Uhren-Ikonen

Die zehn bekanntesten Uhren und ihre Herausforderer

Man erkennt sie auf den ersten Blick: Watchtime.net zeigt die größten 10 Uhren-Ikonen und ihre Herausforderer – interessante und oft preisgünstige Alternativen.

Walk of Fame: Die 10 bekanntesten Uhren-Ikonen und ihre Herausforderer

Walk of Fame: Die 10 bekanntesten Uhren-Ikonen und ihre Herausforderer

Uhren-Ikone #1: Rolex Submariner

Die Rolex Submariner wird ständig verbessert und gilt als die Taucheruhr schlechthin. Zum Ruf von Rolex trägt auch der sehr gute Werterhalt bei.

Uhren-Ikone #1: Rolex Submariner

Uhren-Ikone #1: Rolex Submariner

1953 präsentierte Rolex seine Submariner. Die Taucheruhr war die erste, die bis 100 Meter wasserdicht war, aber schon im nächsten Jahr wurde dieser Wert auf 200 Meter, später auf 300 Meter erhöht. Der typische Kronenschutz kam 1959 dazu. 1966 folgte das erste Modell mit Datum unter der charakteristischen Lupe. Von Anfang an besaß die Rolex Submariner ein automatisches Manufakturwerk. 2010 ist die Stahlversion nochmals überarbeitet worden: Neben einer massiven Schließe mit feinstufiger Verlängerungsmöglichkeit kam eine kratzfeste Drehlünette aus Keramik hinzu. Die Submariner mit Datumslupe ist in sieben Varianten erhältlich, die Submariner ohne Datumsanzeige ist lediglich in der schwarzen Edelstahlversion verfügbar. Der Preis für die gezeigte Submariner Date beläuft sich auf 7.750 Euro.

>> Was Sie über die Rolex Submariner wissen sollten, erfahren Sie hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Rolex Submariner:

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Die Tudor Heritage Black Bay Dark Tudor Heritage Black Bay Dark
Unter dem Namen Tudor baute Rolex früher sogar Submariner-Modelle. Heute ist die Schwestermarke eigenständiger im Design. Die Tudor Heritage Black Bay Dark orientiert sich an den Taucheruhren der Marke aus den 1970er-Jahren, ist mit dem neuen Manufakturwerk MT5602 ausgestattet und kostet mit Lederband 3.880 Euro (mit Edelstahlband sind 4.170 Euro fällig).
Omega Seamaster Planet Ocean 600M Master Chronometer Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Master Chronometer
5.800 Euro zahlt man für den ebenfalls prestigeträchtigen Tauchklassiker von Omega. Zu den technischen Vorzügen der 43,5 Millimeter großen Edelstahluhr gehören ihre Wasserdichtheit bis 600 Meter, ein Heliumauslassventil sowie die kratzfeste Keramiklünette. Seit 2016 gibt es das Modell mit völlig amagnetischem Werk und Zertifikat vom unabhängigen Prüfinstitut Metas. Dank der Omega-exklusiven Co-Axial-Hemmung läuft das Automatikkaliber 8900 chronometergenau.
Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Die IWC Aquatimer Automatic 2000 in Schwarz-Gelb IWC Aquatimer Automatic 2000
Noch 1,4 Kilometer tiefer kommt man zumindest theoretisch mit der IWC Aquatimer Automatic 2000. Sie ist mit dem automatischen Manufakturkaliber 80110 ausgestattet und kostet 9.450 Euro.

 

Uhren-Ikone #2: Breitling Navitimer

Obwohl sie in der Praxis selten benutzt wird, hat die Rechenschieberlünette den Fliegerchronographen Navitimer von Breitling weltberühmt gemacht.

Uhren-Ikone #2: Breitling Navitimer

Uhren-Ikone #2: Breitling Navitimer

1952 stellte Breitling die Navitimer vor. Sie war für Piloten gedacht und besaß neben dem Chronographen eine Rechenschieberlünette, mit der sich unter anderem Sinkflugraten und Reichweite ausrechnen ließen. Als Werk kam das Venus 178 mit Tricompax zum Einsatz. 1962 erhielt die Uhr ihr typisches Aussehen mit den weiß abgesetzten Hilfszifferblättern. Ab Ende der siebziger Jahre tickte dann schon das Valjoux 7740, die Handaufzugsversion des Valjoux 7750, im Navitimer. Im Laufe der Zeit gab es zwar starke Designanpassungen und Anfang der siebziger Jahre sorgten sogar LED- und LCD-Anzeigen für technischen Fortschritt. Heute sieht die Navitimer aber wieder aus wie in den Sechzigern – nur dass sie ein Datum, eine Wasserdichtheit von drei Bar und ein anderes Kaliber vorweisen kann. Heute kostet die Navitimer mit dem eigenen Chronographenwerk B01 7.150 Euro.

