5 Fakten über Sinn Spezialuhren

Was macht die Spezialuhren von Sinn so besonders?

 Redaktion
von Redaktion
am 7. November 2016

Wer eine Sinn-Uhr kauft, ist ein Überzeugungstäter. Menschen, die hohe Affinität zur Technik besitzen und die davon fasziniert sind, wie Sinn Spezialuhren Lösungen zum Beispiel für erhöhten Magnetfeldschutz und Kratzfestigkeit findet. Manche müssen sich im Beruf auf ihre Uhr verlassen können, weil ihr Leben davon abhängt, beispielsweise Rettungstaucher, Feuerwehrleute, Piloten. Sinn-Uhren warten für sie nur mit technologischen Lösungen auf, die nützlich sind. Das Unternehmen, 1961 vom Piloten und Blindfluglehrer Helmut Sinn gegründet und seit 1994 unter der Leitung von Dipl. Ing. Lothar Schmidt, vertreibt seine Produkte in Deutschland direkt und über ausgewählte Juweliere, sogenannte Depots, an den Endverbraucher.

Sinn Speziahluhren: U1 SDR
Sinn Spezialuhren: Taucheruhr U1 SDR, 44-Millimeter-Gehäuse aus seewasserbeständigem U-Boot-Stahl, 100 Bar druckfest, geprüft in Anlehnung an die europäischen Tauchgerätenormen, Kaliber SW 200-1

Zu Sinns speziellen technischen Lösungen gehören – dank Hydro-Technologie – absolut beschlag- und verspiegelungsfreie Taucheruhren aus deutschem U-Boot-Stahl, Uhren mit idealem Uhrwerk-Alterungsschutz durch Schutzgasfüllung und integrierter Trockenkapsel, Einsatzzeitmesser mit Temperaturresistenztechnologie, die den Lauf zwischen minus 45 und plus 80 Grad Celsius sicher stellen. Mit der Diapal-Technologie werden die Materialien für die wichtigsten Funktionsstellen in der Uhr so ausgewählt, dass auf Schmierung verzichtet werden kann. 2001 kam erstmals ein Modell, das mit einer schmierstofffreien Ankerhemmung arbeitet, auf den Markt. Mithilfe einer Oberflächenhärtung, der so genannten Tegiment-Technologie, wird eine stark erhöhte Kratzfestigkeit erreicht.

Fakt #1 über Sinn: Entwickelt für Profis

Einsatzzeitmesser (EZM) werden für professionelle Anwender, bei denen eine präzise Zeitnahme unter Umständen über Leben und Tod entscheidet, konstruiert. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, sind hervorragend ablesbar und entsprechend ihres Einsatzgebietes mit speziellen Funktionen ausgestattet. Zum Beispiel enthalten der EZM 4 und 7 − entwickelt für Feuerwehrleute und Rettungskräfte − Messskalen zur Überwachung von Einsatzzeiten mit Atemschutzgeräten. Der EZM 2B ist für die maritime Einheit der GSG 9 entwickelt, unter Wasser aus jedem Winkel verspiegelungsfrei ablesbar und druckfest für jede erreichbare Tauchtiefe.

Sinn EZM 7
Sinn Spezialuhren: EZM 7 wurde mit Feuerwehrleuten für den Einsatz entwickelt

Fakt #2 über Sinn: Keine Standardware

Auf Grund ihrer besonderen technischen Ausstattungen sind Sinn-Gehäuse von der Konstruktion bis zur Fertigung äußerst diffizil. Keine Standardwaren also. Welcher Gehäusebauer ist schon damit konfrontiert, ein Gehäuse aus U-Boot-Stahl zu fertigen, das obendrein noch in der Lage ist, Trockenhaltetechnik und Spezialöle aufzunehmen sowie einen unverlierbaren Tauchdrehring zu integrieren? Die meisten Sinn-Gehäuse entstehen bei der Sächsischen Uhrentechnologie GmbH in Glashütte, sind nummeriert, also Unikate, und tragen das Kürzel SUG zwischen den Bandanstößen. Lothar Schmidt ist Anteilseigner an der SUG.

