 Euro mit Massivband, 3.690 Euro mit Lederband

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Zenith El Primero Stratos Flyback

Zenith El Primero Stratos Flyback
Wie die Speedmaster besitzt die Zenith El Primero Stratos Flyback ein eigenes Werk mit automatischem Aufzug und Datum. Zusätzlich verfügt der Chronograph über eine Flyback-Funktion und ein Schaltrad. So ist die Uhr mit 8.400 Euro allerdings auch deutlich teurer als die Omega Speedmaster.


Uhren-Ikone #6:
IWC Große Fliegeruhr

Gute Ablesbarkeit und hohe Präzision waren der ursprüngliche Grund für die enorme Größe der Großen Fliegeruhr von IWC. Heute sind die Ausmaße zudem schick geworden.

Uhren-Ikone #6: IWC Große Fliegeruhr
Uhren-Ikone #6: IWC Große Fliegeruhr

1940 baute IWC (wie auch A. Lange & Söhne, Laco, Stowa und Wempe) die große Fliegeruhr als Beobachtungsuhr für die deutsche Luftwaffe. Mit 55 Millimetern fiel sie riesig aus, was der Ablesbarkeit und der Ganggenauigkeit zugute kam, denn im Innern fand ein auf Zentralsekunde umgebautes und mit Sekundenstopp versehenes Taschenuhrwerk Platz. 2002 startete IWC die Neuauflage des Klassikers. Mit 46 Millimetern gerade noch tragbar und wieder mit großem Werk: 38,2 Millimeter misst das automatische Manufakturkaliber mit Datum, sieben Tagen Gangreserve und Gangreserveanzeige bei der Drei. Das Design von Gehäuse, Zeigern und Zifferblatt sowie die kegelförmige Krone wurden vom Vorbild übernommen. Der Magnetfeldschutz mit Weicheiseninnenkäfig stammt von späteren IWC-Fliegeruhren wie der Mark 11 von 1948. Die Edelstahluhr ist heute für den stolzen Preis von 13.500 Euro zu haben.

>> mehr IWC-Uhren gibt es hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone IWC Große Fliegeruhr:

Glashütte Original Senator Observer
Mit 9.900 Euro kostet der Senator Observer fast 30 Prozent weniger als die IWC. Dafür bekommt der Käufer eine Uhr mit Manufakturkaliber, das immerhin noch in einem stattlichen 44-Millimeter-Gehäuse Platz findet.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Glashütte Original Senator Observer
Stowa Flieger Klassik 40
Auch Stowa erinnert mit der Flieger Klassik 40 an die Beobachtungsuhr von 1940; wie das Original verzichtet sie sogar auf das Herstellerlogo auf dem Zifferblatt. Mit Eta 2824 und 40 Millimeter Gehäusedurchmesser kostet sie günstige 930 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Stowa Flieger Klassik 40

Glycine F 104
Die 48 Millimeter große F 104 von Glycine überragt die riesige IWC noch um zwei Millimeter. Mit Automatikkaliber Eta 2824 kostet sie 1.450 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Glycine F 104

 

Uhren-Ikone #7: TAG Heuer Monaco

Die Monaco von TAG Heuer war 1969 mit ihrer ausgefallenen Formgebung ein Kind ihrer Zeit, als noch Männer, nicht die Technik den Rennsport dominierten.

Uhren-Ikone #7: TAG Heuer Monaco

Uhren-Ikone #7: TAG Heuer Monaco

Die Monaco war 1969 gleich in mehrerer Hinsicht eine Revolution: zum einen durch ihr exotisches Äußeres mit der rechteckigen, an den Flanken gewölbten Form und den zwei farblich abgesetzten quadratischen Hilfszifferblättern mit abgerundeten Ecken. Zum anderen durch das Werk, das sie zu einem der ersten Chronographen mit Automatikaufzug machte. Das Kaliber 11 war von Heuer zusammen mit Breitling, Büren und Dubois Dépraz entwickelt worden. Zur Kultuhr wurde die Monaco durch den Schauspieler und Hobby-Rennfahrer Steve Mc­Queen, der die auffällige Uhr privat trug, aber auch in Filmen wie dem Rennfahrerepos „Le Mans“. Dadurch ist sie untrennbar mit dem Automobilsport verbunden. Heute tickt in der Monaco Calibre 11 ein Sellita SW 300 mit Chronographenmodul von Dubois Dépraz. Vor Kratzern schützt ein Saphirglas . Die Uhr kostet 4.995 Euro.

