5 Fakten über Longines

Hätten Sie's gewusst?

 Redaktion
von Redaktion
am 14. Juni 2016

Die Ursprünge des Unternehmens Longines datieren auf 1832. In diesem Jahr tritt Auguste Agassiz in ein Uhrmacheratelier in St. Imier als Teilhaber ein. 1866 kauft sein Neffe Ernest Francillon zwei Parzellen Land im Süden der Stadt. Dieses Gebiet trug den Namen »Es Longines« was so viel wie »langgestreckte Au« bedeutet. Francillon baute hier eine Fabrik, mit dem Ziel, die Arbeit zu zentralisieren und die Produktion nach und nach zu mechanisieren. Im Jahr 1867 entschied er sich, die Uhren nicht mit seinem eigenen Namen, sondern mit Longines zu signieren und fügte noch ein Symbol hinzu: die geflügelte Sanduhr.

Longines Hydro Conquest
Hydro Conquest: Der im Jahr 2013 neu eingeführte Chronograph mit Säulenradschaltung vereint die meisten Online-Suchanfragen nach Longines auf sich.

Im Jahr 1878 stellt die Firma ihren ersten eigenen Chronographen vor. Die Konstruktion mit Säulenradschaltung wird in ein bestehendes Taschenuhrenkaliber eingesetzt. In den folgenden Jahren widmete sich das Unternehmen schwerpunktmäßig der Sportzeitmessung und unterstützte wissenschaftliche Expeditionen. So war Longines für die Zeitmessung der historischen Atlantik-Überquerung durch Charles Lindbergh im Jahr 1927 zuständig. Anschließend beriet Lindbergh den Uhrenhersteller bei der Entwicklung einer speziellen Armbanduhr, der »Stundenwinkeluhr«, die später unter dem Namen »Lindbergh« erhältlich ist. Der gute Ruf des Unternehmens ist belegbar: Longines erhält zwischen 1885 und 1929 insgesamt zehn Mal den ersten Preis bei Weltausstellungen. Mit dem Aufkommen der Quarzuhren gerät das Unternehmen Anfang der 80er Jahre in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wird Teil der heutigen Swatch Group. Mit der Lancierung der Linie Hydro Conquest im Jahr 2007, aus der auch die meistgesuchte Uhr der Kollektion stammt, nimmt das Unternehmen Bezug auf seine reiche uhrmacherische Vergangenheit.

Fakt #1 über Longines: Das älteste Markenzeichen der Welt

Der Name und das Logo von Longines, die geflügelte Sanduhr, wurden 1889 beim Bundesamt für geistiges Eigentum in Bern angemeldet. Dies macht Longines zum ältesten eingetragenen Markenzeichen der Welt, das heute noch in seiner ursprünglichen Form verwendet wird. Die Sanduhr ist ein Instrument zur Zeitmessung und gleichzeitig ein Symbol für das Verstreichen der Zeit. Die geflügelte Sanduhr symbolisiert die Messung der Zeit, die wie im Flug vergeht.

Longines-Logo
Das älteste Logo der Welt ist auf diesem Werbeplakat von 1900 noch sehr naturalistisch dargestellt

Fakt #2 über Longines: Einsteins Zeitmesser

Zu den prominenten Trägern einer Longines-Uhr gehört neben Berühmtheiten wie Humphrey Bogart, Frank Sinatra oder John F. Kennedy auch Albert Einstein (1879–1955). Der Physiker besaß sogar zwei Longines-Uhren. Die erste, ein goldenes Modell von 1929, wurde 2008 bei Antiquorum in New York versteigert und erzielte den Rekordpreis von 569.000 Dollar. Das ist der höchste Preis, der jemals für eine Longines-Uhr erzielt wurde. Ein wohlhabender Russe, der anonym bleiben möchte, hat sie ergattert. Der zweite Zeitmesser von Einstein, eine Taschenuhr von 1943, wird im Historischen Museum in Bern verwahrt.

Einsteins Longines
Einsteins Longines-Uhr

Fakt #3 über Longines: Rekordverdächtig

Beim Erstellen von Rekorden und bei Expeditionen sind Longines-Uhren oft als zeitmessende Beobachter dabei. So 1932 bei den Flügen, als Amelia Earhart als erste Frau allein und Non-Stop über den amerikanischen Kontinent und über den Atlantik flog. 1947 begleiten die Uhren Paul-Emile Victor bei der Entdeckung der Pole und 1960 stattet Longines das Tauchboot »Trieste« von Jacques Picard mit Uhren aus. Die Zeit, mit der Donald Campbell 1964 den Landgeschwindigkeitsrekord bricht, wird ebenfalls von Longines ermittelt.

Fakt #4 über Longines: Die geringste Bauhöhe

Technische Rekorde stellt Longines in der Zeit der aufkommenden Quarztechnik selbst auf. 1979 gelingt es den Ingenieuren, die Zwei-Millimeter-Barriere zu unterbieten. Mit der Golden Leaf stellen sie ein Longines-Modell vor, das eine Bauhöhe von lediglich 1,98 Millimetern aufweist. Schon ein Jahr später wird die nächste Schallmauer durchbrochen. Mit einer weiterentwickelten Golden Leaf gelingt es erstmals, eine Uhr zu präsentieren, deren Höhe einen Millimeter unterschreitet. Die Golden Leaf misst gerade einmal 0,98 Millimeter.

Longines Golden Leaf
Die Longines Golden Leaf hat eine Bauhöhe von 1,98 Millimetern

Fakt #5 über Longines: Zeitnehmer im Pferdesport

Bereits mit ihrem ersten Chronographen beteiligt sich Longines 1878 an der Welt des Sports. Ab 1881 werden die Chronographen auf Pferderennbahnen in New York eingesetzt. 1926 misst Longines erstmals in Genf die Zeit bei einem Springreiten. 2013 wird Longines zum offiziellen Zeitnehmer bei allen weltweiten Rangturnieren des Internationalen Pferdesportverbandes (FEI). Im gleichen Jahr wird Longines auch offizieller Partner des Internationalen Pferderennverbandes (IFHA).

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