10 blaue Uhren

Sportlich oder elegant – blaue Uhren als echte Alleskönner

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 23. November 2016

Blau ist seit Jahren Trend – und wird es auch bleiben. Denn es hat einen besonderen Vorteil: Es fällt einerseits zwischen Metalltönen und den häufig verwendeten Nichtfarben Weiß und Schwarz auf, ist aber im Gegensatz zu Grün oder Rot eher dezent. Dabei spielen die Uhrenmarken die gesamte Klaviatur der Blautöne. Doch warum ist die Farbe so beliebt? Sie passt zu sportlichen Modellen ebenso wie zu klassischen Uhren. Blau ist eben ein echter Alleskönner. Dabei sind Zifferblatt und Armband häufig farblich aufeinander abgestimmt. So wird die Uhr erst zum richtigen Hingucker am Handgelenk. Wir haben uns die blauen Uhren-Schönheiten angesehen und stellen Ihnen unsere zehn Favoriten in alphabetischer Reihenfolge vor:

Blaue Uhr #1: Audemars Piguet Royal Oak Offshore Diver Chronograph

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Diver Chronograph in Blau
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Diver Chronograph in Blau

Auf dem Genfer Uhrensalon 2016 stellte die Manufaktur Audemars Piguet seinen Royal Oak Offshore Diver Chronographen in vier neuen Farben vor, darunter auch diese sportliche blaue Variante mit gelben Akzenten. Die Tauchzeit wird über die innen liegende Drehlünette mittels der verschraubten Krone bei zehn Uhr eingestellt. Dabei könnte der Träger mit der Taucheruhr Tiefen bis zu 300 Meter erreichen. Im 42-Millimeter-Edelstahlgehäuse tickt das hauseigene Automatikkaliber 3120 mit Chronographenmodulaufbau. Kostenpunkt: 27.300 Euro (Stand Juli 2016), nur in den firmeneigenen Boutiquen erhältlich.

Blaue Uhr #2: Anonimo Nautilo Automatic Bronze Blue

Anonimo: Nautilo Automatic Bronze Blue
Anonimo: Nautilo Automatic Bronze Blue

Die Marke Anonimo ist schon seit 20 Jahren auf dem Markt. Aber mit den neuen Gehäusen sind die Uhren jetzt schöner und hochwertiger als je zuvor. Bekannt ist der Uhrenhersteller mit italienischen Wurzeln für seine Gehäuse aus Bronze, was mit der Zeit eine Patina ansetzt, das heißt die Oberfläche verändert sich. Die Nautilo Automatic Bronze Blue kombiniert dazu ein blaues Zifferblatt mit farblich passendem Kautschukband. Typisch für die Marke ist auch die Krone bei vier Uhr. Die 44 Millimeter große kissenförmige Nautilo mit einseitigem Drehring und Automatikkaliber Sellita SW 200 taucht 2000 Meter tief. Für 2.950 Euro erhält man die Dreizeigeruhr.

Blaue Uhr #3: Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe

Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe
Blancpain: Fifty Fathoms Bathyscaphe

