8 Uhren, die mehr fürs Geld bieten

Noch mehr Uhr von TAG Heuer, Nomos, Sinn & Co.

Jens Koch
von Jens Koch
am 25. Oktober 2016

Egal ob Ikone, Manufakturuhr oder Tourbillon: Bei diesen Uhren bekommt man ungewöhnlich viel für seine hartverdienten Euros.

Uhr #1, die mehr fürs Geld bietet: TAG Heuer Carrera Heuer 02 Tourbillon

TAG Heuer: Carrera Heuer 02 Tourbillon
TAG Heuer: Carrera Heuer 02 Tourbillon

TAG Heuer baut mit dem Carrera Heuer 02 Tourbillon das mit Abstand günstigste Schweizer Tourbillon. Zudem bietet es noch einen Chronographen. Das hauseigene Automatikkaliber Heuer 02 T baut eine Gangreserve von 65 Stunden auf und verfügt über ein Chronometerzertifikat. Der Käfig des fliegenden Tourbillons besteht aus Titan und Karbon. Titan, 45 mm, Manufakturkaliber Heuer 02 T, Automatik, 14.950 Euro

Uhr #2, die mehr fürs Geld bietet: Nomos Glashütte Club

Nomos Glashütte: Club
Nomos Glashütte: Club
[Foto: Holger Wens / Fotografie]

Willkommen im Club der Manufakturuhrenbesitzer! Für die Nomos Glashütte Club sind lediglich gut 1.000 Euro fällig. Das Handaufzugskaliber Alpha verfügt über einen Sekundenstopp und glänzt mit Glashütter Verzierungen. Wer das Werk sehen möchte, muss noch einmal 220 Euro für den Saphirglasboden ausgeben. Stahl, 36 mm, Manufakturkaliber Alpha, Handaufzug, 1.080 Euro

Uhr #3, die mehr fürs Geld bietet: Junghans Max Bill Handaufzug

Junghans: Max Bill Handaufzug
Junghans: Max Bill Handaufzug

Auch Designikonen sind in der Uhrenwelt meist kostspielig. Anders die von Max Bill entworfene Junghans, die in ihrer Handaufzugsversion lediglich 625 Euro kostet. Der Bauhaus-Designer und Walter-Gropius-Schüler hatte die Uhr 1961 gezeichnet, und bis heute wird sie nahezu unverändert so gebaut. Stahl, 34 mm, Eta 2801, Handaufzug, 625 Euro

Uhr #4, die mehr fürs Geld bietet: Sinn Spezialuhren 856 B-Uhr

Sinn Spezialuhren: 856 B-Uhr
Sinn Spezialuhren: 856 B-Uhr

Auf den ersten Blick zeigt das Modell 856 B-Uhr im Design historischer Beobachtungsuhren nur die Zeit an. Aber sie kann viel mehr, denn Sinn packt die hauseigenen Technologien mit rein: Das gehärtete Gehäuse ist kratzfest, Trockenkapseln binden Feuchtigkeit, und ein Innengehäuse schirmt Magnetfelder ab. Unterdruck hält sie genauso aus wie Druck bis in 200 Meter Wassertiefe. Stahl, 40 mm, Sellita SW 300, Automatik, 856 Exemplare, 1.590 Euro

Uhr #5, die mehr fürs Geld bietet: Swatch Sistem51 Irony

Swatch: Sistem51 Irony Boreal
Swatch: Sistem51 Irony Boreal

Die Sistem51 ist mit Abstand die günstigste Schweizer Mechanikuhr. Und ab sofort gibt es die Sistem51 auch in Edelstahl. Sieben verschiedene Varianten der Sistem51 Irony bietet Swatch für jeweils rund 200 Euro an. Das Besondere neben dem Preis: Ihr Automatikkaliber besteht aus lediglich 51 Teilen. Im Gegensatz zum hermetisch versiegelten Kunststoffgehäuse der ersten Sistem51 kann das Edelstahlgehäuse der neuen Sistem51 Irony nun geöffnet und die Uhr im Bedarfsfall repariert werden. Edelstahl, 42 mm, Eta-Kaliber Sistem51, Automatik, 190 Euro

Uhr #6, die mehr fürs Geld bietet: Hublot Big Bang Unico Sapphire

Hublot: Big Bang Unico Sapphire
Hublot: Big Bang Unico Sapphire

Die Big Bang Unico Sapphire ist nicht die erste mit einem Gehäuse komplett aus Saphirglas, aber die günstigste. Denn während das Tourbillon RM 56-02 Sapphire von Richard Mille über 1,4 Millionen Euro kostete, bekommt man die vollständig durchsichtige Uhr bei Hublot schon für 57.100 Euro. Saphir, 45 mm, Manufakturkaliber Unico HUB 1242, Automatik, 500 Exemplare, 57.100 Euro

Uhr #7, die mehr fürs Geld bietet: Tissot Vintage Powermatic 80

Tissot: Vintage Powermatic 80
Tissot: Vintage Powermatic 80

Golduhren sind immer noch ein Statement der Eleganz. Besonders Rotgold ist angesagt. Allerdings verlangen die meisten Hersteller mindestens 6.000 Euro mehr, wenn statt einem Stahl- ein Goldgehäuse gewünscht wird. Anders bei Tissot: Die Vintage Powermatic 80 kostet lediglich 2.535 Euro. Rotgold, 40 mm, Eta C07.111, Automatik, 2.535 Euro

Uhr #8, die mehr fürs Geld bietet: Certina DS Podium Chrono Automatik

Certina: DS Podium Chrono Automatik
Certina: DS Podium Chrono Automatik

Ein Chronograph stellt eine schwer zu realisierende Zusatzfunktion dar. Die meisten günstigen Chronographen starten bei 1.500 Euro, aber es geht auch günstiger wie die DS Podium Chrono Automatik beweist: Der Werkehersteller Eta baut für Certina ein Werk, bei dem Anker und Ankerrad aus Kunststoff bestehen, was den günstigen Preis möglich macht. Stahl, 42 mm, Eta C01.211, Automatik, 895 Euro

Raymond Weil: Maestro

Die Marke Raymond Weil ehrt das Lebenswerk des gleichnamigen Firmengründers mit dem limitiert erhältlichen Chronographen Maestro. Die 100 Exemplare der Stoppuhr besitzen ein 45 Millimeter großes Gehäuse aus Roségold, das beidseitig von Saphirglas abgeschlossen wird. Es schützt das Automatikwerk RW 1926, das ein COSC-Chronometerzertifikat … » weiterlesen

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