Diese 10 Uhren bieten mehr für ihr Geld | Baselworld 2017

Uhren mit mehr Wert von Junghans, Longines, Oris & Co.

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 13. April 2017

Mechanische Uhren sind teuer geworden – die einfache Dreizeigeruhr ebenso wie der Chronograph. Doch gilt das für alle Uhren? Wir haben uns für Sie auf der Baselworld 2017 umgesehen und Uhren gefunden, in denen enorm viel für ihren Preis steckt. Ob verbessertes Kaliber, Manufakturwerk, Taucheruhr oder alles zusammen – mit diesen Uhren bekommen sie mehr für ihr Geld.

Mehr Uhr fürs Geld #1: Certina DS Action Diver Powermatic

Certina: DS Action Diver Powermatic
Certina: DS Action Diver Powermatic

Certina hat die DS Action Diver Powermatic einem Relaunch unterzogen. Die Einstiegs-Taucheruhr erhält ein neues Uhrwerk: Sie wird nun vom Eta-Automatikkaliber C07.111 mit 80 Stunden Gangreserve angetrieben. Bisher verbaute die Swatch-Group-Marke ein Eta 2824. Dem nicht genug: Das 43 Millimeter große Edelstahlgehäuse schützt das neue Werk nun bis 300 Meter statt der bisher 200 Meter vor eindringendem Wasser. Die Taucheruhr kostet mit Kautschukband und Faltschließe mit integrierter Tauchverlängerung 780 Euro.

Mehr Uhr fürs Geld #2: Frédérique Constant Flyback Chronograph Manufacture

Frédérique Constant: Flyback Chronograph Manufacture
Frédérique Constant: Flyback Chronograph Manufacture

Dank der Konzernzusammengehörigkeit mit Alpina kann Frédérique Constant in diesem Jahr sein erstes eigenes Chronographenwerk präsentieren. Bei Frédérique Constant heißt das von Alpina als Al-760 im Jahr 2015 vorgestellte Automatik-Chronographenwerk FC-760. Der klassisch gestaltete Chronograph kommt in einem 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse mit satinierten und polierten Oberflächen. Ein Saphirglasboden gibt den Blick aus das fein verzierte Chronographenkaliber frei. Beim Zifferblatt kann zwischen einer silberfarbenen Variante mit römischen Ziffern oder aufgesetzten Indexen oder einer dunkelgrauen Version gewählt werden. Die Edelstahlversion des Flyback Chronograph Manufacture kostet 3.695 Euro.

Mehr Uhr fürs Geld #3: Hamilton Intra-Matic 68

Hamilton: Intramatic 68
Hamilton: Intramatic 68

Bei Hamilton erhält man einen Valjoux-Chronographen mit erhöhter Gangdauer unter 2.000 Euro. Zudem bietet das Modell Intra-Matic 68 jede Menge Historie. Das Modell geht auf den von der Marke im Jahr 1968 vorgestellten Chronographen B zurück, der ein umgekehrtes „Panda“-Zifferblatt besaß. Bei diesem heben sich die weißen Hilfszifferblätter vom schwarzen Grund ab. Bei der Neuauflage wird das umgekehrte Panda-Gesicht von einer weißen Tachymeterskala umrahmt und erscheint in einem 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse. Dieses beherbergt das speziell für Hamilton produzierte Automatikkaliber H31, das auf Basis des Valjoux 7753 eine erhöhte Gangdauer von 60 Stunden aufweist. Die auf 1.968 Stück limitierte Intra-Matic 68 kostet 1.995 Euro.

Mehr Uhr fürs Geld #4: Junghans Form Automatic

Junghans Form Automatic mit arabischen Zahlen und blauem Lederband
Junghans Form Automatic mit arabischen Zahlen und blauem Lederband

Sehr klar und modern, aber auch zeitlos gestaltet Junghans seine neue Uhrenlinie Form Automatic. Das Zifferblatt gibt es wahlweise mit Strichindexen oder arabischen Ziffern. Besonders gefällig ist die Gestaltung der Minuterie mit kleinen Quadraten und Zahlen, die den Farbton des Armbandes aufnehmen. Die klare Architektur zieht sich über die Gestaltung des Datumfensters bei der Drei bis hin zur Zeigerform durch. Solide Mechanik kommt im Innern der 39,1 Millimeter großen Edelstahluhr zum Einsatz: Dort arbeitet ein Eta-Automatikkaliber 2824. Kostenpunkt: 840 Euro

Mehr Uhr fürs Geld #5: Laco Erbstück Friedrichshafen Bronze

Laco: Erbstück Friedrichshafen Bronze
Laco: Erbstück Friedrichshafen Bronze

Retro par excellence könnte man die neuen Uhren von Laco nennen. Die im letzten Jahr eingeführten Erbstück-Modelle mit ihren Zeigern, Zifferblättern und Armbändern im Used-Look erhalten jetzt auch noch Gehäuse aus Bronze. Diese setzen im Laufe weniger Woche eine Patina an und verleihen den Retro-Uhren damit den letzten Schliff. Das abgebildete Modell Erbstück Friedrichshafen Bronze besitzt ein 45 Millimeter großes Gehäuse und ist mit einem Eta-Automatikkaliber 2824 ausgestattet. Die neuen Alten kosten 1.598 Euro.