Sie ist eine Ikone unter den Taucheruhren und seit diesem Jahr auch in Blau erhältlich: Die Fifty Fathoms Bathyscaphe von Blancpain. Allein der Modellname steckt voller Anspielungen auf die Geschichte des Tauchens. So macht es durchaus Sinn, dass die Taucheruhr die Farbe des Wassers erhält. Fifty Fathoms steht für eine Tiefe von 50 Faden (etwas weniger als 100 Meter) – diese Tiefe sollte ein Taucher mit dieser Uhr erreichen können. Das forderte zumindest die französische Marine Anfang der 1950er-Jahre. Die Streitkraft war damals auf der Suche nach einem passenden Tauchinstrument für ihre Kampfschwimmer. 1953 war es dann soweit: Blancpain stellte die erste moderne Taucheruhr vor. Der Begriff Bathyscaphe bezieht sich auf das gleichnamige Konzept, das der Schweizer Physiker Auguste Piccard in den 1930er-Jahren entwickelte. Der Bathyscaph war eine Art Tiefsee-U-Boot, das in den 1960er- und 1970er-Jahren hauptsächlich wissenschaftliche Expeditionen zur Erforschung der Meere in besonderen Tiefen durchführte. Als bekanntester Bathyscaph gilt der Trieste, der 1960 im Marianengraben das Challengertief, eine der tiefsten Stellen der Weltmeere (rund 10.910 Meter), erreichte. In der aktuellen Reminiszenz tickt das Manufakturkaliber 1315 mit Automatikaufzug und Siliziumspiralfeder. Platz findet das Uhrwerk in einem 43-Millimeter-Gehäuse aus grauer Plasmakeramik. Passend zum Zifferblatt gestaltet Blancpain die einseitig drehbare Keramiklünette ebenfalls in Blau. Kostenpunkt: 11.880 Euro

Blaue Uhr #4: Breitling: Navitimer GMT Aurora Blue

Breitling: Navitimer GMT Aurora Blue
Breitling: Navitimer GMT Aurora Blue

Breitling verleiht ihrer Fliegeruhren-Ikone mit dem farbigen Zifferblatt einen modischen Look. Blau ist die Trendfarbe schlechthin und so erhält auch das Kautschukband der Navitimer GMT Aurora Blue diesen Farbton. Im Innern der 48 Millimeter großen Edelstahluhr arbeitet das Manufakturkaliber B04 mit Automatikantrieb. Es ist eine Weiterentwicklung des B01 und bietet neben der Stoppfunktion die Möglichkeit, eine zweite Zeitzone anzuzeigen. Ein schmaler Zeiger mit roter Spitze gibt entlang einer 24-Stunden-Skala die zweite Ortszeit an. Breitling limitiert die Navitimer GMT Aurora Blue auf 1.000 Exemplare und verlangt 9.500 Euro.

Blaue Uhr #5: Bruno Söhnle Stuttgart Automatik Big

Bruno Söhnle: Stuttgart Automatik Big mit blauem Zifferblatt an blauem Lederband
Viscom/Schenk
Bruno Söhnle: Stuttgart Automatik Big mit blauem Zifferblatt an blauem Lederband

Die Glashütter Marke Bruno Söhnle bietet fünf Zifferblattvarianten innerhalb der Kollektion Stuttgart Automatik Big. Eine der erhältlichen Versionen passt mit ihrem blauem Zifferblatt und dem farblich passenden Lederband perfekt in diese Übersicht. Dabei lässt der Sonnenschliff das Zifferblatt in den verschiedensten Blautönen erstrahlen. So wird aus der blauen Dress-Watch ein echtes Kombinationstalent. Die drei zentral laufenden Zeiger und das Datum bei der drei Uhr werden von einem modifzierten Sellita SW 200 mit Automatikaufzug angetrieben. Auch preislich dürfte dieses Modell Fans von blauen Uhren überzeugen: für 850 Euro können Sie die Uhr Ihr Eigen nennen.

Blaue Uhr #6: Glashütte Original Senator Chronometer

Glashütte Original Senator Chronometer Blau
Glashütte Original Senator Chronometer Blau

Der 2016 vorgestellte Senator Chronometer von Glashütte Original zeigt sich in einem matten und besonders eleganten Blau für das Zifferblatt, wobei sich die lasergravierten und silbern galvanisierten Ziffern und Skalen gut davon abheben. Geschützt wird das blaue Uhrengesicht von einem 42 Millimeter großen Weißgoldgehäuse, das das Handaufzugskaliber GUB 58-01 beherbert. Der Senator Chronometer in Blau kostet 27.200 Euro und wird an einem farblich passenden Alligatorlederband getragen.

