22. Juni 2017

Patek Philippe

Patek Philippe zählt zu den erfolgreichsten Uhrenmarken der Welt und erfreut sich unter Uhrenkennern seit Jahrzehnten höchster Wertschätzung. Die unabhängige Genfer Manufaktur gilt allgemein als die Topmarke unter den großen Schweizer Uhrenmanufakturen.

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Der Erfolg von Patek Philippe beruht gleichermaßen auf Traditionsbewusstsein wie auf technischen Neuerungen aus eigener Entwicklung. Patek Philippe existiert seit mehr als 175 Jahren und hat während des gesamten Zeitraums kontinuierlich Uhren produziert. Das Unternehmen wird seit 1932 nun in vierter Generation von der Familie Stern geführt. Heute wird es durch ein Direktorium bestehend aus dem Ehrenpräsidenten Philippe Stern, dem Präsidenten Thierry Stern und dem Generaldirektor Claude Peny geleitet. Patek Philippe beherrscht alles, was feine Uhrmacherei ausmacht. Das Know-how der Manufaktur zeigt sich in der Zweizeigeruhr mit Handaufzugswerk ebenso wie in den kleinen Komplikationen mit Funktionen wie Jahreskalender oder zweiter Zeitzone, und nicht zuletzt bei den anspruchsvollen Meisterstücken mit Minutenrepetition, Tourbillon oder Schleppzeigerchronograph.

Uhren von Patek Philippe erzielen bei Auktionen regelmäßig Rekordpreise. So erhielt ein Exemplar der Referenz 1518 am 12. November 2016 bei der Phillips-Herbstauktion in Genf den höchsten Zuschlag, den je eine Armbanduhr erreicht hat. Der Zeitmesser wurde für 11.002.000 Schweizer Franken inklusive Aufgeld versteigert.

Die wichtigsten Kollektionen von Patek Philippe sind Calatrava, Nautilus, Aquanaut, Ellipse d’Or, Gondolo und Twenty~4®. Die Linie Calatrava steht seit 1932 für zeitlose Uhren im runden Gehäuse; die berühmte, wasserdichte Nautilus mit dem Gehäuse in Bullaugenform wurde 1976 erstmal vorgestellt; die Aquanaut steht seit 1997 für sportliche Eleganz. Die Linie Ellipse d’Or wurde 1968 lanciert und ihr Design in Ellipsen-Form folgt der Regel des goldenen Schnitts. Unter der Linie Gondolo werden seit 1993 Rechteck- und Tonneau-Uhren produziert, die vom Art Déco-Stil inspiriert sind. Als erste Damenarmbanduhr in Edelstahl mit Diamanten wurde die Twenty~4® 1999 vorgestellt. Patek Philippe produziert derzeit rund 58.000 Uhren im Jahr und beschäftigt 2.400 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen besitzt 440 Verkaufsstellen in 67 Ländern und 56 autorisierte Service-Center in 36 Ländern.

Im Jahr 2009 führte Patek Philippe ein eigenes Gütesiegel für mechanische Uhren ein. Diese strengen, selbst auferlegten Qualitätsstandards gehen teilweise weit über das hinaus, was in der Uhrenindustrie sonst üblich ist. Das Patek-Philippe-Siegel gilt für die Uhr als Ganzes (nicht nur das Uhrwerk) und ist das einzige, das eine Wartung über ihre gesamte Lebenszeit garantiert. Das heißt, dass Patek Philippe für sämtliche Uhren, die seit der Gründung der Firma im Jahr 1838 hergestellt worden sind, den Service, die Reparatur und die Wartung garantiert.

Die kompliziertesten Uhren von Patek Philippe

Calibre 89

Im Jahr 1989 präsentierte Patek Philippe zum 150-jährigen Bestehen der Manufaktur die Calibre 89. Sie war mit ihren 33 Komplikationen und 1.728 Einzelteilen 25 Jahre lang die komplizierteste tragbare mechanische Uhr der Welt. Die Entwicklung und Herstellung der Calibre nahm neun Jahre in Anspruch.

Star Caliber 2000

Das neue Jahrtausend begrüßte Patek Philippe mit der Taschenuhr Star Caliber 2000. Sie besitzt 21 Komplikationen, besteht aus 1.118 Einzelteilen und vereint sechs Patente. Forschung, Entwicklung und Produktion dauerten insgesamt acht Jahre.

Sky Moon Tourbillon

Ein Jahr später, im Jahr 2001, präsentierte Patek Philippe mit der Sky Moon Touribllon die zweitkomplizierteste Armbanduhr der gegenwärtigen Kollektion. Die Uhr mit ihren zwei Zifferblättern umfasst insgesamt zwölf, darunter sehr seltene Komplikationen und besteht 686 Einzelteilen. Auf der Vorderseite zeigt sie unter anderem die mittlere Sonnenzeit und einen ewigen retrograden Kalender und auf der Rückseite die Sternzeit und weitere astronomische Funktionen.

Grandmaster Chime Ref. 5175

Zum 175-jährigen Bestehen lancierte Patek Philippe die Grandmaster Chime Ref. 5175. Sie ist die komplizierteste Armbanduhr der gegenwärtigen Kollektion. Die Uhr beherbergt 20 Komplikationen und das Uhrwerk besteht aus 1366 Einzelteilen. Sie besitzt fünf Schlagwerkfunktionen: Grande und Petite Sonnerie, Minutenrepetition, eine neuartige patentierte Datumsrepetition und einen Alarm mit Zeitschlag. Um alle Funktionen ablesen zu können, benötigt die Grandmaster Chime Ref. 5175 zwei Zifferblätter: Auf der Vorderseite stellt Patek Philippe mittlere Sonnenzeit, zweite Zeitzone, Alarmzeit-Hilfszifferblatt, augenblickliches ewiges Zeigerdatum, Mondphasen und diverse Funktionsanzeigen dar. Auf der Rückseite werden ein augenblicklicher ewiger Vollkalender mit Datum, Wochentag, Monat, Schaltjahrzyklus und vierstelliger Jahresanzeige (synchronisiert mit Schaltjahrzyklusanzeige) und ein 24-Stunden-Hilfszifferblatt für die mittlere Sonnenzeit abgelesen. Der in die Armbandanstöße integrierte patentierte Wendemechanismus ermöglicht das einfache Drehen des Gehäuses und das beidseitige Tragen der Uhr.

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