Frédérique Constant führt den ersten eigenen Manufaktur-Flyback-Chronographen ein

Vier Varianten mit klassischem oder lässigem Erscheinungsbild

Promotion
am 19. Juni 2017

Der Frédérique Constant Flyback Chronograph Manfacture ist ein wahres Wunderwerk. Er wurde im eigenen Hause über einen Zeitraum von sechs Jahren von Grund auf neu entwickelt, und die einzelnen Bauteile wurden intern gefertigt und zusammengesetzt. Noch entscheidender jedoch ist, dass Frédérique Constant seine Uhren mit diesem Manufaktur-Flyback-Chronographenwerk zu einem Verkaufspreis von unter 4.000 Euro anbietet.

Frédérique Constant: Flyback Chronograph Manfacture roségoldfarben mit grauem Zifferblatt

 

Flyback-Chronographenfunktion

Das Kaliber FC-760 ist von den Flyback-Chronographen der 1930er-Jahre und dem Wunsch inspiriert, über die normale Chronographenkonstruktion hinauszugehen. Die klassische Chronographenfunktion dient als Stoppuhr, mithilfe derer sich ein bestimmtes Zeitintervall messen lässt. Bei einer Flyback-Funktion muss der Nutzer den Chronographen nicht jedes Mal, wenn er eine neue Messung starten möchte, erst in einem getrennten Vorgang auf null zurückstellen. Stattdessen kann der Chronographenzeiger mit einer einzigen Betätigung eines Drückers gestoppt, auf null zurückgestellt und erneut gestartet werden. Diese Funktion ist bei der Messung von aufeinanderfolgenden Ereignissen etwa bei Rennen von zentraler Bedeutung.

Patentiertes Sternrad

Ein unverkennbares Merkmal hochwertiger Chronographen ist das Säulenrad, das drehbar auf Lagern montiert ist und für das Starten, Stoppen und Nullstellen des Chronographen benötigt wird. Bei herkömmlichen Chronographenmechanismen besitzt dieses Bauteil mehrere Säulen. Das Kaliber FC-760 hingegen besitzt kein Standard-Säulenrad, sondern ein sternförmiges. Gemeinsam mit dem Schalthebel, der über den Start-/Stopp-Drücker bewegt wird, ist dieses Bauteil für die außergewöhnlich reibungslose Funktion des Mechanismus verantwortlich.

Weitere Informationen unter: www.frederiqueconstant.com

Das Kaliber FC-760

Kluge Entwicklung

Das Team aus Uhrenexperten bei Frédérique Constant hat unermüdlich gearbeitet, um das Streben des Uhrenherstellers nach immer neuen Innovationen mit der Einführung einer der anspruchsvollsten uhrmacherischen Komplikationen auf eine neue Ebene zu erheben. Der hohe Schwierigkeitsgrad ist durch die spezifischen Fachkenntnisse, die für die Fertigung benötigt werden, und den Bedarf an qualifizierten Uhrmachern für die Montage bedingt. Nach einem langen Prozess, der die Erstellung von Skizzen, die Konzeption, den Bau von Prototypen und schließlich des fertigen Zeitmessers umfasste, überwanden sie sämtliche Hindernisse, die die Geometrie, die einwirkenden Kräfte und die notwendigen akribischen Feinabstimmungen an sie gestellt hatten. Das Ergebnis ist das neue Manufakturkaliber FC-760, das sich durch eine große Zuverlässigkeit auszeichnet.
Beim neuen Kaliber FC-760 entschied sich Frédérique Constant für eine modulare Konstruktion. Das leistungsfähige Uhrwerk besteht aus 233 Bauteilen (von denen nur 96 auf das Flyback-Modul entfallen) und besitzt einen beidseitig aufziehenden Rotor sowie eine Gangreserve von 38 Stunden. Dass Frédérique Constant den Chronographenmechanismus aus nur 96 Einzelteilen gebaut hat, zeigt, wie gut durchdacht die Konstruktion ist. Kritisch veranlagte Zeitgenossen mögen nun einwerfen, dass eine derart kleine Anzahl an Bauteilen sicher mit Qualitätseinbußen einhergeht. Dies ist jedoch keineswegs der Fall. Im Gegenteil: Wenn der Chronographendrücker oberhalb der Krone erstmals betätigt wird, wird deutlich, wie gründlich die funktionalen Zusammenhänge durchdacht wurden. Beim Starten des Chronographen ist ein deutlicher Widerstand spürbar, der vor einer unbeabsichtigten Bedienung schützt. Trotzdem lässt sich der Drücker mühelos betätigen. Dies gilt natürlich auch für das Stoppen und das Nullstellen des Chronographen.

Der absolut entscheidende Teil bei allen Chronographen ist die Kupplung. Sie stellt bei Bedarf die Verbindung zwischen der Energiequelle, also dem Uhrwerk, und dem Räderwerk – oder der Kadratur – her. Dies geschieht auf drei verschiedene Arten: durch die klassische horizontale Räderkupplung, das ebenfalls traditionelle Schwingtrieb und schließlich die moderne vertikale Friktionskupplung. Für den Einfallsreichtum der Designer des Kalibers FC-760 steht symbolisch ein neuartiges drehbares Bauteil mit zwei gezahnten Trieben. Wird der Drücker betätigt, stellt es eine Verbindung zwischen den beiden „Etagen“ her. Es nimmt die Rotation der Zentralsekunde auf der unteren Ebene, das heißt dem Uhrwerk, auf und überträgt sie über das entsprechende Bauteil auf der oberen Ebene an das Schaltwerk, um so die Chronographenzeiger in Drehung zu versetzen. Gleichzeitig treibt die untere Zentralsekunde auch den Sekundenzeiger bei neun Uhr an, der sich durchgehend mitdreht. Die Rotationen des Chronographenzeigers werden vom 30-Minuten-Zähler bei drei Uhr „aufgezeichnet“.

