Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph – SIHH 2017

Neues Kaliber für den komplizierten Offshore-Chronographen

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 16. Februar 2017

Die Kombination von Chronograph und Tourbillon ist für Audemars Piguet ein alter Hut. Bereits 1999 vereinte die Manufaktur die Komplikationen in einer Uhr. Noch unbekannt ist dagegen das neue Handaufzugskaliber 2943, das in zwei ebenfalls neuen Versionen der Royal Oak Offshore mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde tickt.

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Titanversion
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Titanversion

Die passende Bühne erhält das aus 296 Teilen bestehende Uhrwerk in erster Linie von vorn: Das Zifferblatt aus Saphirglas lässt sein technisches Erscheinungsbild mit den skelettierten Werkteilen besonders gut zur Geltung kommen. Die Optik unterstreicht das bei zwölf Uhr sichtbare Federhaus, das mit seinen Durchbrechungen einer sportlichen Autofelge ähnelt. Gegenüberliegend dreht sich das Tourbillon unter einer geschwärzten oder vergoldeten Brücke.

Neues Kaliber von Audemars Piguet: Das Handaufzugswerk 2943 (Vorderseite links, Rückseite rechts)
Neues Kaliber von Audemars Piguet: Das Handaufzugswerk 2943 (Vorderseite links, Rückseite rechts)

Einzig das Gehäusematerial und seine Veredelung unterscheiden die neuen Referenzen. Der Käufer kann zwischen einem sandgestrahlten Titan- und einem satinierten Gelbgoldgehäuse wählen, das mit einem Durchmesser von 44 Millimetern und einer Höhe von 14,43 Millimetern ein echtes Statement am Handgelenk ist.

Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Gelbgoldversion
Audemars Piguet: Royal Oak Offshore Tourbillon Chronograph in der Gelbgoldversion

Unabhängig vom Material des Gehäuses halten beide Versionen bis zu einem Wasserdruck von 10 Bar dicht und werden an einem schwarzen Kautschukband mit Dornschließe getragen. Die Kosten belaufen sich für die Goldversion auf 291.600 Euro, für die Titanvariante werden 270.000 Euro fällig. mf

Wie sich das Tourbillon im neuen Royal Oak Offshore Chronographen dreht, sehen Sie im Video:

2 Alternativen zu Stahl- und Golduhren

Melissa Gößling schreibt als Redakteurin des UHREN-MAGAZINS, der ältesten deutschsprachigen Special-Interest-Zeitschrift zum Thema mechanische Uhren, mit Leidenschaft über die kleinen tickenden Zeitmesser. Bei ihren Recherchen ist sie immer auf der Suche nach Neuheiten, interessanten Komplikationen oder kunstvoll komponierten Kalibern – … » weiterlesen

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