5 Fakten über IWC

Hätten Sie's gewusst...?

 Redaktion
von Redaktion
am 31. Juli 2016

Schaffhausen ist eine Insel in der Schweizer Uhrenlandschaft. Diese geografische Sonderstellung prägt seit 1868 die Philosophie der Manufaktur am Ufer des Rheins: Sie stellt Zeitmesser her mit speziellem Fokus auf technischen Erfindergeist und innovative Lösungen. Schon ihr Gründer F. A. Jones drückte der IWC den Stempel einer Ingenieursmarke auf, den sie noch heute trägt. Zu den späteren Meilensteinen in ihrer Geschichte gehörte 1950 zum Beispiel der Pellaton-Aufzug, ein nach seinem Erfinder Albert Pellaton benannter Klinkenaufzug für Automatikwerke. Der damalige Technische Direktor entwickelte auch die Kaliber 85 und 89. Letzteres erschien 1948 in der berühmten Fliegeruhr Mark 11, deren Innenleben durch einen Weicheisenkäfig erhöhten Magnetfeldschutz fand.

IWC: Portofino Handaufzug Acht Tage
IWC Portofino Handaufzug Acht Tage: 18 Karat Rotgoldgehäuse, 45 Millimeter Durchmesser, Handaufzug-Manufakturkaliber 59210, acht Tage Gangreserve.

Sowohl in Sachen Magnetfeldschutz als auch bei den Fliegeruhren setzte die IWC Höhepunkte. Die 52 T.S.C. war mit 55 Millimetern Gehäusedurchmesser 1940 eine der größten jemals gebauten Fliegeruhren und die 1989 vorgestellte Ingenieur 3508 eine Uhr mit ihrerzeit höchstem Magnetfeldschutz von bis zu 500.000 A/m. 1980 produzierte die IWC in Zusammenarbeit mit F. A. Porsche den weltweit ersten Titan-Chronographen und setzte damit ein Zeichen in der Material-Technologie. Heute verfügt die IWC, die nach mehreren Besitzerwechseln seit dem Jahr 2000 zur Richemont-Gruppe gehört, über eine eigene Gehäusefertigung und setzt zunehmend auf Manufakturkaliber, die in den Uhrenlinien Portugieser, Da Vinci, Portofino, Aquatimer, Ingenieur und in den Fliegeruhren ihren Platz finden.

Fakt #1 über IWC: Extremtests

Rund 30 Extremtests muss eine Uhr in der Prototypen- und Nullserien-Phase schadlos überstehen, bevor sie in Produktion gehen kann. Dazu gehören Schlag-, Verschleiß- und Klimatests. Beim “chapuis extrême” wird die Uhr stundenlang durchgeschüttelt und erhält von allen Seiten Schläge: 140.000 von 25 Gramm, 94.000 von 100 Gramm und 960 von 500 Gramm. Im Klimaschrank müssen Uhren mehrere Tage thermischen Schwankungen zwischen minus 20 und plus 70 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 Prozent überstehen.

Auch die Chronos testet IWC-Uhren, zum Beispiel die Fliegeruhr Chronograph Top Gun Miramar. Laden Sie den Test hier für 2,90 Euro herunter und erfahren Sie, ob die Uhr sich bewährt!

Fakt #2 über IWC: Weltweites Service-Netz

In weltweit 25 Ländern widmen sich über 200 Uhrmacher und Service-Mitarbeiter ausschließlich der Pflege und Reparatur von IWC-Uhren jeder Epoche seit der Gründung der Manufaktur im Jahr 1868. Seit 1885 sind die Daten aller produzierten Uhren in den Stammbüchern der Manufaktur hinterlegt. Dazu gehören Angaben wie Verkaufsdatum, Kaliber, Gehäusematerial und Gehäusenummer. Bei neueren Modellen werden auch die Referenznummern notiert. Käufer und Erben haben die Möglichkeit, genaue Auskünfte über ihre IWC zu erhalten und sich die Echtheit ihrer Uhr durch ein Zertifikat bestätigen zu lassen.

