Swatch: Billiguhren zu Höchstpreis versteigert

Alles andere als billig

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 17. Dezember 2011
Prototyp: Die Vorstudie der „Skeleton“ von 1982
Prototyp: Die Vorstudie der „Skeleton“ von 1982

Dass die berühmteste Billiguhr aller Zeiten auch Höchstpreise erzielen kann, zeigte die Versteigerung einer Swatch-Sammlungam 24. November in Hongkong: Das Auktionshaus Phillips de Pury & Company erzielte für die 4363-teilige Sammlung des Schweizer Unternehmers Peter Blum und seiner Frau Linda einen Rekorderlös von umgerechnet knapp fünf Millionen Euro – das sind mehr als 1.000 Euro pro Uhr. Einzelpreise gibt es allerdings nicht, denn die Sammlung wurde komplett an einen chinesischen Uhrenliebhaber abgegeben. Der hohe Preis wäre allerdings niemals zustande gekommen, wenn es sich um herkömmliche Swatch-Uhren gehandelt hätte.

Keith Harings „Orgy“ von 1986 gelangte nie in den Handel
Keith Harings „Orgy“ von 1986 gelangte nie in den Handel

Doch Peter und Linda Blum haben überwiegend Prototypen und Vorserienmodelle gesammelt, die in den vorliegenden Versionen nie in Serie produziert wurden. Viele davon stammen aus der Zeit vor der Lancierung der ersten Swatch im Jahr 1983. Weitere Highlights der Sammlung sind Prototypen und Serienmodelle mit Zifferblättern von Keith Haring und anderen Künstlern. ak

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