Uhrwerk-Manschettenknöpfe Berlin XVII

Basis für die Manschettenknöpfe Berlin XVII aus dem Atelier Kunst am Werk ist ein historisches Handaufzugskaliber mit einer Bauhöhe von gerade einmal drei Millimeter. Es verfügt über eine Schraubenunruh und 17 zum Teil verschraubte Rubine. Unter der Hauptbrücke ist das Minutenrad gut zu erkennen. Das Werk wurde von der Rohwerkefabrik Adolph Schild für Winsex entwickelt und gebaut.

Kunst am Werk: Manschettenknöpfe Berlin XVII
Kunst am Werk: Manschettenknöpfe Berlin XVII

Die Rohwerkefabrik Adolph Schild S.A., 1896 im Schweizerischen Grenchen gegründet, fertigte Armbanduhrwerke, Wecker und Autouhren. Ab 1926 kooperierte das Unternehmen mit John Harwood, im selben Jahr schloss es sich mit der Fabrique d’Horlogerie de Fontainemelon (FHF) und der Ad. Michel S.A. zur Ebauches-AG zusammen. Bis weit in die 1970er-Jahre hinein wurden Adolph-Schild-Uhrwerke hergestellt und von zahlreichen Uhrenmarken verwendet. Erst 1983 verschwand der Name des Werkeherstellers vom Markt. Die Manschettenknöpfe Berlin XVII mit dem Winsex-Werk von Adolph Schild sind im Durchmesser 23 Millimeter groß. Sie sitzen auf einem Modul aus Edelstahl, das von Kunst am Werk entwickelt und gefertigt ist. Dieses Trägermodul kommt ohne bewegliche Teile aus, die Idee dazu wurde beim Deutschen Patent- und Markenamt als Gebrauchsmuster geschützt (Nr. 202010014609.7). Jedes Manschettenknöpfe-Set – die Gesamtauflage liegt bei zehn Exemplaren – kostet 690 Euro. gb

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