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3 Alternativen zur Uhren-Ikone TAG Heuer Monaco:

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Longines Heritage 1973
Longines Heritage 1973
Der kissenförmige Säulenradchronograph Heritage 1973 von Longines erinnert mit seiner Tachymeterskala und den schwarzen, farblich abgesetzten Hilfszifferblättern ebenfalls an den Rennsport. Die Edelstahluhr kostet 2.720 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Glashütte Original Sixties Square Chronograph

Glashütte Original Sixties Square Chronograph
Bei Glashütte Original kommt im Sixties Square Chronographen das Manufakturkaliber 3934 mit Automatikaufzug zum Einsatz. So ist dieses Modell für 8.100 Euro fast 40 Prozent teurer als die TAG Heuer Monaco.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Bell & Ross BR03-94
Bell & Ross BR03-94 Chrono Steel
Die modernste Ausprägung bietet Bell & Ross mit dem BR03-94 Chrono Steel. Der von Bordinstrumenten inspirierte Chronograph kostet 4.500 Euro.


Uhren-Ikone #8:
Panerai Luminor

Ursprünglich als funktionale Taucheruhr konzipiert, überzeugt die Luminor heute vor allem durch ihr unverwechselbares Design.

Uhren-Ikone #8: Panerai Luminor
Uhren-Ikone #8: Panerai Luminor

Der italienische Uhrenhändler und Instrumentenlieferant der Marine baute seit 1936 militärische Taucheruhren. Anfang der vierziger Jahre kam der charakteristische Kronenschutzbügel, mit dem sich die Krone über einen Hebel schnell abdichten ließ. Bis in die Achtziger wurden die Uhren von Panerai nur fürs Militär gebaut. 1997 übernahm der Richemont-Konzern die Marke. Heute sind die meisten Luminor-Modelle mit 44 Millimetern nur wenig kleiner als die historischen Uhren. Es gibt aber auch 47-Millimeter-Modelle, wie die hier gezeigte Luminor Marina 1950 3 Days Acciaio (8.800 Euro), und Uhren mit einem Durchmesser von 42 Millimetern. Früher kamen vor allem modifizierte Unitas-Handaufzugswerke zum Einsatz, heute hauptsächlich eigene Kaliber.

>> Was Sie über die Luminor von Panerai wissen sollten, lesen Sie hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Panerai Luminor:

Anonimo Militare Classic
Anonimo baut Uhren, die sich einer ähnlichen Tradition wie Panerai verpflichtet fühlen. Die Militare Classic mit ebenfalls charakteristischem Kronenschutz bei der Zwölf und Sellita SW 260 kostet in Stahl 2.700 Euro.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Anonimo Militare Classic

U-Boat U-42 GMT
Die U-42 GMT von U-Boat wird 150-mal gebaut und kostet 4.600 Euro. Im aufälligen 50 Millimeter großen Gehäuse mit der Krone links gibt das Automatikkaliber Eta 2893 den Takt an.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: U-Boat U-42 GMT

Germano & Walter 500M
Die 500M von Germano & Walter ist mit einem automatischen Eta 2892 ausgestattet und kostet circa 3.100 Euro. Auch ihr Gehäuse-Design ist auffällig und bis zu 500 Meter vor eindringendem Wasser geschützt.

Uhren-Ikone und ihre Alternativen: Germano & Walter 500M


Uhren-Ikone #9:
Patek Philippe Calatrava

Die feine Calatrava von Patek Philippe beweist seit knapp 80 Jahren und mit vielen Varianten: Ihre Eleganz ist zeitlos und schön ist auch das handverzierte Manufakturwerk.

