Kühler Look vs. retro, welcher Uhrendesign-Typ sind Sie?

Anhand von 4 Design-Beispielen können Sie herausfinden, welcher Stil bei Uhren wirklich zu Ihnen passt

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am 3. Dezember 2017

In alten Zeiten schwelgen oder kühlen Kopf bewahren – Design ist weit mehr als eine Frage der Optik, es ist eine Grundhaltung. Das gilt für Architektur und Gebrauchsgegenstände ebenso wie für Uhren. Doch wie alles in dieser Welt hat auch jeder Stil zwei Seiten und zu jedem findet man ein Pro wie ein Kontra. Wir zeigen Ihnen heute vier Beispiele aus der Welt der Uhren, die Ihnen helfen herauszufinden, welches Design wirklich zu Ihnen passt.

Konzentration auf das Wesentliche im Uhrendesign

Kühler Look – wenn das für Sie einfach nur ungemütlich klingt, sollten Sie sich die Zeit nehmen und einmal darüber nachdenken, was hinter der Formulierung steckt: es ist die Konzentration aufs Wesentliche. Das sagt sich leicht. Aber was ist wesentlich? Für den japanischen Architekten Tadao Ando ist es die ungestörte, fast meditative Erfahrung des Raums, den er aus diesem Grund in minimalistischer Klarheit gestaltet.

Museum of Fine Arts Kyoto. Foto: Shutterstock/Isaac Mok
Museum of Fine Arts Kyoto, entworfen vom japanischen Architekten Tadao Ando. Foto: Shutterstock/Isaac Mok

Als wesentlich definiert Biegert & Funk die Gegenwart. Daraus folgt, dass das Design ihrer Qlocktwo-Uhren den Fokus auf den Moment legt und diesen durch eine langsame Art der Zeitanzeige intensiv erfahrbar macht. Die Uhren gestalten scheinbar wahllos angeordnete Buchstaben. Durch Lichtflächen werden sie jedoch zu Wörtern zusammengesetzt, die die Zeit in Fünf-Minuten-Schritten beschreiben. Wer die Zeit genauer kennen möchte, addiert die leuchtenden Punkte in den Ecken der Front und erfährt die Zeit so auf die Minute genau.

Biegert & Funk: Qlocktwo Touch Deep Black
Biegert & Funk: Qlocktwo Touch Deep Black

Die Tischuhr Qlocktwo Touch Deep Black nimmt sich in ihrer Umgebung zurück und lässt so dem Raum, in dem sie sich befindet, seine Wirkung: Sie besteht aus einem Aluminiumblock und zeichnet sich in der Version Deep Black durch ihr schwarzes Gehäuse und ihre schwarz beschichtete Front aus. Ihre Helligkeit kann individuell eingestellt werden, in einem alternativen Modus passt sich die Beleuchtung der Buchstaben an die Umgebung an.

Weitere Informationen zum Qlocktwo Touch Deep Black (825 Euro) finden Sie hier.

Designhütte: Uhrenbeweger Seno
Designhütte: Uhrenbeweger Seno

Die Konzentration auf das Wesentliche, also auf das Hier und Jetzt, pflegt auch der Uhrenbeweger Seno von Designhütte. Er gestaltet den Raum auf zeitgemäße und unaufdringliche Weise. Seiner Umgebung wie auch den Uhren, die er im Lauf hält, gesteht er ihre Wirkung zu und macht beides so uneingeschränkt erfahrbar. Dabei passt er seine Rotationsbewegungen an die Aufzugsrichtung der Uhrwerke an und bietet mit zwei voneinander unabhängig programmierbaren Motoren vier Arten von Umdrehungszyklen.

Weitere Informationen zum Uhrenbeweger Seno (199,90 Euro) finden Sie hier.

Es knistert und tickt – Willkommen in der Welt des Retro-Stils

Haben Sie auch Ihren alten Plattenspieler aus dem Keller wieder angeschlossen? Oder sogar ein Hi-Fi-Geschäft aufgesucht und sich ein neues Modell gekauft? Trotz Smartphone – oder wenigstens CD-Player – machen sich immer mehr Menschen wieder die Mühe, einen riesigen Tonträger aufzulegen, einen empfindlichen Tonarm darauf zu schwenken und dann nur fünf oder sechs Songs in vorgegebener Reihenfolge anzuhören. Natürlich ist das so unpraktisch, wie es klingt – und dennoch überzeugt das Retro-Design immer mehr Menschen.

