5 Fakten über Tudor

Wie gut kennen Sie die Schwestermarke von Rolex?

 Redaktion
von Redaktion
am 16. September 2015

Als die Schwestermarke von Rolex, 1946 ebenfalls von Hans Wilsdorf höchstselbst gegründet, wurde Tudor bekannt. Doch die Marke und ihr Bekanntheitsgrad sind gewachsen. Was Uhrenliebhaber über sie wissen sollten, hat die Redaktion vom UHREN-MAGAZIN im folgenden Artikel zusammengefasst.

Tudor: Oyster Prince (1952)

Fakt #1 über Tudor:

Im Jahr 1952 wurde die Tudor Oyster Prince in den Markt eingeführt. Sie besaß ein wasserdichtes Gehäuse mit unterschiedlichen Größen zwischen 31 und 34 Millimetern Durchmesser. Das große Gehäuse war zudem dicker, um das kupferfarbene, aus Messing gefertigte Automatikkaliber 390 beherbergen zu können. 30 dieser Uhren begleiteten im gleichen Jahr die Expedition der Royal Navy nach Grönland.

Tudor: Oyster Prince Submariner (1969)
Tudor: Oyster Prince Submariner (1969)

Fakt #2 über Tudor:

Das kleine Schwesterunternehmen zog schnell und erfolgreich großen Nutzen aus der Popularität von Rolex. Im Jahr 1954 erblickte die Tudor Oyster Prince Submariner Referenz 7922 das Licht der Welt. Über 45 Jahre wurde dieses Modell weiterentwickelt. So erreichte es auch schnell nach ursprünglich 100 Metern eine Wasserdichtheit bis zu einem Druck, wie er in 200 Metern Wassertiefe herrscht. Die Tudor-Taucheruhren verwendeten bis in die 1990er-Jahre die Gehäuse und Bänder ihrer Rolex-Pendants. Ab 1969 kamen automatische Eta-Werke zum Einsatz.

Tudor-Chronographen
Tudor-Chronographen

Fakt #3 über Tudor:

Die Geschichte der Tudor-Chronographen beginnt 1970 mit der Oysterdate Referenz 7031/0. Diese Handaufzugschronographen besaßen das Valjoux 7753. Ihr Nachfolger aus dem Jahr 1971 ist von Sammlern heute als »Montecarlo« gesucht, da das Zifferblatt unter dem Plexiglas an eine Roulette-Schüssel erinnert. In ihrem Inneren arbeitete das Valjoux 234. Es bot mit seinen 21.600 Halbschwingungen in der Stunde eine höhere Genauigkeit und besaß eine Kupplung sowie ein Schaltradsteuerung.

Fakt #4 über Tudor:

Im Jahr 1996 feierte die Firma Montres Tudor S.A. ihr Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen. Die Marke war mittlerweile groß geworden und in allen Märkten vertreten. Aus diesem Grund verschwanden fortan die bis dahin verwendeten direkten Verweise auf Rolex von den Gehäusen, Kronen und Bändern der Tudor-Uhren.

Tudor: Grantour Chrono
Tudor: Grantour Chrono

Fakt #5 über Tudor:

Tudor setzt offiziell weiter auf Eta-Werke, obwohl die Swatch Group die Belieferung an Dritte in Zukunft reduzieren und schließlich gänzlich einstellen will. Mit der Grantour-Produktlinie aus dem Jahr 2011 setzt Tudor fortan erfolgreich auf eine eigenständige Kollektion mit selbstständigem Marketing und eigener Produktsprache. Nachdem man auf vielen internationalen Märkten gar nicht mehr präsent war, geht man wieder auf Expansionskurs. Im September 2013 wurde Tudor zum Beispiel offiziell wieder in den Vereinigten Staaten von Amerika eingeführt.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Mai 2015

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