Die 6 aufregendsten schwarzen Uhren des SIHH 2017

Audemars Piguet, Montblanc, Panerai & Co. tragen beim Genfer Uhrensalon Schwarz in Schwarz

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 9. Februar 2017

Black is back – aber richtig weg war es ja nie. Nachdem die Farbe Blau der schwarzen Erfolgsgeschichte ein klein wenig den Rang abgelaufen hatte, holt die Nicht-Farbe wieder deutlich auf. Schwarz ist absolut angesagt und gehört 2017 unbedingt ans Handgelenk. Am Wirkungsvollsten ist es, wenn Armband, Gehäuse und Zifferblatt einheitlich gehalten sind. Doch Schwarz ist nicht gleich Schwarz: PVD-Beschichtungen, Keramik oder Kohlestofffasern tragen zur Vielfalt der schwarzen Uhren bei. Wir zeigen Ihnen die aufregendsten schwarzen Uhren des Genfer Uhrensalons 2017:

Schwarze Uhr #1: Baume & Mercier Clifton Club

Baume & Mercier: Clifton Club
Schwarz steht ihr gut: die Clifton Club von Baume & Mercier

Willkommen im Club der schwarzen Uhren: Die neue Clifton Club von Baume & Mercier wirkt jung und modern. Das ADLC-beschichtete schwarze Gehäuse misst 42 Millimeter im Durchmesser und wird am schwarzen Kautschukband getragen. Genügend Leuchtmasse und orangefarbene Akzente bringen die nötige Dynamik ins Spiel. Im Innern der Automatikuhr arbeitet das Sellita-Automatikkaliber SW 200. Den schwarzen Sportler kann man sich für 2.250 Euro ans Handgelenk legen.

 

Schwarze Uhr #2: Uwerk Ur-T8 „Transformer“

Das Gehäuse der Ur-T8 von Urwerk kann gedreht werden. Das Uhrengesicht verschwindet somit
Das Gehäuse der Ur-T8 von Urwerk kann gedreht werden. Das Uhrengesicht verschwindet somit

Wie ein Ungeheuer aus der Tiefe wirkt der schwarze Schuppenpanzer, der zur Ur-T8 „Transformer“ von Urwerk gehört. Charakteristisch für die Uhren der Genfer Ideenschmiede ist die planetenartig rotierende Anzeige. Beim aktuellen Modell wandern drei Arme mit je vier Stundenzahlen-Feldern an einer Minutenskala entlang. Ein Pfeil auf dem aktuell gültigen Stundenfeld markiert die Minute. Die „Transformer“ besitzt zudem ein Wendegehäuse. Der Träger kann das Gehäuse hochklappen, drehen und das Uhrengesicht verschwinden lassen – somit wird ein kompletter Schuppenpanzer sichtbar. Die schwarz PVD-beschichtete Titanuhr ist in der Auflage auf 30 Stück limitiert und kostet je Exemplar ungefähr 120.000 Euro.

Urwerk: UR T8 Transformer
Schwarzes Reptil: die Urwerk Ur-T8 “Transformer”

 

Schwarze Uhr #3: Audemars Piguet Royal Oak Ewiger Kalender

Audemars Piguet: schwarze Keramik für die Royal Oak Ewiger Kalender
Audemars Piguet: schwarze Keramik für die Royal Oak Ewiger Kalender

Nichts ist für die Ewigkeit – oder doch? Der Royal Oak Ewige Kalender von Audemars Piguet ist nicht nur extrem widerstandsfähig durch sein Gehäuse und Armband aus schwarzer Keramik, seine Anzeigen „halten“ ebenfalls eine gefühlte Ewigkeit. Das Datum muss erst im Jahr 2100 angepasst werden – trotz Schaltjahr. Und die Mondphase ist so konstruiert, dass sie erst in 125 Jahren und 317 Tagen korrigiert werden muss. Zudem werden noch Wochentag, Kalenderwoche und Monat auf dem schwarzen Zifferblatt angezeigt. Dafür verantwortlich ist das automatische Manufakturkaliber 5134. Die ewige Schwarze kostet 91.800 Euro.