Verkörpert den Retro-Stil: die Schallplatte. Foto: Fotalia.com/Alexandr Bognat
Verkörpert den Retro-Stil: die Schallplatte. Foto: Fotalia.com/Alexandr Bognat

Denn ein Gegenstand im Retro-Stil hat nicht nur seinen optischen Charme, sondern er macht die Vergangenheit wieder lebendig: An die Haptik eines Plattenspielers kommt digital gespeicherte Musik nicht heran. Seine Optik macht ihn gemeinsam mit der erlebbaren Mechanik zu Gebrauchsobjekt und Design-Statement in einem.

Diesen Grundsätzen des Retro-Stils – vergangene Zeiten sichtbar und fühlbar in Designobjekten zu manifestieren – folgt auch der Uhrenbausatz HC1 von Horaculix. Sein Uhrwerk stammt vom schwäbischen Familienunternehmen Hermle und ist viermal größer als das einer Armbanduhr. Dadurch erlaubt es wörtlich, in die Zusammenhänge der Mechanik einzutauchen und ihr Zusammenspiel bis in die einzelnen Zahnräder zu verstehen.

Das im Uhrenbausatz Horaculix HC1 enthaltene Kaliber von Hermle macht durch seine Größe die Zusammenhänge der Mechanik besonders gut erfassbar
Das im Uhrenbausatz Horaculix HC1 enthaltene Kaliber von Hermle macht durch seine Größe die Zusammenhänge der Mechanik besonders gut erfassbar

Dabei helfen das mitgelieferte Spezialwerkzeug, eine ausführliche Anleitung und telefonischer Support übrigens auch Laien. Das Gehäuse besteht aus geölter Eiche und wird im Schwarzwald hergestellt. Ist der Bausatz montiert, zieht die fertige Tischuhr Horaculix HC1 als Einrichtungsgegenstand die Blicke auf sich.

Weitere Informationen zum Uhrenbausatz Horaculix (1.200 Euro) finden Sie hier.

Horaculix: HC1 in Eiche natur
Horaculix: HC1 in Eiche natur

Das Design der Erbstück California von Laco treibt den Retro-Stil auf die Spitze. Es geht auf die militärischen Fliegeruhren zurück, die der Pforzheimer Traditionshersteller in den 1940er-Jahren gebaut hat, und kombiniert diese Optik mit einer weiteren historischen Militäruhrtradition: dem “California Dial” genannten Zifferblatt, das ab den 1930er-Jahren bei Rolex und später auch bei Kampfschwimmer-Uhren von Panerai auftauchte. Um die gewünschte Antik-Optik zu erzielen, werden die Gehäuse, Zifferblatt und Zeiger des Erbstücks absichtlich und manuell gealtert. Die Uhr ist in einer auf 25 Exemplare limitierten Auflage erschienen und ausschließlich über Watchtime.net erhältlich.

Weitere Informationen zur Laco Erbstück California (1.990 Euro) finden Sie hier.

Mit California Dial kombiniert Lacos Erbstück römische und arabische Ziffern mit einem umgekehrten Dreieck für die Zwölf
Die Laco Erbstück California wird am Fliegerband aus Kalbsleder mit Nieten getragen
Die Box der Laco Erbstück California

Dies waren vier Design-Beispiele aus der Welt der Uhren. Und Sie sehen: Hier gibt es noch viel mehr zu entdecken. Nicht nur, dass beide Stilrichtungen mit tiefergehenden, fast philosophischen Aspekten faszinieren. Auch wie die Optik überhaupt entsteht, ist ein spannender Prozess für sich, den es zu betrachten lohnt. Ganz zu schweigen von den neuen Trends, die immer wieder überraschen.

Zum Weiterlesen: Chronos Special Design

Und so wundert es nicht, dass die Chronos-Redaktion dem Uhrendesign ein ganzes Special gewidmet hat. Es beschäftigt sich mit dem Thema Uhr und Architektur ebenso wie mit dem Design von Smartwatches oder der Zukunft der Royal Oak von Audemars Piguet.

Das Chronos Special Design 2017/2018 können Sie hier bestellen (8,90 Euro) oder herunterladen (6,90 Euro).

Chronos Design 2017/2018
Chronos Design 2017/2018

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