Erwin Sattler: Taschenuhr – Baselworld 2015

Der Großuhrenspezialist baut nun auch eine Uhr im Taschenformat

Melissa Gößling
von Melissa Gößling
am 24. Februar 2015

Erwin Sattler vereint in der neuen Taschenuhr seine Großuhren gestalterisch mit der hauseigenen Armbanduhr. Das vierteilige Gehäuse aus Rotgold erinnert in seiner Form an das am Handgelenk getragene Modell – seine Wölbung an die Pendellinse von Standuhren. Es hat einen stattlichen Durchmesser von 61 Millimetern, die Höhe beträgt 14 Millimeter.

Erwin Sattler: Taschenuhr
Erwin Sattler: Taschenuhr
[Foto: von Salomon Photographie]

Die Rückseite der Taschenuhr von Erwin Sattler
Die Rückseite der Taschenuhr von Erwin Sattler
[Foto: von Salomon Photographie]

Während die Gräfelfinger Manufaktur Gehäuse, Krone, Gegenkrone und Bügel selbst herstellt, setzt sie für den Antrieb auf das bewährte Taschenuhrwerk von Minerva mit Handaufzug. Dieses stammt aus dem Jahr 1920, wurde aber an die modernen Anforderungen angepasst. Nun trägt es ein verschraubtes Minutenradchaton als Ersatz für den fehlenden Rubinlagerstein, und eine Schwanenhalsregulierung sorgt für gleichmäßigen Gang. Nicht zuletzt veredelt Erwin Sattler das Minerva-Taschenuhrwerk mit Gravuren, Skelettierungen und Guillochierungen, was durch den Saphirglasboden zu begutachten ist. Nur 30 Stück dieser Rotgold-Taschenuhr werden gebaut (je 58.000 Euro), 50 weitere in rhodiniertem Silber (je 12.900 Euro). Die glücklichen Träger erfreuen sich dann an einem silbernen Zifferblatt mit Regulatoranzeige und Eisenbahnminuterie. mg

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