>> Was Sie über die Breitling Navitimer wissen sollten, erfahren Sie hier

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Breitling Navitimer:

Hamilton Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono
Ebenfalls speziell für Piloten ist die Hamilton Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono konzipiert. Sie können mithilfe des Driftwinkelrechners Seitenwinde auf ihrer Route berechnen, die für Landung und Start entscheidend sein können. Werk: Eta-Valjoux 7750. Preis: 1.345 Euro.
Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Hamilton Khaki Aviation X-Wind Auto Chrono
Junghans Meister Pilot
Nicht ganz so günstig wie die Hamilton, aber mit 2.240 Euro fast 70 Prozent günstiger als die Navitimer ist der Fliegerchronograph Meister Pilot mit dem Automatikwerk Eta 2824 oder seinem Pendant Sellita SW 200, jeweils mit dem Modulaufbau Dubois Dépraz 2030.
Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Junghans Meister Pilot
Longines Avigation Watch Type A-7
Longines orientiert sich bei der Avigation Watch Type A-7 ganz an den historischen Fliegeruhren der Marke. Dabei erinnert das Modell an eine Longines-Uhr, die 1931 für den berühmten Flugpionier Charles Lindbergh entwickelt wurde. Der Eindrücker-Chronograph mit Schaltrad misst 49 Millimeter im Durchmesser und kostet 4.140 Euro.
Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Longines Avigation Watch type A-7

 

Uhren-Ikone #3: Audemars Piguet Royal Oak

Die Royal Oak von Audemars Piguet begründete ein eigenes Genre: die sportliche Luxusstahluhr. Ihre achteckige Lünette mit den Schrauben inspirierte viele Designer.

Uhren-Ikone #3: Audemars Piguet Royal Oak

Uhren-Ikone #3: Audemars Piguet Royal Oak

Die Royal Oak war 1972 nicht nur eine der ersten Luxusuhren in Stahl, sondern bestach durch ihr ausgefallenes Design: Der Entwurf von Gérald Genta sah eine achteckige Lünette mit acht Schrauben vor, dazu ein Nagelmuster-Zifferblatt und ein integriertes Metallband. Mit 39 Millimetern war sie für damalige Verhältnisse sehr groß, aber dank des Automatikkalibers 2121 auch sehr flach (8,1 Millimeter). Heute gibt es ein Modell mit dem gleichen Werk für 22.200 Euro in Stahl. Daneben wird auch ein etwas höheres und größeres Modell (9,8 Millimeter in der Höhe, 41 Millimeter im Durchmesser) mit Zentralsekunde und dem Manufakturkaliber 3120 gebaut.

>> hier finden Sie weitere Uhren von Audemars Piguet

3 Alternativen zur Uhren-Ikone Audemars Piguet Royal Oak:

Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Vacheron Constantin Overseas Automatik Vacheron Constantin Overseas Automatik
1996 stellte Vacheron Constantin eine sportliche Luxusstahluhr mit integriertem Stahlarmband vor – wie die Royal Oak. Seit 2016 stattet Vacheron Constantin seine Overseas-Kollektion nun mit Manufakturkalibern aus. In der gezeigten Overseas Automatik tickt das Automatikkaliber 5100 mit einer überdurchschnittlichen Gangreserve von 60 Stunden. Für 21.300 Euro sind ein Edelstahl-, ein Alligatorleder- und ein Kautschukarmband im Lieferumfang enthalten.
Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Bulgari Diagono Scuba Bulgari Diagono Scuba
Bereits 1994 stellte Bulgari mit ihrer Diagono Scuba ihre erste Luxus-Taucheruhr in Edelstahl vor. Mit ihrer einseitig drehbaren Lünette mit griffigen Ausfräsungen und leuchtendem Nullpunkt, den großflächigen Leuchtanzeigen auf dem Zifferblatt und einer Wasserdichtheit von 300 Metern gibt sich die Uhr besonders sportlich. Seit 2015 wird die Diagono Scuba vom Manufakturkaliber mit Selbstaufzug BVL191 angetrieben. Preis: 6.550 Euro.
Uhren-Ikonen und ihre Alternativen: Hublot Big Bang Meca-10 Hublot Big Bang Meca-10
Seit Hublot 2004 die Big Bang präsentiert hat, ist die Marke zur Erfolgsstory geworden. In der 19.600 Euro teuren Titanuhr Big Bang Meca-10 tickt das neue eigens entwickelte Handaufzugswerk HUB1201, das dank eines Doppelfederhauses eine Gangreserve von zehn Tagen bietet.

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