4 besonders luxuriöse Damenuhren

Extravagante Damenuhren von Cartier, Corum, Hublot und Roger Dubuis

Maria-Bettina Eich
von Maria-Bettina Eich
am 15. Juni 2017

Luxus ist, was man nicht braucht. Was man aber unter Umständen so gern haben möchte, dass man eine Menge Geld dafür ausgibt. Was macht die neuen Damenuhren zu einem Luxus, den man besitzen will, obwohl doch jedes Handy die Zeit anzeigt?

Luxuriöse Damenuhr #1: Exotisches Raubtier – Cartier Panthère Joueuse

Cartier: Panthère Joueuse
Cartier: Panthère Joueuse

Cartier stattet die Reichen und Schönen seit über hundert Jahren mit Uhren und Schmuck aus. Der exotische und elegante Panther hat es im Lauf der Jahrzehnte zur Ikone des Cartier-Luxus gebracht. Seit 1914 ziert die Raubkatze Juwelen und Juwelenuhren aus dem Pariser Haus. In dieser Tradition steht die neue Weißgolduhr Panthère Joueuse, in deren Mitte ein brillantbesetztes Pantherbaby mit einem Ball spielt. Eine neu entwickelte Komplikation sorgt dafür, dass Pantherpfote (Minuten) und Ball (Stunden) sich bewegen. Dafür ist das Manufakturkaliber 9918 MC verantwortlich. Was das Thema Luxus angeht, zieht die 40 Millimeter große Panthère Joueuse alle Register: Sie besteht aus kostbaren Materialien und erfordert in der Fertigung ein hohes Maß an Handarbeit. Eine solche Uhr ist ein exklusives Objekt mit spielerischer Ausstrahlung und keine leicht verfügbare Ware. Daher müssen auch 179.000 Euro bereit gehalten werden. Noch dazu ist die Uhr vom Nimbus einer der traditionsreichsten Luxusmarken der Welt umgeben.

Luxuriöse Damenuhr #2: Art Déco – Corum Lady Golden Bridge Round 39 mm

Corum: Lady Golden Bridge Round 39 mm
Corum: Lady Golden Bridge Round 39 mm

Seit Ende der 1970er Jahre gehört das „Golden Bridge“-Handaufzugswerk ins Repertoire von Corum: ein etwa streichholzgroßes Stabuhrwerk, dessen Komponenten man durch seine transparenten Wände von allen Seiten betrachten kann. Eingelassen in ein opulentes Uhrenmodell aus Roségold, zeigt sich das Handaufzugskaliber CO113 in der Lady Golden Bridge Round 39 mm. Die geometrischen Linien dieser Art-déco-Uhr werden durch aufwendigen Diamantbesatz betont, während ober- und unterhalb des Uhrwerks transparente rosafarbene Strukturen aus Harz an Theatervorhänge erinnern. Auf den 39 Millimetern Durchmesser spielt sich ein ganzes Feuerwerk an Dekoration ab: Diese Uhr ist ein Prachtstück, das die Kostbarkeit seines Materials und seines zierlichen Werks mit Freude zeigt – und damit ein Luxusprodukt im ganz klassischen Sinn. Kostenpunkt: 49.900 Euro

Luxuriöse Damenuhr #3: Galaktisches Blau – Roger Dubuis Excalibur 36

Roger Dubuis: Excalibur 36
Roger Dubuis: Excalibur 36

Die Marke Roger Dubuis ist erst 22 Jahre alt, hat sich aber mit ihren offensiven Designs und dem Bekenntnis zu den Standards der Haute Horlogerie einen festen Platz unter den High-End-Uhrenmarken erobert. Kreativchef Alvaro Maggini findet, dass Tradition überschätzt wird: „Wir wollen für die Zukunft arbeiten, nicht für die Vergangenheit.“ Die neue Damenuhr Excalibur 36 hat denn auch einen eher futuristischen als klassischen Look. Die martialische Ausstrahlung der Excalibur-Linie mit ihren Kanten und ihren dynamisch aus der Mitte herausstrahlenden römischen Ziffern wird durch das schwarz beschichtete Titangehäuse noch unterstrichen. Der große Blickfang bei dieser 36 Millimeter großen Automatikuhr sind die leuchtend blauen Saphire auf der Lünette sowie das Zifferblatt und das Lederarmband im gleichen Blau. Das Herzstück des leuchtenden Zeitmessers bildet das Manufakturkaliber RD830 mit automatischem Aufzug. Wer sich eines der auf 28 Stück limitierten Excalibur 36 für 18.800 Euro zulegt, bekommt ein zeitgemäßes Schmuckstück von selbstbewusster Ausstrahlung.

Luxuriöse Damenuhr #4: Pinker Totenkopf – Hublot Big Bang Sugar Skull Fluo Hot Pink

Hublot: Big Bang Sugar Skull Fluo Hot Pink
Hublot: Big Bang Sugar Skull Fluo Hot Pink

Wenn es um die Verbindung von Mode, Lifestyle und Schweizer Uhrmacherei geht, kann kaum jemand Hublot das Wasser reichen. Die Big Bang Sugar Skull Fluo Hot Pink ist eine coole schwarze Armbanduhr, die über und über mit pinken Arabesken bestickt ist. In deren Mittelpunkt: ein Totenschädel – seit Jahren Fashion-Motiv mit Underground-Appeal. Die Keramiklünette der Uhr, ihr Karbonzifferblatt und das Kautschukarmband stehen für Hublots Begeisterung für innovative Materialien. Die Stickereien fertigte die traditionsreiche St. Galler Textilmanufaktur Bischoff an. Hublot machte sie danach durch speziell entwickelte Techniken so haltbar, wie es eine Armbanduhr verlangt, die täglich getragen wird. Zwölf rosafarbene Saphire auf dem Zifferblatt und 36 auf der Lünette sorgen zusätzlich für Aufmerksamkeit. Auf 100 Stück ist diese Automatikuhr, ausgestattet mit dem Kaliber Sellita SW 300, mit 41 Millimetern Durchmesser limitiert, die die Welten von Uhrmacherei, Handwerkskunst, Mode und Lifestyle in unkonventionellem Luxus vereint. Kostenpunkt: 15.500 Euro

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