Uhren-Ikone #9: Patek Philippe Calatrava

Uhren-Ikone #9: Patek Philippe Calatrava

Die Vielfalt war von Anfang an Programm: Schon die erste Calatrava, Referenz 96, gab es seit 1932 in zahlreichen Zifferblattvarianten: mal mit Indexen, mal mit Ziffern, mit kleiner ebenso wie mit Zentralsekunde. Allen gemeinsam war ein Manufakturkaliber mit Handaufzug und das äußerst elegante Auftreten. Heute ist das nicht anders: Die 2005 vorgestellte Referenz 5296 trägt wegen ihrer Ähnlichkeit zum Ursprungsmodell die Endziffer 96. Mit 38 Millimetern wuchs sie auf eine zeitgemäßere Größe. Das automatische, von Hand aufwendig verzierte Manufakturwerk ist durch den Saphirglasboden zu sehen. Der Preis: in Weißgold 24.282 Euro.

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3 Alternativen zur Uhren-Ikone Patek Philippe Calatrava:

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Chopard LUC 1937 Classic
Chopard L.U.C 1937 Classic
Chopard baut seit 1996 eigene Werke. In der roségoldenen L.U.C 1937 Classic für 16.650 Euro tickt ein schönes Manufakturkaliber mit skelettiertem Rotor und Chronometerzertifikat.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: A. Lange & Söhne Lange 1815

A. Lange & Söhne Lange 1815
A. Lange & Söhne konnte erst nach dem Ende der DDR an ihre große Tradition in Glashütte anknüpfen. Die Lange 1815 in Weißgold (38,5 Millimeter Gehäusedurchmesser) für 21.000 Euro ist so elegant wie die Calatrava, und ihr Manufakturwerk ebenso fein verziert.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: H. Moser & Cie. Venturer Small Seconds

H. Moser & Cie. Venturer Small Seconds
Jüngster Herausforderer ist H. Moser & Cie. Seit 2005 baut die wiedergegründete Marke ihre Uhren in Schaffhausen. Die Moser Venturer Small Seconds mit Manufakturkaliber HMC 327 kostet in Rotgold 16.700 Euro.


Uhren-Ikone #10:
Cartier Santos

Die Santos war eine der ersten Uhren, die eigens als Armbanduhr gestaltet wurde. Davor befestigte man Lederbänder an Taschenuhren.

Uhren-Ikone #10: Cartier Santos
Uhren-Ikone #10: Cartier Santos

Wenn man heute die Santos von Cartier sieht, mag man kaum glauben, dass sie als leicht ablesbare Uhr fürs Fliegen entworfen wurde. Aber das von Louis Cartier für Alberto Santos-Dumont gestaltete Modell war 1904 nicht nur eine der ersten Armbanduhren überhaupt, sie wich mit dem quadratischen Gehäuse und der aufgeschraubten Lünette auch deutlich vom Design der damaligen Taschenuhren ab und wirkte geradezu futuristisch. Nachdem Santos-Dumont schon Luftschiffe gebaut hatte, stellte er 1907 mit 220 Metern einen neuen Motorflugrekord mit dem Flugzeug auf. Dabei trug er die später nach ihm benannte Uhr am Arm. Seit 1978 wird sie wieder von Cartier gebaut und gehört zu den Bestsellern der Kollektion. Mit dem Manufakturkaliber MC1847 kostet die Santos 100 in Stahl 6.700 Euro.

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3 Alternativen zur Uhren-Ikone Cartier Santos:

Rainer Brand Ecco
Das Modell Ecco des deutschen Herstellers Rainer Brand kostet mit 2.700 Euro ein Vielfaches weniger als die Santos 100 von Cartier. Die quadratische Uhr mit Datumsanzeige bei der Sechs ist mit dem Automatikkaliber Eta 2892 ausgestattet und ist in verschiedenen Zifferblatt-Varianten erhältlich.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Rainer Brand Ecco

Oris Rectangular Date
Auch in der Oris Rectangular Date tickt ein automatisches Eta, aber vom Kaliber 2671. Das Modell mit Datumsanzeige bei sechs Uhr ist mit 1.450 Euro die günstigste Alternative zur Cartier Santos.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Oris Rectangular Date

Frédérique Constant Classics Carree
Auch die Classics Caree von Frédérique Constant erinnert mit ihren römischen Ziffern und ihrer Gehäuseform an die Santons von Cartier. Für 1.495 Euro kommt hier das Sellita SW 200 zum Einsatz.

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Frédérique Constant Classics Carree

Text: Jens Koch und Melanie Feist

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