Omega im Langzeittest: Wie sich die Seamaster im Radiologen-Alltag bewährt

Aktuelles vom mehrmonatigen UHREN-MAGAZIN-Test der Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer

Martina Richter
von Martina Richter
am 27. Mai 2017

Mit der Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer führt das UHREN-MAGAZIN gerade einen Langzeittest durch. Zurzeit befindet sich die Uhr in der Radiologischen Praxis von Dr. Hans-Ulrich Röder in Heidenheim. Er brichtet im Folgenden, wie sie sich bei der Arbeit am MRT bewährt.

Weitere Informationen zu dieser Omega Seamaster und zum UHREN-MAGAZIN-Langzeittest finden Sie hier.

Dr. Hans-Ulrich Röder aus Heidenheim mit der Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer an seinem MRT
Dr. Hans-Ulrich Röder aus Heidenheim mit der Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer an seinem MRT

Dr. Röder ist bekennender Omega-Fan und hatte sich schon immer eine Uhr gewünscht, die er während seiner Arbeit am MRT tragen kann. Mit dem Master-Chronometer-Programm von Omega ging sein Wunsch in Erfüllung. Und mit der Seamaster Aqua Terra >15’000 Gauß – die mit dem schwarz-gelben “Tigerenten-Sekundenzeiger”, wie er sagt – befindet sich seit dreieinhalb Jahren eine der ersten Uhren mit Magnetfeldschutz von über 15.000 Gauß in seinem Besitz.

Eine Omega Seamaster Aqua Terra >15‘000 Gauß, wie sie sich in Besitz von Dr. Röder befindet
Eine Omega Seamaster Aqua Terra >15‘000 Gauß, wie sie sich in Besitz von Dr. Röder befindet

Für unseren Test hat er sie gegen die Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer getauscht und berichtet von ersten Erfahrungen.

Die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer am Handgelenk von Dr. Hans-Ulrich Röder
Die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer am Handgelenk von Dr. Hans-Ulrich Röder

Dr. Hans-Ulrich Röder: Tatsächlich, in den ersten 24 Stunden null Sekunden Abweichung, danach weiterhin null, höchsten mal plus eine Sekunde am Tag. Die Testuhr läuft noch besser als meine eigene.

Gangschein der Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer
Gangschein der Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer

Ich trage sie jeden Tag in der Praxis am MRT. Heute war sie das erste Mal im 1,5-Tesla-Magnetfeld, habe sie mehrmals hin und her bewegt, auch gedreht, nochmal auf der flexiblen Extremitätenspule langsam in die Röhre geschoben – sie geht unbeirrt weiter.

Die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer auf der Extremitätenspule
Die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer auf der Extremitätenspule

Obwohl sie für meinen Geschmack sehr groß ist, trägt sie sich super. Die Farbe Orange passt gut zum Logo meiner Praxis. Auch meine Mitarbeiterinnen finden sie klasse. Zwischen Praxis- und Büroarbeit eine kurze Fahrradausfahrt. Macht sich gut mit dem Kautschukband.

Fahrradtour mit der Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer
Fahrradtour mit der Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer

Auf dem Omega-Event “60 Jahre Moonwatch” konnte ich mit CEO Raynald Aeschlimann und Deutschland-Direktor Jens Rempp über die ‘Uhr für den Radiologen’ sprechen. Sie wissen von unserem Experiment und finden die Idee des Dauertests toll.

Die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer am Handgelenk von Dr. Röder bei der Befundung am MRT
Die Omega Seamaster Planet Ocean 600 M Co-Axial Master Chronometer am Handgelenk von Dr. Röder bei der Befundung am MRT

Das UHREN-MAGAZIN hat bereits einige Tests mit Omega Master Chronometern durchgeführt und war in Magnetfeldern bis zu 70.000 Gauß. Aber es waren immer nur Momentaufnahmen, genau wie der Test von Omega selbst in einem 160.000-Gauß-Magnetfeld.

Hier finden Sie den Bericht über den Test der Omega Globemaster im 7-Tesla-MRT als Download.

UHREN-MAGAZIN-Magnetfeldtest in einem 7,0-Tesla-MRT bei Siemens
UHREN-MAGAZIN-Magnetfeldtest in einem 7,0-Tesla-MRT bei Siemens

Unser Langzeittest soll nun zeigen, ob die Master Chronometer auch in einem Alltag bestehen, in dem sie permanent und immer wieder starken Magnetfeldern ausgesetzt sind, ohne dabei zwischenzeitlich entmagnetisiert zu werden. MaRi

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2s Kommentare zu “Omega im Langzeittest: Wie sich die Seamaster im Radiologen-Alltag bewährt”
  1. Uwe Schumann

    Also meine Erfahrung deckt sich überhaupt nicht mit ihren Lobeshymnen. Seit drei Wochen besitze ich auch eine Planet Ocean mit Kaliber 8900 in blau mit Stahlband und das ist Uhr Nummer 60 in meiner Sammlung die auch billigere Dreizeigeruhren und Chronographen umfasst.
    Meine Omega ( eine von Vier der Marke ) ist von Anfang an 1 Sekunde am Tag im Minus obwohl laut Omega Testprotokol ein Minus nicht aufgezeichnet wurde. Was mich sehr verärgert da meine 6Jahre alte Speedmaster läuft wie eine Quarzuhr und auch die alte Diver 300m noch ohne Co-Axial Werk mit ca. 1,5 Sek. plus am Tag mir deutlich mehr Spaß bereitet.
    Da ich wie schon erwähnt viele verschiedene Uhren besitze ein paar Beispiele: Der Jaeger Master Compressor Chrono für knapp 9000€ mit 1000 Stunden Test – Perfekt und ohne Tadel. Drei Sinn Cronographen ( 756UTC-303 Arktis-203 AvD ) alle älter als 10 Jahre noch immer im plus wie am Anfang. TAG Heuer Aquaracer Kaliber 5 und Chrono Kaliber 45 konstant 1-2 Sek. im plus pro Tag. Longines Conquest Chrono mit Schaltrad perfekt. Marcello C. Nettuno3 1-2 Sek. plus am Tag.
    Certina Action Diver ohne Beanstandung. So kann ich also als Fazit behaupten das die Planet Ocean die teuerste Dreizeigeruhr in meiner Sammlung ist und gleichzeitig die erste und einzige die ins Minus läuft. Ich glaube das der Hype um neue Technik manchmal schon etwas übertrieben wird und das nicht zuletzt durch Werbung und Presse.
    Mit freundlichen Gruß aus Nürnberg
    Uwe Schumann

  2. Martina Richter

    Sehr geehrter Herr Schumann, danke für die Übermittlung Ihrer Erfahrungen. Sie stehen zwar den unsrigen ein wenig entgegen, aber wir haben in zahlreichen Tests verschiedener Omega-Uhren mit einem Magnetfeldschutz von über 15.000 Gauß bisher keine anderen Erfahrungen als die veröffentlichten gemacht. Auch Dr. Röder mit seiner Omega Seamaster Aqua Terra 15.000 Gauß nicht, die er seit drei Jahren trägt und für unseren Langzeittest gegen die Planet Ocean für ein paar Wochen abgelegt hat. Sicher erklären Uhrmacher, dass der Nachgang einer Uhr schlechter zu bewerten ist als ein Vorgang (auch wir betrachten das in unseren Tests so), aber eine Sekunde ist dennoch wenig und liegt im Chronometer-Limit.

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