Sinn Spezialuhren: U1000 B Rückansicht
Sinn Spezialuhren: U1000 B Rückansicht

Übrigens…

Chronos hat zusammen mit Sinn ein limitiertes Sondermodell entworfen. Nur 100 Stück der Sinn 240 C, die 70er-Jahre-Design und Funktionalität verbindet, sind erhältlich. Der Gehäuseboden zeigt die individuelle Nummer der Uhr innerhalb der limitierten Edition sowie die Modellbezeichnung. Für den Retrotouch der Uhr sorgen die Tonneau-Form des 43 Millimeter großen Edelstahlgehäuses mit den aufwendig polierten Flanken und Sonnenschliff auf der Lünette. Auch der dottergelbe Sekundenzeiger sowie der farblich kontrastierende innenliegende 24-Stunden-Ring für eine zweite Zeitzone unterstützen den Look. Die 100 Exemplare der Sinn 240 C sind ausschließlich über Watchtime.net erhältlich.

Hier finden Sie weitere Informationen über die Sinn 240 C.

Sinn Spezialuhren: 240 C
Sinn Spezialuhren: 240 C

Fakt #3 über Sinn: Untypischer Standort

Mit dem für die Uhrenbranche eher untypischen Standort Frankfurt am Main, fühlt sich Sinn Spezialuhren besonders verbunden. Deshalb wurde 1999 eine klassisch-elegante Uhr mit dem Schriftzug “Frankfurt am Main” auf den Weg gebracht. Die Kunden, größtenteils Liebhaber technischer Uhren, wollten auch eine sogenannte “Anzug-Uhr” der Marke ihres Vertrauens. Sinn ging diesen – aus damaliger Sicht – großen Schritt. Im Jahr 2014 feiert man nun 15 Jahre Frankfurter Finanzplatzuhren. Die Modelle haben sich inzwischen einen erfolgreichen Platz im Sortiment erobert.

Sinn Spezialuhren Frankfurter Finanzplatzuhr 6099
Sinn Spezialuhren: Frankfurter Finanzplatzuhr 6099

Fakt #4 über Sinn: Einmaliges Prüfverfahren

Seit 2005 werden Uhren aus seewasserbeständigem U-Boot-Stahl gefertigt. Die Sinn U1 und die Sinn U2 waren die ersten Taucheruhren aus diesem Material und wurden beim Germanischen Lloyd (heute DNV GL) geprüft und zertifiziert. Dieser weltgrößte Sicherheitsklassifizierer für die Schifffahrt testet Sinn-Taucheruhren auf Druckfestigkeit und Wasserdichtheit. Seit 2006 werden diese Taucheruhren als Bestandteil der Tauchausrüstung aufgefasst und gemäß den Europäischen Tauchgerätenormen überprüft und zertifiziert. Dieses Verfahren ist einmalig in der Uhrenbranche.

Sinn: U1
Sinn Spezialuhren: U1

Fakt #5 über Sinn: Weltweit erste TESTAF-zertifizierte Uhr

Ausgewählte Fliegeruhren werden seit 2012 an der FH Aachen nach dem Technischer Standard Fliegeruhren (TESTAF) zertifiziert. Er ist Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts auf Initiative von Sinn Spezialuhren und stellt sicher, dass eine Fliegeruhr für den professionellen Einsatz qualifiziert ist. Die EZM 10 ist die weltweit erste TESTAF-zertifizierte Uhr. Bemerkenswert ist auch das Uhrwerk SZ01. Es wurde nach dem Vorbild des Lemania 5100 konstruiert. Das SZ01 verfügt über einen springenden 60-Minuten-Stoppzeiger aus dem Zentrum. Diese Anzeige findet man heute nur noch selten.

Sinn Spezialuhren: 140 A
Sinn Spezialuhren: 140 A wurde im Jahr 2011 mit eigenem Kaliberumbau SZ01 wieder aufgelegt

Auf Initiative von Sinn Spezialuhren wurde auch die erste Fliegeruhrennorm, die DIN 8330: „Zeitmesstechnik – Fliegeruhren“ entwickelt. Diese überträgt den hohen Anspruch, der an die Ausrüstung von Flugzeugen und Hubschraubern gestellt wird, auf Armbanduhren. Es wird sichergestellt, dass eine Armband-Fliegeruhr die im Fluggerät vorhandenen Zeitmessinstrumente für den Piloten in vollem Umfang ersetzen kann. Außerdem wird garantiert, dass die Uhr von den physikalischen Belastungen des Flugbetriebs nicht beeinträchtigt wird und, dass sie kein Gefährdungspotenzial darstellt. Weiterhin ist eine Fliegeruhr, die die DIN 8330 erfüllt, mit den anderen Bordinstrumenten eines Fluggeräts kompatibel.

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