Weitere Informationen unter: www.frederiqueconstant.com

Frédérique Constant: Flyback Chronograph Manfacture in Edelstahl mit grauem Zifferblatt

 

Eine erneute Betätigung des Start-/Stopp-Drückers bewirkt eine leichte Schwenkbewegung des Kupplungshebels. Der Chronograph stoppt. Ein kleiner Blockierhebel sorgt gleichzeitig dafür, dass die beiden Chronographenzeiger an exakt der Stelle anhalten, an der sie sich befanden, als die Messung beendet wurde. Dadurch kann die gemessene Zeit problemlos abgelesen werden. Dieser Stoppvorgang kann mithilfe des oberen Drückers so oft wiederholt werden wie gewünscht. Der Chronograph wird erst dann auf null zurückgestellt, wenn der Drücker bei vier Uhr bedient wird.

Die direkte „lineare“ Flyback-Funktion

Wird der Drücker nur einmal betätigt, startet die Zeitmessung wieder von null. In diesem Fall sorgen der Drücker bei vier Uhr und der dazugehörige Mechanismus dafür, dass schnell hintereinander drei verschiedene Vorgänge in Gang gesetzt werden: Als Erstes wird die Kupplung ausgeklinkt; als Zweites wird der Chronograph mithilfe des Herzhebels, dessen geneigte Oberflächen die beiden Nullstellherzen in Drehung versetzen, sodass sich die Zeiger wieder vertikal ausrichten, auf null zurückgestellt; und als Drittes wird die Kupplung erneut in Eingriff gebracht, sobald der Drücker losgelassen wird. Die hochkomplexe Bewegungssequenz verläuft direkt vom Drücker zum Kupplungshebel. Diese augenblickliche Art der Flyback-Funktion ist ein weiteres Beispiel für die einzigartige Konstruktion des neuen Kalibers FC-760.

Nicht weniger bemerkenswert ist schließlich auch die sorgfältig entworfene Form und die Art der Verbindung des Chronographenmoduls mit dem Basiswerk, die nicht auf kraftschlüssige Weise erfolgt. So wird eine zuverlässige und darüber hinaus auch energiesparende Verbindung zwischen den beiden Mechanismen, die im eigenen Hause gefertigt werden, gewährleistet.

Frédérique Constant: Flyback Chronograph Manfacture rosérgoldfarben mit silberfarbenem Zifferblatt

 

Charakteristisches Frédérique-Constant-Design

Der Frédérique Constant Flyback Chronograph Manufacture besitzt jene charakteristischen Züge, die eine Frédérique Constant so unverkennbar machen. Das Modell erscheint in zwei Hauptversionen. Die eine zeichnet sich im Wesentlichen durch ein lässiges Erscheinungsbild mit silbernem oder dunkelgrauem schlichtem Zifferblatt aus. Die andere Version wirkt klassischer und besitzt ein silbernes Zifferblatt mit eleganter „Clou-de-Paris“-Guillochierung, schwarzen aufgedruckten römischen Ziffern und Breguet-Zeigern. Beide Ausführungen sind in Edelstahl oder in roségoldplattiertem Edelstahl erhältlich. Bei drei, sechs und neun Uhr sind ein 30-Minuten-Zähler, ein Zeigerdatum sowie eine kleine Sekunde angeordnet. Das neue Kaliber FC-760 ist mit Perlierungen und Genfer Streifen verziert, die durch den transparenten Gehäuseboden hindurch sichtbar und Teil der ohnehin unverkennbaren Eigenschaften eines Manufakturwerks sind.

Weitere Informationen unter: www.frederiqueconstant.com

Frédérique Constant: Flyback Chronograph Manfacture in Edelstahl mit silberfarbenem Zifferblatt

Über Frédérique Constant

Frédérique Constant ist ein Schweizer Uhrenhersteller in Plan-les-Ouates bei Genf. Im Unternehmen sind alle Stufen der Uhrenfertigung vom ersten Entwurf bis hin zur Endmontage und Qualitätskontrolle integriert. Frédérique Constant entwickelt, fertigt und montiert seine eigenen Manufakturkaliber, von denen seit 2004 21 verschiedene Versionen entstanden sind. 2015 führte Frédérique Constant die erste in der Schweiz gefertigte Horological Smartwatch mit MMT SwissConnect und analogem Zifferblatt ein, womit die Marke eine ganz neue Uhrenkategorie in der Schweizer Uhrenindustrie ins Leben gerufen hat. Die Uhren von Frédérique Constant zeichnen sich durch ihre hohe Qualität, ihren besonderen Charakter und ihre Präzision in Design und Fertigung aus. Der wahrgenommene Wert der Uhren aufgrund von Design-, Material- und Fertigungsqualität trägt maßgeblich zum Erfolg der Marke bei. Jede Uhr wird mithilfe modernster Werkzeuge von Hand zusammengefügt und umfangreichen Kontrollen unterzogen, um ein Höchstmaß an Qualität und Haltbarkeit sicherzustellen. Das Unternehmen ist äußerst innovationsfreudig und bestrebt, immer neue, kreative Produkte von außergewöhnlichem Wert zu entwickeln. Hierzu bietet die hochmoderne, fast 3.000 Quadratmeter große Genfer Manufaktur den passionierten Uhrmachern optimale Bedingungen.

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