24. Juli 2017

Panerai

Panerai entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit von einem Insider-Sammlerthema zu einer begehrten Kultmarke. Das liegt insbesondere am Design: Die großen, kissenförmigen Gehäuse, die klare Struktur der Zifferblätter, die typische runde Form der arabischen Zahlen sorgen für ein markantes Äußeres.

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Eine Panerai am Handgelenk erkennt man schon von Weitem, Gleichgesinnte sind schnell zu identifizieren. Die Fans der Marke Panerai nennen sich „Paneristi“, betreiben Internetseiten in verschiedenen Sprachen, kommen regelmäßig auf Treffen zusammen und organisierten Uhren- und Zubehörbörsen. Das Design der Uhren stammt unmittelbar aus der Historie von Panerai. Die heutigen Uhren sehen noch genauso aus wie die Einsatzzeitmesser, die die „Panerai-Werkstätten“, die Officine Panerai, zwischen den dreißiger und fünfziger Jahren für die italienische Kriegsmarine bauten.

Jede heutige Panerai führt uns somit direkt hinein in die Geschichte von Kampfschwimmern und Geheimmissionen. Alle Elemente, die das Panerai-Design heute ausmachen, von den schwarzen Zifferblättern über die stark leuchtenden Ziffern bis hin zum auffälligen Kronenschutzbügel der Luminor, gehen auf militärische Erfordernisse zurück. Neben dem kaum veränderten Design, spielt für Panerai die Werkentwicklung heute eine wichtige Rolle. 2005 debütierte das erste eigene Kaliber mit dem Namen P.2002, ein Handaufzugswerk mit zweiter Zeitzone, acht Tagen Gangreserve und kleiner Sekunde. Seitdem hat Panerai die Werkentwicklung konsequent ausgebaut. Heute gibt es eine Vielzahl von Manufakturkalibern mit Hand- und Automatikaufzug, von der einfachen Dreizeigeruhr bis hin zum quer rotierenden Tourbillon mit Darstellung von Zeitgleichung sowie Sonnenauf- und untergang.

Die Modelle der Uhrenmarke Panerai lassen sich in zwei Linien teilen – „Radiomir“ und „Luminor“.

Luminor

Ein markantes Merkmal der Luminor ist der Kronenschutzbügel. Er wurde in den 1940er-Jahren erstmals bei der Marina Militare eingesetzt, drückte die Krone nach dem Aufziehen fest an die Gehäuseflanke und verhinderte so das Eindringen von Wasser. Ihren Namen verdankte die Panerai Luminor damals der Leuchtsubstanz, die für Zeiger und Zifferblatt verwendet wurde.

Radiomir

Im Gegensatz dazu besitzt die Radiomir eine Schraubkrone. Der Name Radiomir verknüpft die zwei italienischen Begriffe „radio“ (Radium) und „mira“ (Visier). 1910 ließ sich Guido Panerai, der Enkel des Firmengründers Giovanni Panerai, eine fluoreszierende Leuchtmasse unter dem Namen „Radiomir“ patentieren. Die erste Armbanduhr von Panerai – selbstverständlich mit Leuchtzifferblatt – entstand 1936 und lieferte die Gestaltungsgrundlage für die heutigen Radiomir-Modelle.

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