Die besten Anzeigen aus Chronos

Die Top 20 der letzten 20 Jahre

Rüdiger Bucher
von Rüdiger Bucher
am 18. Juli 2012

Chronos ist 20 Jahre alt, und daher habe ich mal die alten Hefte nach guten und witzigen Anzeigen durchsucht. Daraus habe ich für euch eine Rangliste meiner 20 Favoriten erstellt. Viel Spaß beim Durchschauen! buc

Platz 15: Heutzutage sind Anzeigen von Fortis eine Rarität. Aber in den Neunzigern sah man den Kosmonauten vor schwarzem Hintergrund noch oft. Konsequent und einprägsam und noch nicht ganz vergessen. Aus Chronos 6-95.
Platz 9: Franz Beckenbauer sagte: \"Die Schweden sind keine Holländer.\" Man könnte ergänzen: \"Die Schweizer sind keine Engländer.\" Trotzdem hat es die nach einem englischen Uhrmacher benannte Schweizer Marke Graham Mitte der nuller Jahre geschafft, mit ihren Uhren ein britisches Lebensgefühl zu erzeugen. Aus Chronos 5-2004.
Platz 5: Never change a winning campaign: Die Aussage, dass eine Patek Philippe (auch) zum Vererben da ist, ist glaubwürdig und deswegen erfolgreich. Daher wird sie auch nicht abgesetzt, sondern immer weiter geführt und mit neuen Motiven modifiziert. Aus Chronos 6-98.
Platz 3: Am Anfang waren die Machosprüche: Um die Jahrtausendwende provozierte IWC und erklärte sich so heftig zur Männeruhr, dass auch die Frauen ganz wild auf die Uhren aus Schaffhausen wurden. Bis schließlich nach verschiedenen Sprüchen ...
Platz 16: Frisch, frech und hintersinnig: In den Neunzigern verkörperte die Swatch ein unbeschwertes Lebensgefühl, oft auch mit einem Schuss Ironie. Aus Chronos 2-95.
Platz 4: Emotion pur: TAG Heuers Ritt auf der Rasierklinge. So konnte man sein Profil schärfen. Aus Chronos 6-95.
Platz 13: Vacheron Constantin sagt, wie es ist: \"Die älteste Uhrenmanufaktur der Welt\". Die Szene mit den \"Cabinotiers\" spielt im Genf des 18. Jahrhunderts. Und sieht der zweite Uhrmacher von rechts nicht ein bisschen aus wie Rousseau? 4. Umschlagseite der ersten Chronos, 5-92.
Platz 14: Hässlich oder zeitgemäß? Auf jeden Fall mutig war das, was Carl F. Bucherer in Chronos Basel 2011 ganzseitig zeigte.
Platz 6: Chronoswiss war und ist nicht denkbar ohne den Kopf von Gerd-Rüdiger Lang. Aus Chronos 6-97.
Platz 11: Als Günter Blümlein A. Lange & Söhne 1994 wieder neu lancierte, machte er alles richtig. Besser kann man eine Marke nicht einführen. Die erste Anzeige in Chronos erschien in Heft 1-95 -- standesgemäß auf einer Doppelseite.
Platz 7: Jahre zuvor hatte Longines in Deutschland noch mit Charles Lindbergh geworben. Doch das Markenprofil war in vielen Ländern unterschiedlich. Eine Vereinheitlichung brachte die Kampgane \"Elegance is an Attitude\" mit Humphrey Bogart und Audrey Hepburn. Sie wurde zu einem Riesenerfolg: Heute produziert Longines rund eine Million Uhren im Jahr. Aus Chronos 2-2000.
Platz 10: Omega und die Mondlandung gehören untrennbar zusammen, und die Moonwatch ist eine der berühmtesten Uhren überhaupt. Freilich stimmt der Text in der Anzeige nicht ganz: Neil Armstrong ließ seine Uhr in der Mondlandefähre zurück; die erste Uhr auf dem Mond war die seines Kollegen Buzz Aldrin. Aus Chronos 5-94.
Platz 8: Werbung, die wirkt: Wer an Breitling denkt, denkt auch an Piloten und die Farbe Gelb. Aus Chronos 5-2002.
Platz 1: Vielleicht der wirksamste Uhren-Claim überhaupt: \"Seit 1735 gibt es bei Blancpain keine Quarzuhren. Es wird auch nie welche geben.\" Das ging direkt ins Gehirn. Und wirkt nach bis heute. Aus Chronos 5-93.
Platz 20: Nicht mein persönlicher Geschmack, aber damals provokativ und Gegenstand von Diskussionen: die Royal Oak Offshore und das Frühstücksei, aus Chronos 3-2004.
Platz 18: Da muss man zweimal hinschauen: 1993 warb die Basler Messe für sich, indem sie Aussteller und deren Modelle nannte und gleichzeitig unkenntlich machte. Auf den zweiten Blick erkennt man trotzdem, um wen es sich handelt. Ein Tipp: Zwei der Marken sind heute auf der SIHH in Genf vertreten.
Platz 12: Wer schaut auf die Uhr? Vor 20 Jahren gewann Paul Picot Helmut Newton für seine Kampagne.
Platz 17: \"Wo füllt man da die Tinte ein?\" Diese Frage musste sich Montblancs damaliger Chef Norbert A. Platt anhören, als er die ersten Uhren der Marke präsentierte. Die sahen nämlich aus wie der berühmte schwarze Meisterstück-Füllhalter. Es war der Auftakt zu einer Erfolgsgeschichte. Aus Chronos 6-97.
Platz 19: \"Just when I thought I was out, they pull me back in\": Aber was hat Coppola eigentlich mit Uhren zu tun? Egal, dem echten Fan gefällt\'s trotzdem. Aus Chronos 5-03.
Platz 2: ... zwei abschließende Worte reichten: \"Der Uhr\". Danach wurde IWC wieder zahmer und richtete sich verstärkt an ein internationales Publikum. Aus Chronos 6-2002.

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