IWC headquarters (PHOTOPRESS/Jonas Kuhn/IWC)
Die IWC in Schaffhausen: Links der Westbau, in dem sich die Uhrmacherei befindet, rechts die ehemalige Gehäusefabrikation, heute Sitz des Service. (Foto: PHOTOPRESS/Jonas Kuhn/IWC)

Fakt #3 über IWC: Ihrerzeit komplizierteste mechanische Armbanduhr

Zum 125. Geburtstag wurde mit der Il Destriero Scafusia (“Das Streitross aus Schaffhausen”) die ihrerzeit komplizierteste mechanische Armbanduhr der Welt in einer Auflage von 125 Stück gebaut. 750 Einzelteile, davon 76 Rubine, ergeben ein handdekoriertes Uhrwerk mit 22 Anzeigen und Funktionen – neben Stunde, Minute und Sekunde ein ewiges Kalendarium, das sogar Jahrzehnt, Jahrhundert und Jahrtausend anzeigt, dazu Minutenrepetition und Schleppzeiger-Chronograph, reguliert durch ein fliegend gelagertes Minutentourbillon im Titankäfig. Das Minutentourbillon allein besteht aus fast 100 Teilen und wiegt keine 0,3 Gramm.

IWC: Il Destriero Scafusia 1993
IWC: Il Destriero Scafusia von 1993

Fakt #4 über IWC: Neue Kaliber-Ära

Zum Jahrtausendwechsel begann mit dem Kaliber 5000 eine neue Manufaktur-Ära. Das Großkaliber, später in der Familie 50000 aufgehend, bietet sieben Tage Gangreserve. 1.960 Rotorumdrehungen des modernisierten Pellaton-Aufzuges ergeben die volle Leistungskraft. In der Tradition dieser Kaliberfamilie steht das Automatikwerk 51011, mit dessen Überarbeitung zum Genfer Uhrensalon 2015 ein weiterer großer Schritt vollzogen wurde: Nur ein Drittel der Werkteile soll gleich geblieben sein, ein Drittel wurde überarbeitet und ein Drittel völlig neu hinzugefügt. Das Ergebnis trägt die Bezeichnung 52010 und verfügt ebenfalls über sieben Tage Gangreserve. Mit dem Kaliber 59000 lancierte IWC – bereits im Jahr 2011 – erstmals ein Handaufzugswerk mit acht Tagen Gangautonomie. Seitens der Chronographen verzeichnete IWC nach vierjähriger Entwicklungszeit einem gemeinsamen Totalisator von Minute und Stunde in der Kaliberfamilie 89000. Im Jahr 2015 präsentierte die IWC ihren ersten Monopusher-Chronograph, er erschien in der Portofino-Linie und arbeitet mit dem Handaufzugswerk 59360. Im Frühjahr 2016 folgte ein Ingenieur-Chronograph mit einem Automatikwerk aus der neuen Manufakturlinie 6900.

IWC-Kaliber 5000
IWC-Kaliber 5000

Fakt #5 über IWC: Soziales Engagement

In Kambodscha wurden zwei Schulgebäude mit integrierter Bibliothek eröffnet. Ermöglicht wurde der Bau unter anderem durch den Auktionserlös einer IWC-Uhr in Platin, die im November 2013 für 173.000 CHF unter den Hammer kam. Dieses Engagement, das IWC zusammen mit der Stiftung “Antoine de Saint-Exupéry pour la Jeunesse” und der Organisation Sipar unternimmt, gewährt 1.200 Kindern Zugang zu schulischer Bildung. Seit 2004 ist die IWC Partnerin der Cousteau Society und unterstützt die Organisation bei der Errichtung von Meeresschutzgebieten. Seit 2009 unterstützt die IWC die Charles-Darwin-Stiftung. Zur Verleihung der Laureus World Sport Awards 2016 präsentierte die IWC die Portofino Automatic Moon Phase 37 Edition “Laureus Sport for Good Foundation”, deren Verkaufspreis zum Teil benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugute kommt, die mithilfe des Sports gefördert werden.

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