Omega: Eigenes Chronographenwerk

Omega Kaliber 9300

Jens Koch
von Jens Koch
am 1. Mai 2011
Das Kaliber 9301 - die Variante des Kalibers 9300 für Goldmodelle
Das Kaliber 9301 – die Variante des Kalibers 9300 für Goldmodelle

Nach dem Kaliber 8500 mit verbesserter Koaxial-Hemmung auf drei Ebenen präsentiert die Uhrenmarke Omega nun sein erstes selbstentwickeltes Chronographenwerk mit dieser energieeffizienteren und verschleißärmeren Hemmung: das Automatikkaliber 9300 mit Schaltrad. Zu erkennen ist das Kaliber von der Zifferblattseite aus vor allem an dem kombinierten 12-Stunden- und 60-Minuten-Zähler bei drei Uhr. So kann die Stoppzeit intuitiv wie eine Uhrzeit abgelesen werden. Vom Kaliber 8500 kennt man schon den in Stundenschritten verstellbaren Stundenzeiger, der eingestellt werden kann, ohne das Werk anzuhalten. Und auch die Unruhspiralfeder aus leichtem Silizium, die sich nicht von Magnetfeldern beeindrucken lässt, wird künftig in alle Kaliber 8500 und 9300 eingebaut. Damit die Spirale frei atmen kann erfolgt die Feinregulierung Rückerfrei über Gewichte an der Unruh. 54 Steine sorgen für geringe Reibung. Zwei in Serie geschaltete Federhäuser sorgen für eine lange Gangautonomie von 60 Stunden. Wie die anderen Manufakturwerke von Omega wird das 9300 mit den eigens entworfenen Genfer Streifen im Arabeskenmuster verziert. Für Goldmodelle gibt es die Variante 9301, bei der Rotor und Unruhbrücke aus Rotgold bestehen. jk

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