8 schwarze Uhren von Breitling

Black is beautiful – das zeigen Breitling Navitimer, Superocean, Chronomat & Co.

Jens Koch
von Jens Koch
am 8. März 2017

Schwarze Gehäuse sind schon länger ein Trend, Breitling konzentriert sich dieses Jahr aber fast ausschließlich auf schwarze Zeitmesser. Das passt gut zu der technischen Fliegeruhrenmarke und dem angesagten Military-Look.

Der Pilot Mika Brageot, gesponsert von Breitling
Der Pilot Mika Brageot, gesponsert von Breitling, fliegt die 2017er-Ausgabe des Kunstflugwettbewerbs Red Bull Air Race

Breitling nimmt unter den Fliegeruhrenmarken eine Sonderstellung ein: Die Manufaktur hat es geschafft, zwei fast gegensätzliche Pole miteinander zu verbinden. Zum einen bauen die Schweizer Uhren für professionelle Piloten, etwa die Emergency mit Notrufsender, sowie aufs Fliegen zugeschnittene Multifunktionsuhren wie die Exospace B55. Sie speichert Start- und Ladezeiten, damit diese sich später leicht ins Flugbuch übertragen lassen. Kein Wunder also, dass diese Uhren und auch die mechanischen tatsächlich im Cockpit getragen werden.

Andererseits ist Breitling von den begehrten Uhrenmarken eine der wenigen, die im Design schnell und spürbar auf Trends und modische Strömungen reagieren. Da passt es, dass das Jahr 2016 bei Breitling ganz im Zeichen der Farbe Schwarz stand. Schwarz verkörpert einen technisch-professionellen Charakter; gleichzeitig ist Schwarz eine Trendfarbe. Nicht zuletzt ist der Military-Look auch in der Mode extrem angesagt. So passen die schwarzen Gehäuse perfekt zu Breitling und können noch dazu mal mit knalligen Farben, mal mit militärisch wirkenden Materialien wie Armbändern aus Textil kombiniert werden.

Schwarze Breitling-Uhr #1: Chronoliner Blacksteel

Breitling: Chronoliner Blacksteel
Breitling: Chronoliner Blacksteel

Mit schwarzem Zifferblatt, schwarz DLC-beschichtetem Stahlgehäuse und schwarzem Kautschukband gibt sich der Chronoliner Blacksteel als richtige Toolwatch zu erkennen. Neben der gestoppten Zeit weist er zwei Zeitzonen auf dem Zifferblatt aus; zusätzlich kann der Träger die Lünette auf eine dritte Zeit einstellen. Der Drehring besteht aus Keramik und ist somit gegen allfällige Kratzer gefeit. Mit Eta-Automatikkaliber Valjoux 7754 kostet die 46-Millimeter-Uhr 7.220 Euro.

Schwarze Breitling-Uhr #2: Chronomat 44 Blacksteel

Breitling: Chronomat 44 Blacksteel
Breitling: Chronomat 44 Blacksteel

Kontrastreicher könnte Breitling seine Lieblingsfarbe nicht einsetzen: Den Chronomat 44 Blacksteel gibt es seit September 2016 mit einem leuchtend gelben Zifferblatt. Das macht die 44 Millimeter große Edelstahluhr in Kombination mit der schwarzen DLC-Beschichtung zum absoluten Hingucker. Der starke Farbkontrast setzt sich fort beim Kautschukband, das außen schwarz und innen gelb ist. Das Manufakturkaliber B01 kann man durch den Saphirglasboden betrachten. Wie alle Werke von Breitling ist es von der COSC als Chronometer zertifiziert. Die Uhr besitzt eine einseitig drehbare Lünette und bleibt dank verschraubter Drücker und Krone bis 20 Bar druckfest. Kostenpunkt: 8.920 Euro.

Schwarze Breitling-Uhr #3: Avenger Hurricane

Breitling: Avenger Hurricane
Breitling: Avenger Hurricane

Enorme 50 Millimeter Durchmesser, ein pechschwarzes Gehäuse, massive Lünettenreiter und gelbe Farbakzente: Auch die Avenger Hurricane zieht unweigerlich die Blicke auf sich. Hat das markante Design erst einmal das Interesse des Betrachters geweckt, offenbaren sich auch die technischen Vorzüge. Da wäre einerseits das Manufaktur-Chronographenkaliber B12 mit Chronometerzertifikat, 70 Stunden Gangautonomie und einer für Piloten gedachten zwölf-Stunden-Anzeige. Andererseits überzeugt die Uhr durch ihr Gehäusematerial mit dem Namen Breitlight: Es ist 3,3-mal leichter als Titan, dabei aber härter. Außerdem fühlt es sich wärmer an als Metall und besitzt eine ungewöhnliche Marmorierung. Obwohl sie für die Lüfte gemacht ist, hält die Uhr Drücken bis zehn Bar stand. Auch das Armband gibt bei der Berührung mit Wasser nicht auf: Es besteht aus Kautschuk und trägt auf der Vorderseite eine Einlage aus Textil. Der Chronograph kostet 7.960 Euro.

