DKSH plant Verkauf von Maurice Lacroix und Glycine

Das Geschäft mit Luxusgütern und Uhren-Eigenmarken belastet die Konsumgütersparte

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 14. Juli 2015
Der Hauptsitz der DKSH in Zürich.
Der Hauptsitz der DKSH in Zürich.

Das Glycine plant. Auch die Kooperation mit Zino Davidoff für die Vermarktung sowie den Vertrieb von deren Uhren, Lederwaren und Accessoires in Asien wurde aufgekündigt. Der Züricher Konzern möchte die Produktion von Luxusgütern und die Uhren-Eigenmarken abstoßen, weil sie die Konsumgütersparte belasten. Die Gründe dafür liegen laut DKSH-Chef Jörg Wolle in der schwächeren Nachfrage in Asien (insbesondere in China, Hongkong und Thailand), in der anhaltende Branchenkonsolidierung und im starken Schweizer Franken. Mit diesem Schritt möchte der Konzern sein Kerngeschäft – Dienstleistungen für die Marktexpansion in Asien – schützen. Die Veträge mit Bovet werden erst einmal weitergeführt, da die DKSH nur einen Anteil von 25 Prozent an dieser Marke hält. In Deutschland sitzt die DKSH Luxury & Lifestyle Europe in Pforzheim. Von dort aus werden die Uhren in Deutschland und Europa vertrieben. Laut einem Insider soll am deutschen Standort alles beim Alten bleiben. Es gäbe keinen Investitionsstopp und für die Kunden ändere sich nichts. Auch bei den Uhrenmarken in der Schweiz soll es zu keinen Massenentlassungen kommen. Inwieweit die Aktiengesellschaft wirklich “busi­ness as usu­al” betreiben kann, bleibt abzuwarten. mf

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