3 große deutsche Uhrenmarken im Porträt

Aktuelle Uhren und Markengeschichte von A. Lange & Söhne, Nomos und Sinn

Melissa Gößling
von Melissa Gößling
am 13. Februar 2016

Es sind nicht nur die Schweizer, die tolle Uhren bauen. Auch in Deutschland gibt es viele Uhrenhersteller. Drei der bekanntesten Uhrenmarken stellen wir hier vor. 35 weitere interessante Hersteller finden Sie im UHREN-MAGAZIN Spezial Deutsche Uhrenmarken 2016, das Sie hier versandkostenfrei bestellen oder als Download erwerben können.

Deutsche Uhrenmarke #1: A. Lange & Söhne

Zweimal werden die Uhren in der Produktion bei A. Lange & Söhne zusammengebaut. Erst wenn die Uhr reibungslos funktioniert, wird sie wieder demontiert und alle Bauteile auf höchstem Niveau feinst veredelt. Das hat natürlich Qualitätsgründe, man könnte es aber auch als symbolisch für die wechselhafte und bewegte Geschichte des Unternehmens betrachten.

A. Lange & Söhne: Zeitwerk Minutenrepetition
A. Lange & Söhne: Zeitwerk Minutenrepetition

Das Stammhaus von A. Lange & Söhne wurde 1873 erbaut.
Das Stammhaus von A. Lange & Söhne wurde 1873 erbaut.

Denn auch die Marke A. Lange & Söhne erlebt am eigenen Leib eine solche Demontage und anschließende Neuerschaffung. So reichen die Wurzeln bis zur Gründung der “Lange & Cie.” am 7. Dezember 1945 durch Ferdinand Adolph Lange zurück. Ab 1868, mit dem Eintritt von Richard Lange als Teilhaber firmiert sie als “A. Lange & Söhne”. Mit dem Eintritt des jüngeren Sohnes Emil Lange beginnt 1871 die Blütezeit der Firma, in welcher sie sich ihren bis heute anhaltenden weltweiten Ruf in der Uhrenindustrie erwirbt. Durch die Verstaatlichung am 20. April 1948 endet die Selbstständigkeit der Firma, welche noch als “Lange VEB Glashütte” weiter existiert. Lesen Sie im UHREN-MAGAZIN Spezial Deutsche Uhrenmarken 2016, wie die Marke A. Lange & Söhne in der Neuzeit zu alter Größe zurückfindet und welche Schwerpunkte sie aktuell bei der Ausgestaltung ihre Uhrenkollektion setzt.

Deutsche Uhrenmarke #2: Nomos Glashütte

Mit der neuen Serie Neomatik beginnt Nomos Glashütte 2015 mit der Produktion von Automatikuhren, die so flach sind wie Handaufzugsmodelle und sich schon bald zu einem bedeutenden zweiten Segment entwickeln sollen. Denn bislang ist Nomos vor allem für Handaufzugsuhren bekannt.

Nomos: Minimatik Neomatik
Nomos: Minimatik Neomatik

Bahnhof Glashütte: Der Hauptsitz von Nomos Glashütte liegt direkt an der Hauptstraße.
Bahnhof Glashütte: Der
Hauptsitz von Nomos Glashütte liegt direkt an der Hauptstraße.

DUW 3001 heißt das völlig neue, sehr flache und chronometerfähige Automatikwerk, das zunächst in zehn Uhren verbaut wird: Die Modelle Minimatik, Ludwig, Orion, Metro und Tangente in je zwei Varianten geben in einer “First Edition” den Startschuss. Die Orion erhält damit zum ersten Mal überhaupt ein automatisches Innenleben. Das Kaliber DUW 3001 ist gerade einmal 3,2 Millimeter hoch. Damit dies gelingen konnte, musste unter anderem ein neues Räderwerk berechnet werden. Und es wurde ein eigenes Assortiment entwickelt, welches die Manufaktur von der Schweiz unabhängig gemacht hat: die hauseigene Hemmungsbaugruppe namens Nomos-Swing-System. Sie wurde mit der Uhr Metro zur Baselworld 2014 eingeführt und arbeitet nun auch im DUW 3001. Informieren Sie sich im UHREN-MAGAZIN Spezial Deutsche Uhrenmarken 2016 über die Anfänge und die aktuellen Uhren von Nomos Glashütte.

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Und hier können Sie das UHREN-MAGAZIN Spezial digital als Download erwerben.

Deutsche Uhrenmarke #3: Sinn Spezialuhren

Der 1916 im elsässischen Metz geborene Helmut Sinn findet früh Gefallen an Flugzeugen und besucht folgerichtig eine Flugschule. Der Abschluss fällt mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zusammen. Später wird er Blindfluglehrer und Kunstpilot. 1961 gründet er die Firma „Helmut Sinn Spezialuhren“ in Frankfurt am Main, welche sich auf Navigationsborduhren konzentriert.

Sinn Spezialuhren: T1 B mit blauem Silikonband
Sinn Spezialuhren: T1 B mit blauem Silikonband

Die Niederlassung am Römerberg in Frankfurt am Main erweitert den Direktvertrieb von Sinn Spezialuhren
Die Niederlassung am Römerberg in Frankfurt am Main erweitert den Direktvertrieb von Sinn Spezialuhren

Die Uhren, welche in der Schweiz hergestellt, aber unter eigenem Namen vertrieben werden, sollen gute Ablesbarkeit und hohe Qualität mit dem günstigstmöglichen Preis verbinden. Um das gewünschte gute Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen, verkauft Sinn Spezialuhren ausschließlich über den Direktvertrieb. Im Lauf der Zeit entstehen klassische Fliegeruhren wie die Sinn 103, welche bis heute im Programm ist. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda avanciert die Firma in den Folgejahren zum Geheimtipp. 1985 erfolgt der Umzug an den heutigen Standort in Frankfurt. Der entscheidende Einschnitt in der Firmengeschichte erfolgt 1994. Lesen Sie im UHREN-MAGAZIN Spezial Deutsche Uhrenmarken 2016, wie es mit der Firma Sinn Spezialuhren weiterging und verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellen Uhren. mg

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