9. Juni 2017

Breguet

Die Uhrenmarke Breguet, benannt nach dem gleichnamigen Uhrmacher Abraham-Louis Breguet, gehört seit 1999 zur Swatch Group. 2003 erlangte Breguet durch die Integration der Uhrwerkfarbrik Nouvelle Lémania Manufakturstatus.

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Abraham-Louis Bregeut (1747 – 1823) glänzte im Laufe seines uhrmacherischen Schaffens durch zahlreiche Erfindungen wie die Stoßsicherung „Parachute“, die berühmten Breguetzeiger und -ziffern, auch „pomme“ genannt; den schlüssellosen Aufzug oder das Tourbillon. Für Letzteres steht Breguet auch heute noch als weltweit größter Hersteller von Tourbillons.

Diesem uhrmacherischen Erbe fühlt man sich bei Breguet verpflichtet: In der modernen Manufaktur entstehen Zeitmesser mit gebläuten Stahlzeigern und Gehäusen im neoklassischen Stil, hinzu kommen die gebläuten „pomme“-Stahlzeiger oder die von Abraham-Louis Breguet im Jahr 1786 eingeführten guillochierten Zifferblätter.

Zum anderen lebt auch der Innovationsgeist des Gründers weiter. Die klassischen Zeitmesser bieten genügend Raum für neue Technologien: So war es Breguet die erstmals Ankerrad und Anker aus Silizium einsetzten oder die erste Breguet-Endkurve aus dem amagnetischen Material verbauten. Weitere uhrmacherische Meilensteine waren eine Hemmung von zehn Hertz, die elektromagnetische Regulierung einer Minutenrepetition oder die berührungslose Lagerung des Unruhzapfens zwischen zwei Magneten. In den vergangenen zehn Jahren wurden über 900 Patente vergeben.

Die wichtigsten Modelle von Breguet

Classique Hora Mundi 5717

Mit der Hora Mundi 5717 brachte Breguet 2011 eine Weltpremiere auf den Markt. Der Zeitzonenmechanismus funktionierte nach dem Ping-Pong-Prinzip. Bei ihr kann man mit einem Drücker zwischen den vorwählbaren Zeitzonen hin- und herschalten. Diese praktische Funktion ergänzt eine Tag-Nacht-Anzeige, die sich auf die entfernte Referenzzeit bezieht. Die komplexe Datumsanzeige hingegen ist der jeweiligen Ortszeit zugeordnet. Das Datum wird schleppend angezeigt, das heißt die Scheibe bewegt sich kontinuierlich hinter einem breiteren Fenster. Um das Ablesen eindeutig zu machen gibt es einen Zeiger unter dem Zifferblatt der das richtige Datum mit einem Ring umschließt und mit diesem gemeinsam weiterwandert, bis er beim Datumswechsel zum nächsten Tag springt. Als mechanische Basis dient das Automatikkaliber 77FO mit Siliziumhemmung. Breguet hält Patente für den innovativen Zeitzonenmechanismus, die Umschaltmöglichkeit, das Programmrad als mechanisches Gedächtnis und die außergewöhnliche Datumsindikation.

Marine

Mit der Marine-Kollektion zeigt Breguet seine sportliche Seite. Neben Chronographen umfasst die Linie auch Uhren mit zweiter Zeitzone und seltenen Komplikationen wie beispielsweise die Anzeige der Zeitgleichung.

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