Greubel Forsey: Sieger-Uhr

Double Tourbillon 30° Technique gewinnt Chronometrie-Wettbewerb

Björn Häußler
von Björn Häußler
am 24. November 2011
Das Double Tourbillon 30° Technique von Greubel Forsey
Das Double Tourbillon 30 Technique von Greubel Forsey

Das Double Tourbillon 30° Technique des Uhrenherstellers Greubel Forsey gewinnt den Chronometrie-Wettbewerb 2011 in der Kategorie Tourbillon. Mit 918 von 1000 möglichen Punkten hat der Wirbelwind seine Konkurrenten, das Tourbillon Tech Twist All Black von L.U.C Chopard (855 Punkte) und das Technotime Tourbillon von Technotime (791 Punkte), auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Zugleich hat der Gewinner auch die höchste Punktwertung der 18 Teilnehmer des Wettbewerbs insgesamt erzielt. Im Jahr 2009 wurde dieser Wettbewerb ins Leben gerufen und dieses Jahr zum zweiten Mal ausgetragen. Nach einer ersten Messung der Ganggenauigkeit werden die Wettstreiter Magnetfeldern von 4800 A/m und drei mal 50 Stößen mit einer Amplitude von 150 Gramm und einer Dauer von 5 Millisekunden ausgesetzt, bevor sie abschließend noch einmal ihren genauen Gang auf der Zeitwaage beweisen müssen. Diesen Strapazen trotzte das Manufakturkaliber GF02s des rotgoldenen Double Tourbillon 30° Technique am besten. Dabei half ihm offensichtlich seine Konstruktion mit den beiden Tourbillonkäfigen. In einem großen Drehkäfig mit einer Rotationszeit von vier Minuten dreht sich ein kleinerer, um 30 Grad abgewinkelter Käfig in 60 Sekunden um sich selbst. Untergebracht ist dieser komplizierte Mechanismus in einem 47,5 Millimeter großen Gehäuse aus Rotgold. So viel Mechanik hat seinen Preis: Die Sieger-Uhr kostet stolze 470.000 Schweizer Franken. bsh

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