Parmigiani: Ovale Pantograph

Zum in die Ferne schweifen

Melanie Feist
von Melanie Feist
am 23. Juni 2013

Parmigiani präsentiert die neue Kollektion Ovale, die an eine ovale Taschenuhr des frühen 19. Jahrhunderts erinnern soll, welche Michel Parmigiani 1997 restaurierte. Ein Zeitmesser dieser Kollektion ist der in Rosé- und Weißgold erhältliche Pantograph. Was das Besondere an dieser Uhr ist? Die Teleskop-Zeiger mit blauer PVD-Beschichtung, die ihre Länge entsprechend der ovalen Form je nach Position anpassen. Bei 3 und 9 Uhr verkürzen sich die Zeiger, bei 6 und 12 Uhr verlängern sie sich.

Parmigiani: Ovale Pantograph mit Teleskop-Zeigern
Parmigiani: Ovale Pantograph mit Teleskop-Zeigern

Die Zeiger folgen dem Prinzip des gleichnamigen Zeichenwerkzeugs. Der Pantograph wurde zum Übertragen von Zeichnungen in einen gleichen, größeren oder kleineren Maßstab eingesetzt. Auch die Gestaltung der Zeiger ist Präzisionsarbeit: Das Ausschneiden der Titansegmente ermöglicht eine Laserschneidtechnik mit Wasser und Stickstoff. Das versilberte Zifferblatt ist mit einem seltenen Gerstenkorn-Dekor verziert und auch die applizierten Indexe und Zahlen sind blau PVD-beschichtet.

Parmigiani: Ovale Pantograph
Parmigiani: Ovale Pantograph

Im Inneren des ovalgeformten Gehäuses mit einem Durchmesser von 45 Millimetern tickt das hauseigene Handaufzugswerk PF111 mit Schwanenhalsfeinregulierung, zwei Federhäusern und einer Gangreserve von 8 Tagen. Wie lang das Uhrwerk noch läuft, zeigt die Anzeige bei 12 Uhr an. Der historisch anmutende Zeitmesser kostet sowohl mit 750er Rosé- oder Weißgoldgehäuse 53.000 Euro. mf

 

 

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