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Die älteste Longines-Uhr Deutschlands: Der Sieger steht fest!

Den großen Wettbewerb gewinnt eine Taschenuhr von 1869

Es war eine Zeitreise der besonderen Art: Auf der Suche nach der ältesten Longines-Uhr Deutschlands konnten Uhrenfreunde vom 1. Februar bis zum 30. April 2019 ihre privaten Schätze online registrieren. Longines-Experten überprüften die Einsendungen und ermittelten das Herstellungsjahr der Uhren. Über 300 Kandidaten bewarben sich um den Titel – darunter gleich mehrere aufsehenerregende Modelle von Taschen- über Armbanduhren bis hin zu Marinechronometern. Den Sieg holte sich ein Sammler aus Nordrhein-Westfalen und gewann damit eine Reise zum Firmensitz der Marke im schweizerischen Saint-Imier. Zudem erhielten die Top 100 einen individuellen Auszug aus den Longines-Archiven, der ihre Uhr zeitlich einordnet und ihren Sammlerwert bestätigt.

Älteste Longines-Uhr Deutschlands: Diese silberne Savonnette-Taschenuhr von 1869 gewann den Wettbewerb mit geringem Vorsprung
Der Deckel der Siegeruhr trägt feine Gravuren
Im Wettbewerbssieger tickt das Longines-Handaufzugskaliber AA4

Die Organisatoren, die den Wettbewerb bereits in 10 Ländern ausgerichtet haben, waren beeindruckt: Über 300 gültige Einsendungen erreichten sie aus der ganzen Bundesrepublik. Besonders spannend: Die frühesten sechs Uhren stammten allesamt aus dem Jahr 1869. Zum Vergleich: Das älteste Exponat des Longines-Firmenmuseums ist nur zwei Jahre älter. Es stammt aus dem Jahr, als Ernest Francillon, Neffe eines der Longines-Gründerväter, die Fertigungsanlagen am Standort „Les Longines“ (die länglichen Wiesen) in Saint-Imier eingeweiht hatte – dem Standort, an dem Longines auch heute noch beheimatet ist.

Sieger des deutschlandweiten Wettbewerbs

Die ältesten drei Kandidaten sind silberne Taschenuhren aus dem Jahr 1869, die von Longines-Handaufzugskalibern angetrieben werden. In der drittplatzierten Uhr mit der Seriennummer 4.926 tickt das Kaliber 20C. Ihre wenig ältere Schwester auf dem zweiten Platz – eingereicht vom selben Besitzer – trägt die Seriennummer 4.700 und beherbergt das Kaliber 18B. Den Sieg errang ein Exemplar mit dem Kaliber AA4 und der Seriennummer 3.166.

Die Zweitälteste Longines-Uhr Deutschlands ist eine Lépine-Taschenuhr von 1869
Angetrieben wird die zweitplatzierte Uhr vom Longines-Handaufzugskaliber 18B

Bei der ältesten Longines-Uhr Deutschlands handelt es sich erst um die neunte ihrer Art, von deren Existenz man heute weiß. Im Gegensatz zu den anderen Exemplaren der Serie ist bei ihr das bekannte Firmenlogo von Longines, die geflügelte Sanduhr – ab 1889 eingetragenes Markenzeichen – stolz auf dem Unruhkloben und nicht versteckt unter dem Zifferblatt zu finden.

Das Uhrwerk gibt Rätsel auf

Das Uhrwerk ist eine absolute Besonderheit, denn es erzählt von den Anfängen der Industrialisierung in der Schweizer Uhrenindustrie: In den Jahren nach der Unternehmensgründung 1832 als „Comptoir d’établissage“ wurden Longines-Uhren noch an unterschiedlichen Fertigungsstätten in Heimarbeit produziert. Das Kaliber AA4 ist das letzte dieser seltenen Comptoir-Werke aus den Anfangstagen der Marke. Eigentlich war es im Jahr 1869 bereits durch das 1867 lancierte, erste „industriell“ gefertigte Longines Kaliber 20A aus der noch jungen Fabrik in Saint-Imier ersetzt worden. Das in der Siegeruhr verwendete Uhrwerk ist somit ein Zeitzeugnis des Umbruchs in der Schweizer Uhrenindustrie.

Auf dem dritten Platz landete wiederum eine Savonnette-Taschenuhr von 1869
Die Drittplatzierte erhält ihre Energie vom Longines-Handaufzugskaliber 20C

Der Inhaber der Siegeruhr, der übrigens auch den sechstplatzierten Zeitmesser eingeliefert hatte, wird sich im Lauf der nächsten Monate am Longines-Firmensitz in Saint-Imier einfinden, um die Produktion, das Archiv und das Museum der Marke zu besichtigen.

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