5 Fakten über Oris

Hätten Sie's gewusst?

 Redaktion
von Redaktion
am 22. Dezember 2016

Das Markenzeichen von Oris, 1904 gegründet, ist ein roter Rotor – als Zeichen für die Leidenschaft, mit der die Schweizer Marke mechanische Uhren fertigt. Zugleich ist das aber auch eine geschickte Art, die Aufmerksamkeit des Betrachters zu wecken. Dann kann man sich gut mit ihm unterhalten. Einige Geschichten, die noch nicht jeder Uhrenliebhaber kennt, liefert das UHREN-MAGAZIN hier:

Oris: Firmensitz in Hölstein
Oris: Firmensitz in Hölstein

Fakt #1 über Oris: Der Firmensitz

Paul Cattin und Georges Christian wählten bei der Gründung der Marke im Jahr 1904 das schweizerische Hölstein als Firmensitz aus. Auch heute befindet sich in dem kleinen Örtchen noch der Hauptsitz der Marke. Mit dem Wachstum des Unternehmens wurden die Gebäude stetig erweitert und ausgebaut. Dort werden alle Oris-Uhren produziert und an alle Standorte weltweit exportiert.

Fakt #2 über Oris: Der Markenname

In der Nähe von Hölstein fließt der Bach Oris durch das Oristal. Diese beiden geografischen Bezeichnungen sind Ursprung für den Namen der Marke. Mit Blick auf die heutige Kollektion, die Taucheruhren als einen Schwerpunkt beinhaltet, könnte kaum ein Name passender für die Marke gewählt sein als der eines Wasserlaufs.

Oris: Williams Chronograph, 2015
Oris: Williams Chronograph, 2015

Fakt #3 über Oris: Engagement im Sport

Die Schweizer Marke ist außer in der Uhrenherstellung auch im kulturellen und sportlichen Bereich sehr aktiv. So unterstützt Oris unter anderem Berufstaucher, Kunstflieger, das Williams F1 Team im Motorsport und ist Hauptsponsor des London Jazz Festivals seit 1996. Aus all diesen Partnerschaften entstehen immer wieder neue Uhrenmodelle, die dank des professionellen Austauschs vor allem im Sportbereich neue Technologien mit sich bringen.

Ein Uhrmacher im Atelier von Oris bei der Arbeit.
Ein Uhrmacher im Atelier von Oris bei der Arbeit.

Fakt #4 über Oris: Einer der größten Uhrenhersteller der Schweiz

In den 1960er-Jahren zählte Oris mit rund 800 Angestellten zu den zehn größten Uhrenherstellern in der Schweiz. Sie verteilten sich auf mehrere Produktionsstandorte, wie die Zifferblattfabrik in Biel oder den Montagebetrieb in Ziefen (einem Nachbarort von Hölstein). Bis 1981 fuhren firmeneigene Busse die Mitarbeiter an die verschiedenen Fabrikstandorte.

So funktioniert der Tiefenmesser von Oris: In der Skizze rechts markiert der blaue Halbkreis unter "Zero" den Eintrittspunkt des Wassers in die Rille im Deckglas. Je tiefer man taucht, desto weiter dringt das Wasser gegen den Uhrzeigersinn vor. Die Tauchtiefe liest man von der (im Original links) orangefarbenen Skala ab.
So funktioniert der Oris-Tiefenmesser: In der Skizze rechts markiert der blaue Halbkreis unter “Zero” den Eintrittspunkt des Wassers in die Rille im Deckglas. Je tiefer man taucht, desto weiter dringt das Wasser gegen den Uhrzeigersinn vor. Die Tauchtiefe liest man von der (im Original links) orangen Skala ab.

Fakt #5 über Oris: Patentierter mechanischer Tiefenmesser

Oris hat es als erster Uhrenhersteller geschafft, die Messfunktion für die Tauchtiefe in das Deckglas über dem Zifferblatt zu integrieren. Dieser mechanische Tiefenmesser ist patentiert und findet sich etwa bei der Aquis Depth Gauge Edition Chronos. Beim Tauchen lässt sie Wasser durch eine Öffnung bei der Zwölf in einen Kanal dringen, der zu diesem Zweck in das Deckglas gefräst ist. Je tiefer man taucht, desto weiter dringt das Wasser in dem Kanal vor – der Wasserstand markiert auf der danebenliegenden Skala die aktuelle Tauchtiefe in Metern.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im April 2015.

Ein ausführliches Porträt über Oris lesen Sie im UHREN-MAGAZIN Ausgabe 03-2015: http://shop.watchtime.net

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