Schwarze Breitling-Uhr #4: Colt Chronograph Automatic Blacksteel

Breitling: Colt Chronograph Automatic Blacksteel
Breitling: Colt Chronograph Automatic Blacksteel

Breitling setzt das schwarze Blacksteel-Konzept auch in seiner Einstiegskollektion um: Das DLC-beschichtete, 44 Millimeter große, satinierte Stahlgehäuse hält Drücken bis 20 Bar stand und schützt so das modifizierte Eta-Automatikkaliber Valjoux 7750 vor Wasser. Auch die einseitig drehbare Lünette mit den vier markanten Reitern und das Zifferblatt erscheinen mattschwarz. Dazu kombiniert die Manufaktur ein Kautschuk- oder ein Textilband, der Preis liegt bei 4.800 Euro.

Schwarze Breitling-Uhr #5: Superocean 44 Special

Breitling: Superocean 44 Special
Breitling: Superocean 44 Special

Beim Design der Taucheruhr Superocean 44 Special nahm Breitling Anleihen an Fliegeruhren mit starkem Schwarz-Weiß-Konstrast. Das DLC-beschichtete, 44 Millimeter große Edelstahlgehäuse widersteht dem Wasser bis in eine Tiefe von 1.000 Metern und besitzt eine verschraubte Krone mit doppelter Dichtung. Ein Heliumauslassventil erlaubt Sättigungstauchgänge. Erstmals setzt Breitling eine Tauchlünette aus kratzfester Keramik ein. Im Innern der Uhr tickt das Eta 2824 mit Automatikaufzug. Mit schwarzem Kautschukarmband kostet die Superocean 4.720 Euro.

Schwarze Breitling-Uhr #6: Navitimer 46 Blacksteel

Breitling: Navitimer 46 Blacksteel
Breitling: Navitimer 46 Blacksteel

Diese Version von Breitlings großem Klassiker bietet gleich mehrere Besonderheiten: Die Navitimer 46 Blacksteel ist dank DLC-Beschichtung (Diamond-like Carbon) nicht nur pechschwarz, sondern hat auch eine besonders aufgeräumte Optik mit nur zwei Hilfszifferblättern sowie ein neues Kautschukband mit Flugzeugreifenprofil. Zudem präsentiert sich auch der Rotor hinter dem Saphirglasboden ganz in Schwarz. Er gehört zum bekannten Manufakturkaliber B01. Die Navitimer 46 Blacksteel kostet 8.750 Euro.

Schwarze Breitling-Uhr #7: Superocean Héritage Chronoworks

Breitling: Superocean Heritage Chronoworks
Breitling: Superocean Héritage Chronoworks

Die in der Auflage auf 100 Exemplare limitierte Superocean Héritage Chronoworks besitzt ein mattschwarzes 46-Millimeter-Keramikgehäuse. Der eigentliche Star des Modells ist aber das Werk. Breitlings neue Abteilung Chronoworks hat innovative Lösungen gefunden, um die Leistung des automatischen Chronographenwerks Breitling 01 zu verbessern. So bestehen die Platine und die Brücken aus Keramik, Räder sowie Ankerrad und Anker aus Silizium. Durch den geringeren Energieverbrauch konnte die Gangautonomie von 70 auf 100 Stunden erhöht werden. Allerdings kostet so viel Innovation auch stolze 37.295 Euro.

Schwarze Breitling-Uhr #8: Colt Skyracer

Breitling: Colt Skyracer
Breitling: Colt Skyracer

Mit der Colt Skyracer schafft Breitling ein neues Einsteigermodell: Sie macht den Einstieg in die Welt der Breitling-Besitzer zum Preis von 1.990 Euro möglich. Ihr Gehäuse besteht aus dem 2016 vorgestellten Material Breitlight, das Leichtigkeit und Stabilität verspricht. Im 45 Millimeter großen Rund arbeitet das Eta-Quarzkaliber Thermoline 955.652, dessen Genauigkeit dank Thermokompensation ihm zum COSC-Chronometer-Zertifikat verhilft. jk

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