Girard-Perregaux: Esmeralda Tourbillon – Baselworld 2016

Eine Uhr als Brückenschlag

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 19. März 2016

Mit der neuesten Version seines Drei-Brücken-Tourbillons schlägt Girard-Perregaux die Brücke zur eigenen Vergangenheit: Vor 225 Jahren gegründet, schuf die Manufaktur 1860 ihr erstes Tourbillon mit drei Brücken und reichte zwischen 1865 und 1911 insgesamt 27 Exemplare beim Neuenburger Observatorium zum Chronometerwettbewerb ein. In den letzten Jahren hat Girard-Perregaux seine Ikone wiederbelebt und stellt regelmäßig neue Versionen vor. Die jüngste heißt Esmeralda Tourbillon und ist von einer Taschenuhr inspiriert, die 1889 eine Goldmedaille auf der Pariser Weltausstellung gewann.

Girard-Perregaux: Esmeralda Tourbillon
Girard-Perregaux: Esmeralda Tourbillon

Auf die beiden aufwendig gravierten Golddeckel muss die heutige Armbanduhr verzichten. Dafür blieb die typische Werkanordnung mit Federhaus, Zeigerauge und Tourbillon in senkrechter Reihe erhalten. Unter dem Federhaus dreht sich mittlerweile ein Mikrorotor, der das Automatikkaliber GP09400 für maximal 60 Stunden mit Energie versorgt. Das Roségoldgehäuse misst 44 Millimeter und trägt zwei Saphirgläser. Zu diesem Luxuszeitmesser für 195.000 Euro, vorgestellt auf der Baselworld 2016, passt das handgenähte Alligatorlederband mit goldener Doppelfaltschließe. ak

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