Chopard: L.U.C Qualité Fleurier

Mehrfach ausgezeichnete Uhr

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 19. Juli 2012
Die neue L.U.C Qualité Fleurier von Chopard
Die neue L.U.C Qualité Fleurier von Chopard

Seit 1996 fertigt Chopard in der L.U.C-Manufaktur eigene Kaliber. Die dort entstehenden Uhren tragen deshalb die Manufakturbezeichnung im Namen. Die neue L.U.C Qualité Fleurier von der es nur 300 Stück gibt, ist nun bereits die vierte Manufakturuhr, die mit dem Qualitätssiegel Qualité Fleurier ausgezeichnet wurde. Das Zertifikat bildet in Form eines schriftlichen Zeugnisses und eines Logos, das sowohl auf dem Gehäuse als auch auf dem Uhrwerk angebracht ist, den Nachweis für ein absolviertes Zertifizierungsverfahren nach folgenden, klaren Bedingungen: Als erstes muss das Werk über ein Chronometerzertifikat der C.O.S.C. verfügen, als zweites die Uhr als Ganzes den so genannten Chronofiable-Test absolvieren. Im Schweizer Chronofiable-Prüflabor wird der Zeitmesser auf seine Widerstandsfähigkeit, beispielswiese gegen Verschleiß, Schläge und Magnetfelder, geprüft. Ein weiteres Kriterium für das Qualité-Fleurier-Siegel bezieht sich auf die Finissage des Uhrwerks und steht den Anforderungen an die Technik in nichts nach: Ein Zierschliff muss überall dort aufgebracht sein, wo die Werkplatte ihre maximale Dicke erreicht, außerdem auf den sichtbaren Teilen der Brücken und in den wichtigsten Vertiefungen. Die einzelnen Elemente dürfen keinerlei scharfe, unbearbeitete Kanten aufweisen. Die Aufdeckungen um die Lagersteine, funktionale Zonen der Stahlteile sowie Schraubenköpfe müssen poliert, Formteile angliert, poliert und wenn möglich satiniert sein – um nur einiges zu nennen. Zu guter Letzt wird der komplette Zeitmesser der Ganggenauigkeitsprüfung auf der so genannten Fleurier-Testmaschine unterzogen. Diese wurde eigens für die Vergabe des Zertifikats Qualité Fleurier entwickelt und simuliert eine realistische Tragesituation in einem 24-stündigen Funktionstest. Die Gangabweichungen werden mit digitalen Kameras gemessen und dürfen am Tag nur zwischen null und plus fünf Sekunden liegen. Das Roségoldgehäuse misst 39 Millimeter im Durchmesser und umschließt das satinierte Zifferblatt mit Sonnengravur und applizierten Indizes. Im Innern arbeitet das Automatikkaliber L.U.C 96.09-L mit 65 Stunden Gangreserve, das durch den Saphirglasboden betrachtet werden kann. Getragen wird die 15.090 Euro teure L.U.C Qualité Fleurier am braunen Alligatorlederband. ks

 

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