Mehr Uhr fürs Geld #6: Longines Record

Longines: Record eine Variante mit silberfarbenem Zifferblatt und Lederband
Longines: Record eine Variante mit silberfarbenem Zifferblatt und Lederband

Die Swatch Group stattet in diesem Jahr einige Uhrwerke für ihre Marken im mittleren und oberen Preissegment mit Siliziumspiralen aus. Dazu gehört auch Longines mit der neuen Linie Record. Die amagnetische Spirale, die im Automatikkaliber A31.L11 arbeitet, sorgt für einen präziseren Gang der Uhr, den die COSC durch ein Chronometerzertifikat bestätigt. Das Uhrwerk verbaut die Marke in den 38,5 und 40 Millimeter großen Versionen der schlichten Dreizeigeruhr mit Datumsanzeige. Durch einen transparenten Gehäuseboden kann es bei seiner Arbeit betrachtet werden. Die neue Record in Edelstahl ist für 1.990 Euro erhältlich.

Mehr Uhr fürs Geld #7: Mido Commander Icône

Mido: Commander Icône
Mido: Commander Icône

Neben Longines erhält auch Mido die Siliziumspirale. Sie kommt mit dem Eta-Automatikkaliber C07.821 in der neuen Commander Icône zum Einsatz. Neben Stunden, Minuten und Sekunde bringt das Kaliber, das von der COSC als Chronometer zertifiziert wurde, noch Datum und Wochentag auf das Zifferblatt. Die 42 Millimeter große Uhr im Retro-Stil der 1960er-Jahre wird am Milanaise-Armband getragen. Kostenpunkt: 1.120 Euro.

Mehr Uhr fürs Geld #8: Nomos Glashütte Club Campus

Nomos Club 38 Campus
Nomos Club 38 Campus

Bei Nomos kostet der Eintritt in den neuen Club 1.100 Euro. Damit gehört man zu den Manufakturuhrenbesitzern. Die Club Campus kommt im 38 Millimeter großen Edelstahlgehäuse und wird vom eigenen Handaufzugskaliber Alpha angetrieben. Die Club Campus besitzt ein California-Dial, also ein Zifferblatt, das auf einer Hälfte arabische, auf der anderen römische Ziffern zeigt. Zur Auswahl stehen zwei Farbvarianten: weiß und dunkelgrau. Der Gehäuseboden bietet genügend Platz für eine individuelle Gravur, die es gratis dazu gibt.

Mehr Uhr fürs Geld #9: Oris Aquis Date

Oris: Aquis Date
Oris: Aquis Date

Mit der Maßgabe, Uhren noch zu besser zu machen, wollen die Uhrenfirmen die Kunden überzeugen. Ein gutes Konzept, wenn dabei auch noch der Preis stimmt. So wie bei der von Oris überarbeiteten Aquis-Linie. Durch ein flacheres Band und flachere Anstöße wirkt die Aquis Date zeitgemäßer und eleganter. Das Zifferblatt trägt nun den Modellnamen und Zeiger und Indexe wurden ebenfalls einem Relaunch unterzogen. Die drehbare Tauchlünette mit ihrer Skala aus kratzfester Keramik lässt sich dank ein wenig Abstand zum Gehäuse nun auch leichter bedienen. Geblieben sind das sportliche Design der hochwertigen Edelstahluhr, die Wasserdichtheit bis 300 Meter und der attraktive Preis. 1.600 Euro kostet die überarbeitete Aquis mit Leder- oder Kautschukband, 1.800 Euro die Version mit Stahlband.

Mehr Uhr fürs Geld #10: Seiko Prospex Automatic Diver’s Limited Edition 

Seiko: Prospex Automatic Diver’s Limited Edition Referenz SRPB09K1
Seiko: Prospex Automatic Diver’s Limited Edition Referenz SRPB09K1

Wenn es um mechanische Taucheruhren zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis geht, kommt man an Seiko nicht vorbei. Die Prospex Automatic Divers’s (Referenz SRPB09K1) im runden Edelstahlgehäuse, auch Samurai genannt, hält einem Wasserdruck bis 20 Bar stand. Die Taucheruhr besitzt großzügige Leuchtindexe, ein säuregehärtetes Mineralglas und eine Tauchlünette mit durchgängiger Skalierung. Im Innern der Uhr arbeitet das hauseigene Automatikkaliber 4R35 mit Datumsanzeige. Seiko limitiert die Taucheruhr auf 6.000 Stück und bietet sie zu einem unschlagbaren Preis von 449 Euro an.

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