10. August 2017

Hublot

Uhren von Hublot sind jung, modern und angesagt. Hublot verband als erste Marke in der Uhrenbranche Edelmetallgehäuse mit Kautschukarmbändern. Und dieses Konzept der Fusion ist noch heute für Hublot typisch: Die Marke verbindet Dinge miteinander, die auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen scheinen.

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Vergangenheit und Zukunft, Gold und Kautschuk, Diamanten und Jeans. Hublot besitzt damit eine Kreativität, die ihresgleichen sucht. Uhren von Hublot sind groß und auffällig. Die Marke fertigt heute eigene Werke und Werkbestandteile und verfügt über eine eigene Gehäuseproduktion. Die wichtigsten Hublot-Kollektionen heißen Big Bang, King Power, Classic Fusion und MP.

1980 gründete Carlo Crocco die Marke Hublot (französisch für Bullauge) und baute elegante Uhren mit einem Bullaugendesign und überraschenden Materialkombinationen. Heute ist die junge Marke im Kreis der Haute Horlogerie, der hohen Uhrmacherkunst, angekommen. Und doch ist Hublot anders. Nachdem Jean-Claude Biver 2004 als Minderheitsaktionär CEO des Unternehmens wurde, sorgte Hublot mit der opulenten Big Bang auf der Baselworld 2005 für großes Aufsehen. Zugleich bildete die Uhr den Startschuss für die Neuausrichtung der Marke. Weil das 44 Millimeter große Gehäuse dieser sportlichen Armbanduhr aus mehr als 70 Komponenten besteht, eignet es sich hervorragend für die von Jean-Claude Biver propagierte Philosophie der „Fusion“, denn so lassen sich leicht mehrere Materialien miteinander kombinieren. Die erste Big Bang gab es wahlweise mit Rotgold- oder Edelstahlgehäuse, kombiniert mit einer kratzfesten Lünette aus schwarzer oder weißer Keramik. Als weitere Gehäusematerialien kamen Titan und das hoch belastbare Kevlar zum Einsatz, dazu ein Karbonzifferblatt. Die Gehäusekonstruktion garantiert eine Wasserdichtheit bis zehn Bar. Der spontane Erfolg gab Hublot Recht: Gegenüber dem Vorjahr 2004 stand am Ende der Messe ein 5,5-facher Umsatz in den Büchern.

Seit Jean-Claude Biver das Zepter übernommen hat, ging es mit Hublot also schnell und stetig bergauf. Zusammen mit seinem Mitstreiter Ricardo Guadalupe, dem heutigen CEO, hat Biver in wenigen Jahren eine stattliche Manufaktur aufgebaut. In einem speziellen Atelier entstehen Komplikationen wie Tourbillons und Minutenrepetitionen. Schließlich gibt es eine Entwicklungsabteilung, die Grundlagenforschung betreibt, mit dem Ziel, neue Materialien für die Uhrmacherei nutzbar zu machen. Davon künden patentierte Werkstoffe wie „Magic Gold“ oder knallbunte Keramikbauteile.

Mit der 2006 vorgestellten und anschließend viel diskutierten Big Bang All Black definierte Hublot einen Trend, der bis heute anhält. Die Marke präsentierte eine Uhr komplett in Schwarz. Die Kompromisslosigkeit erstreckte sich auf alle sichtbaren Teile, einschließlich des Kalibers HUB 44 (Basis Eta-Valjoux 7750), bei dem ein schwarz beschichteter Schwermetallrotor die Zugfeder spannte. Als Krönung des Ganzen rotierten vor dem schwarzen Karbonzifferblatt Zeiger in der gleichen Farbe. Eine Uhr, bei der alles schwarz ist, hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Heute sind komplett schwarze Uhren ein fester Bestandteil in der Uhrenwelt.

Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit präsentierte Hublot im Jahr 2010 das Manufakturkaliber HUB 1240 Unico, bestehend aus 330 Einzelteilen. Der Chronograph mit Flyback-Funktion wird über ein von vorn sichtbares Schaltrad gesteuert. Anker und Hemmungsrad, die auf einem abnehmbaren Gangregler befestigt sind, bestehen aus Silizium.

Seit 2011 arbeiten Hublot und die begehrteste Sportwagenmarke der Welt zusammen: Die Partnerschaft mit Ferrari ist wohl eine der fruchtbarsten und vielseitigsten der gesamten Uhrenbranche. Neben der Präsenz bei den Veranstaltungen der Marke, tritt Hublot unter anderem als offizieller Zeitnehmer und Uhrenpartner in Aktion. Es gibt spezielle Ferrari-Uhren für die Fahrer und Fans.

Kreativ ist Hublot auch in der Kommunikation. Früh erkannten Biver und Guadalupe die Bedeutung des Fußballs. Hublot sieht im Fußball die Möglichkeit, eine Masse von jungen Menschen zu erreichen – Uhrenkäufer von morgen. Schon 2006 stattete Hublot die Schweizer Nationalmannschaft mit einer Sonderedition aus, später folgte unter anderem der Coup, die Auswechseltafeln bei den großen Turnieren wie Welt- und Europameisterschaften mit dem Hublot-Schriftzug bedrucken zu lassen – eine besonders gelungene Art von Guerilla-Marketing. Heute pflegt die Marke eine Vielzahl strategischer Partnerschaften mit ruhmreichen Fußballvereinen, -spielern und –trainern und nicht zuletzt mit dem Weltverband FIFA, der die alle vier Jahre stattfindenden Weltmeisterschaften veranstaltet.

Die wichtigsten Kollektionen von Hublot

Big Bang

Die Big Bang von Hublot hat seit ihrer Lancierung 2005 bereits heute Ikonenstatus erreicht und ist der Bestseller unter den Hublot-Uhren. Den kometenhaften Aufstieg verdankt Hublot dem Konzept seiner Uhren: sportlich-technisches Design und vor allem ein komplexes Gehäuse aus verschiedenen Materialien.

Big Bang All Black

Die Big Bang All Black war die erste Armbanduhr komplett in Schwarz. Seit ihrer Einführung 2006 hält der Trend ungebrochen an und die All Black hat eine unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Das haben auch andere Marken bemerkt und sind auf diesen Zug aufgesprungen.

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