Fabergé: Visionnaire Chronograph | Baselworld 2017

Chronograph mit zentraler Stopp-Anzeige

Gwendolyn Benda
am 4. Mai 2017

Mit dem Visionnaire Chronograph stellt Fabergé die gestoppte Zeit wortwörtlich in den Mittelpunkt. So weisen die Zeiger im Zifferblattzentrum, die dank ihren roten Spitzen auch zuerst auffallen, die gestoppten Stunden (bis 24), Minuten und Sekunden (bis jeweils 60) aus.

Fabergé: Visionnaire Chronograph in Roségold
Fabergé: Visionnaire Chronograph in Roségold

Die Chronographenzeiger sitzen auf einer gemeinsamen Achse, die gestoppte Zeit erscheint auf konzentrischen Skalen, auf quasi einem zentralen Chronographen-Totalisator. Unter ihm, aber ebenfalls auf derselben Achse, sitzen die Zeiger für die Zeitanzeige. Sie erscheinen dabei nicht nur durch die Positionierung dezenter; auch ihre Spitzen mit der weißen Leuchtmasse üben farbliche Zurückhaltung.

Dahinter arbeitet das Agenhor-Automatikwerk 6361. Es besteht aus einem ringförmig gestalteten Basiskaliber und einem in das Zentrum eingesetzten Chronographenmodul. In der Konstruktion stecken an die zehn Jahre Arbeitszeit von Jean-Marc Wiederrecht und seinem Team. Wie beim – ebenfalls von Agenhor realisierten – Kaliber 6924 der Fabergé Visionnaire DTZ sitzt der periphere Rotor auf der Zifferblattseite und rotiert, dezent sichtbar, unter dem Saphirglasring, der den äußersten Bereich des Zifferblatts bildet.

Fabergé: Visionnaire Chronograph mit Agenhor-Automatikwerk 6361
Fabergé: Visionnaire Chronograph mit Agenhor-Automatikwerk 6361

Das Werk bietet einige Innovationen mehr. So sind etwa die Zeiger für die Stoppminuten und -stunden springend ausgeführt, sie rücken also mit dem Erreichen der vollen Minute oder Stunde augenblicklich um eine Position weiter. Die Konstruktion, die dafür zuständig ist, verantwortet gleichzeitig auch die Nullstellung. Auch die Chronographen-Kupplung ist eine Entwicklung von Agenhor.

Bei aller technischer Finesse erinnert der Visionnaire Chronograph auch an den Namensgeber von Fabergé und die Historie: Vor 100 Jahren erhielt Peter Carl Fabergé den letzten Auftrag vom russischen Zarenhof. Das daraus hervorgegangene Kunstwerk, ein unvollendetes Ei, trägt der Chronograph per Laser in seinen Saphirglas-Boden eingraviert.

Fabergé: Visionnaire Chronograph in Keramik
Fabergé: Visionnaire Chronograph in Keramik

Die Drücker für Start, Stopp und Nullstellung des Chronographen befinden sich bei der Zehn und der Zwei an der Gehäuseflanke. Davon verspricht man sich bei Fabergé eine verbesserte Bedienbarkeit sowohl am Arm als auch in der Hand. Das Gehäuse selbst misst 43 Millimeter im Durchmesser und besteht aus Roségold oder schwarzer Keramik, jeweils kombiniert mit Titanelementen. In Roségold kostet der Visionnaire Chronograph 39.500, in Keramik 34.500 Schweizer Franken. gb

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