7. TAG Heuer Monaco
Die Monaco war 1969 mit ihrer ausgefallenen Formgebung ein Kind ihrer Zeit, als noch Männer, nicht die Technik den Rennsport dominierten.
Die Monaco war 1969 gleich in mehrerer Hinsicht eine Revolution: zum einen durch ihr exotisches Äußeres mit der rechteckigen, an den Flanken gewölbten Form und den zwei farblich abgesetzten quadratischen Hilfszifferblättern mit abgerundeten Ecken. Zum anderen durch das Werk, das sie zu einem der ersten Chronographen mit Automatikaufzug machte. Das Kaliber 11 war von Heuer zusammen mit Breitling, Büren und Dubois Dépraz entwickelt worden. Zur Kultuhr wurde die Monaco durch den Schauspieler und Hobby-Rennfahrer Steve McQueen, der die auffällige Uhr privat trug, aber auch in Filmen wie dem Rennfahrerepos „Le Mans“. Dadurch ist sie untrennbar mit dem Automobilsport verbunden. Heute tickt in der Monaco Calibre 12 ein Eta 2892 mit Chronographenmodul von Dubois Dépraz. Vor Kratzern schützt ein Saphirglas . Die Uhr kostet 4.300 Euro.
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Certina DS Podium Square Chronograph Nahezu quadratische Chronographen gibt es auch von anderen Marken: Certina setzt als Sponsor des BMW-Sauber-F1-Teams ebenfalls auf Motorsport. Der DS Podium Square Chronograph kostet 1.320 Euro und ist quasi die moderne Variante der Monaco. |
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Edox Classe Royal Chronograph Automatic Auch Edox benutzt bei der Classe Royal Chronograph Automatic für 2.950 Euro ein Valjoux 7750 und ist durch die Zusammenarbeit mit dem Supersportwagenhersteller Koenigsegg dem Rennsport verbunden. |
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Bell & Ross BR03-94 Chrono Steel Die modernste Ausprägung bietet Bell & Ross mit dem BR03-94 Chrono Steel. Der von Bordinstrumenten inspirierte Chronograph kostet 3.700 Euro. |
8. Panerai Luminor
Ursprünglich als funktionale Taucheruhr konzipiert, überzeugt die Luminor heute vor allem durch ihr Unverwechselbares Design.
Der italienische Uhrenhändler und Instrumentenlieferant der Marine Panerai baute seit 1936 militärische Taucheruhren. Anfang der vierziger Jahre kam der charakteristische Kronenschutzbügel, mit dem sich die Krone über einen Hebel schnell abdichten ließ. Bis in die Achtziger wurden die Uhren nur fürs Militär gebaut. 1997 übernahm der Richemont-Konzern die Marke. Heute sind die meisten Luminor-Modelle mit 44 Millimetern nur wenig kleiner als die historischen Uhren. Zum Einsatz kommen vor allem modifizierte Unitas-Handaufzugswerke, inzwischen aber auch eigene Kaliber. Als Marina 44 mm kostet die Luminor 4.300 Euro.
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| Anonimo Militare Automatico Anonimo baut Uhren, die sich einer ähnlichen Tradition wie Panerai verpflichtet fühlen. Die Militare Automatico mit ebenfalls charakteristischem Kronenschutz und abgespecktem Valjoux 7750 kostet in Stahl 4.000 Euro. |
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| Chronoswiss Timemaster Die Chronoswiss Timemaster ist mit 2.850 Euro das günstigste Modell. Das unverwechselbare Design mit der Zwiebelkrone gehört seit dem Jahr 2000 zur Kollektion der bayerischen Uhrenmarke. Im Innern der 40 Millimeter großen Uhr arbeitet das Eta 2892. |
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| Graham Swordfish Booster Ein unverwechselbares Design bietet auch die Graham Swordfish Booster mit ihren zwei Bullaugen auf dem Glas. Mit modifiziertem Valjoux 7750 kostet die Swordfish 6.750 Euro. |
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9. Patek Philippe Calatrava
Die feine Calatrava beweist seit knapp 80 Jahren und mit vielen Varianten: Ihre Eleganz ist Zeitlos. Schön ist auch das handverzierte Manufakturwerk.
Die Vielfalt war von Anfang an Programm: Schon die erste Calatrava, Referenz 96, gab es seit 1932 in zahlreichen Zifferblattvarianten: mal mit Indexen, mal mit Ziffern, mit kleiner ebenso wie mit Zentralsekunde. Allen gemeinsam war ein Manufakturkaliber mit Handaufzug und das äußerst elegante Auftreten. Heute ist das nicht anders: Die 2005 vorgestellte Referenz 5296 trägt wegen ihrer Ähnlichkeit zum Ursprungsmodell die Endziffer 96. Mit 38 Millimetern wuchs sie auf eine zeitgemäßere Größe. Das automatische, von Hand aufwendig verzierte Manufakturwerk ist durch den Saphirglasboden zu sehen. Der Preis: in Weißgold 21.850 Euro.
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Chopard L.U.C Classic Chopard baut seit 1996 eigene Werke. In der weißgoldenen L.U.C Classic für 10.290 Euro tickt ein schönes Manufakturkaliber mit Mikrorotor und Chronometerzertifikat. |
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A. Lange & Söhne Lange 1815 A. Lange & Söhne konnte erst nach dem Ende der DDR an ihre große Tradition in Glashütte anknüpfen. Die Lange 1815 in Weißgold (40 mm) für 17.800 Euro ist so elegant wie die Calatrava, und ihr Manufakturwerk ebenso fein verziert. |
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H. Moser & Cie. Monard Date Jüngster Herausforderer ist H. Moser & Cie. Seit fünf Jahren baut die wiedergegründete Marke Uhren. Die Moser Monard Date mit Manufakturkaliber kostet in Weißgold 19.200 Euro. |
10. Cartier Santos
Die Santos war eine der ersten Uhren, die eigens als Armbanduhr gestaltet wurde. Davor befestigte man Lederbänder an Taschenuhren.
Wenn man heute die Santos von Cartier sieht, mag man kaum glauben, dass sie als leicht ablesbare Uhr fürs Fliegen entworfen wurde. Aber das von Louis Cartier für Alberto Santos-Dumont gestaltete Modell war 1904 nicht nur eine der ersten Armbanduhren überhaupt, sie wich mit dem quadratischen Gehäuse und der aufgeschraubten Lünette auch deutlich vom Design der damaligen Taschenuhren ab und wirkte geradezu futuristisch. Nachdem Santos-Dumont schon Luftschiffe gebaut hatte, stellte er 1907 mit 220 Metern einen neuen Motorflugrekord mit dem Flugzeug auf. Dabei trug er die später nach ihm benannte Uhr am Arm. Seit 1978 wird sie wieder von Cartier gebaut und gehört zu den Bestsellern der Kollektion. Mit Eta 2824 kostet die Santos 100 in Stahl 3.690 Euro.
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| Piaget Altiplano Piaget baut mit der quadratischen Altiplano eine deutlich teurere (12.600 Euro), aber dafür mit Weißgoldgehäuse und flachem Manufakturwerk ausgestattete Uhr. |
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| Ebel Brasilia Wie die Santos ist die Brasilia unverwechselbar gestaltet. Mit automatischem Eta 2892 kostet sie 2.350 Euro. (>> 100 Jahre Ebel – die Uhrengeschichte lesen Sie hier!) |
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| Frédérique Constant Heart Beat Large Carree Frédérique Constant stellt mit der Heart Beat Large Carree für 1.195 Euro die günstigste Variante. Wie in der Santos 100 kommt hier das Eta 2824 zum Einsatz. |
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