 

Schwarze Uhr #4: Montblanc TimeWalker Chronograph UTC

Montblanc TimeWalker Chronograph UTC
Sportlicher Look in Schwarz-Rot: der Montblanc TimeWalker Chronograph UTC

Rote Akzente verleihen dem komplett in Schwarz gehaltenen TimeWalker Chronograph UTC von Montblanc einen sportlichen Look. Das geschwärzte Edelstahlgehäuse misst 43 Millimeter im Durchmesser und besitzt eine schwarze Keramiklünette, auf der eine Skala für die Anzeige der zweiten Zeitzone Platz findet. Zusammen mit dem hellen UTC-Zeiger mit roter Pfeilspitze kann diese eingestellt werden. Angetrieben wird der bis zehn Bar wasserdichte Stopper vom automatischen Basiskaliber Eta-Valjoux 7754. Ein gelochtes schwarzes Kautschukband unterstreicht den sportlichen Charakter der 4.900 Euro teuren Uhr.

 

Schwarze Uhr #5: MCT The Sequential One S110 Evo Vantablack

MCT The Sequential One S110 Evo Vantablack
Mehr als nur Schwarz: die MCT The Sequential One S110 Evo Vantablack
[Foto: © diode SA - Denis Hayoun]

Schwarz, schwärzer, Vantablack. Vantablack ist das schwärzeste Material der Welt, und mit diesem hat MCT das Zifferblatt seiner The Sequential One S110 Evo Vantablack beschichtet. Das Material besteht aus Kohlenstoffnanoröhrchen und schluckt nahezu 100 Prozent des einfallenden Lichtes. Wird eine Oberfläche mit Vantablack behandelt, verliert diese für das menschliche Auge ihre Struktur, und es entsteht die Empfindung, dass man in ein Loch oder ins Nichts schaut. Die Oberfläche wirkt zweidimensional, und somit scheint auch das Handaufzugskaliber MCT-S1.0 der The Sequential One S110 Evo Vantablack über dem Zifferblatt zu schweben. Die Zeitanzeige erfolgt über vier Prismen, die die Stunden bei drei, sechs, neun und zwölf Uhr abwechselnd anzeigen. Das Titangehäuse ist mit DLC schwarz beschichtet, wirkt jedoch im Vergleich zum Zifferblatt mehr grau als schwarz. 113.050 Euro müssen für so viel Schwarz ausgegeben werden.

 

Schwarze Uhr #6: Panerai LAB-ID Luminor 1950 Carbotech

Panerai: LAB-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days 49 Millimeter PAM00700
Darf bei den schwarzen Uhren nicht fehlen: die Panerai LAB-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days

In der Liste der schwarzen Uhren darf Panerai natürlich nicht fehlen. Beim diesjährigen SIHH stellte die Schweizer Marke mit den italienischen Wurzeln die LAB-ID Luminor 1950 Carbotech vor: 50 Jahre Garantie und ein ultraschwarzes Zifferblatt zeichnen sie aus. Letzteres erhält seinen besonders intensiven Schwarzton durch die Beschichtung mit Kohlenstoffnanoröhrchen. Da sich die Beschichtung nicht bedrucken lässt, befinden sich die Zahlen direkt auf dem Saphirglas. Das im Innern verbaute neue Handaufzugswerk P.3001/C arbeitet weitestgehend schmierungsfrei. Das Gehäuse und die Kronenschutzbrücke bestehen aus Carbotech, einem korrosionsfreien Verbundmaterial auf der Basis von Kohlenstofffasern. Das Zifferblatt mit blauer Superluminova und die farblich passenden Nähte auf dem schwarzen Armband bilden einen starken Kontrast. Kostenpunkt: 50.000 Euro. ks

Longines: The Longines Column-Wheel Single Push-Piece Chronograph

Während sich der Monodrückerchronograph Longines moderner und sportlicher. Der Durchmesser des Edelstahlgehäuses wächst um einen Millimeter auf 41 Millimeter. Darin arbeitet das Automatikkaliber L 788, das die Eta exklusiv für Longines produziert und dort unter der Bezeichnung A08.L11 läuft. Es erlaubt ein Datum bei … » weiterlesen

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