Baume & Mercier: Clifton 1892 Flying Tourbillon – SIHH 2014

Gekröntes Haupt

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 20. Januar 2014
Baume & Mercier: Clifton 1892 Flying Tourbillon
Baume & Mercier: Clifton 1892 Flying Tourbillon

Soeben hat Baume & Mercier auf dem Genfer Uhrensalon SIHH seiner Clifton-Kollektion mit dem Clifton 1892 Flying Tourbillon die Krone aufgesetzt: Die noch junge Modelllinie wurde um ein Tourbillon erweitert, das bis auf die einsehbare Komplikation die Designcodes des bisherigen Leadermodells namens Clifton 1830 einhält. Allerdings wurde das 42 Millimeter große Rotgoldgehäuse auf 45,5 Millimeter vergrößert, um die schwierige Zusatzfunktion unterbringen zu können. Bei dem Drehgang handelt es sich um ein fliegendes, also nur bodenseitig gelagertes Tourbillon; das heißt, auf der Zifferblattseite verstellt keine Brücke die Sicht. Das Handaufzugskaliber P591 stammt von der Richemont-eigenen Werkeschmiede Valfleurier, die auch andere Marken des Konzerns mit Uhrwerken beliefert. Es bietet eine Gangautonomie von 50 Stunden sowie vielfältige Verzierungen. Der Modellname Clifton 1892 erinnert an das Jahr, in dem Baume & Mercier mit einer Tourbillonuhr beim Chronometriewettbewerb des britischen Kew Observatory 91,1 von 100 Punkten erhielt – ein Rekord, der zehn Jahre lang bestehen blieb. Mit zwei Saphirgläsern und handgenähtem Alligatorlederarmband kostet die Clifton 1892 überschaubare 47.000 Euro.

Mehr zu Baume & Mercier und diesem Modell erfahren Sie in unserem SIHH-Videointerview mit CEO Alain Zimmermann. ak

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