Blaue Uhr #7: Montblanc 1858 Chronograph Tachymeter Blue Limited Edition 100

1858 Chronograph Tachymeter Blue Limited Edition 100
1858 Chronograph Tachymeter Blue Limited Edition 100

Der auf 100 Exemplare limitierte 1858 Chronograph Tachymeter Blue Limited Edition 100 von Montblanc erinnert mit seinem Retrodesign an die historischen Chronographen der Manufaktur Minerva, die seit neun Jahren zu Montblanc gehört. Für Frische sorgt dabei das blaue Zifferblatt mit seinen weißen Anzeigen. Der Eindrückerchronograph wird über die geriffelte Krone mit integriertem Drücker bedient. Technisch umgesetzt wird die Stoppfunktion mithilfe des Handaufzugskalibers MB M16.29, das konstruktiv dem Minerva-Kaliber 17.29 ähnelt und in einem 44 Millimeter großen Edelstahlgehäuse Platz findet. Den historisch anmutenden Chronographen gibt es für 25.000 Euro (Stand Juli 2016).

Blaue Uhr #8: Nomos Glashütte: Neomatik nachtblau

Nomos Glashütte: Metro neomatik nachtblau
Nomos Glashütte: Metro neomatik nachtblau

2014 stellte Nomos Glashütte die Metro erstmals vor. Nun gibt es die Handaufzugsuhr auch mit automatischem Antrieb und dunkelblauem Zifferblatt. Im Innern der 35 Millimeter großen Edelstahluhr arbeitet das hauseigene Automatikkaliber DUW 3001, das mit nur 3,2 Millimetern Höhe besonders flach ist und somit für ein elegantes Erscheinungsbild der Uhr sorgt. Die kleine Sekunde mit orangefarbenem Zeiger bei sechs Uhr setzt sich detailreich ab. Die Metro Neomatik nachtblau kostet 2.960 Euro.

Blaue Uhr #9: Omega Speedmaster Moonphase Chronograph Master Chronometer

Omega: Speedmaster Moonphase Chronograph Master Chronometer
Omega: Speedmaster Moonphase Chronograph Master Chronometer

Auch Omega kann sich der Farbe Blau nicht verwehren und präsentiert mit der Speedmaster Moonphase Chronograph Master Chronometer eine farblich passende Antwort. Im Innern des Chronographen gibt das hauseigene Automatikkalibers 9904 den Takt an. Seine besondere Präzision bescheinigt sowohl die COSC als auch das Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS). Das Prüfverfahren der METAS testet die Uhren samt Werke darüber hinaus auf Wasserdichtheit und Magnetfeldresistenz. So kommt der Namenszusatz „Master Chronometer“ zustande. Der Chronograph mit Tachymeterskala auf der blauen Keramiklünette kommt in einem 44,25 Millimeter großem Edelstahlgehäuse auf den Markt kostet 9.300 Euro.

Blaue Uhr #10: Stowa Prodiver Blue Limited

Stowa: Prodiver Blue Limited
Stowa: Prodiver Blue Limited

Die Schwarzwälder Uhrenmarke Stowa kombiniert bei der neuen Varianten ihrer Taucheruhr Prodiver Blau mit Schwarz und Weiß. Das aufgeräumte und gut ablesbare Zifferblatt erhält eine mattblaue Galvanisierung. Für erhöhte Salzwasser- und damit Korrisionsbeständigkeit wählt Stowa 42-Millimeter-Gehäuse aus Titan, das bis zu einem Druck von 100 Bar (1.000 Meter) vor eindringendem Wasser geschützt ist. Im Innern tickt das Automatikkaliber Eta 2824, das neben Stunden, Minuten und Sekunden auch das Datum bei der Sechs anzeigt. Den brandneuen blauen Taucher baut Stowa lediglich 200 Mal zu einem Preis von jeweils 1.320 Euro.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Februar 2014.

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