IWC: Der Kosmos am Handgelenk

Ein großer Wurf braucht Zeit. Ungefähr so lange, wie der Jupiter für einen Umlauf um die Sonne braucht, dauerte es von der Idee um die letzte Jahrtausendwende bis zur ersten fertiggestellten Portugieser Sidérale Scafusia. Das kosmische Modell der IWC fürs Handgelenk ist uhrmacherisch spektakulär.

Diese Uhr der Superlative ist anders als alles, was bisher auf diesem faszinierenden Gebiet geschaffen wurde. Die Armbanduhr Portugieser Sidérale Scafusia unternimmt – wie alle bedeutenden astronomischen Mechanismen, angefangen vom Mechanismus von Antikythera der alten Griechen über das Astrarium von Giovanni Dondi aus dem 14. Jahrhundert bis zu den späteren Monumentaluhren, etwa der Schaffhauser Uhrmacherdynastie Habrecht im 16. Jahrhundert –, den ehrgeizigen Versuch, die Kinematik der Gestirne in präzise Mechanik zu übersetzen. Sie beschreitet dabei aber überraschend neue Wege. Wie man es von IWC Schaffhausen erwartet. Und reiht sich – als Mikrokosmos im 46 x 17,5 Millimeter großen Gehäuse – in die Linie epochaler Werke ein, die im Grenzbereich zwischen Wissenschaft, Philosophie und Uhrmacherei angesiedelt sind.

Die Faszination der Portugieser Sidérale Scafusia

Es ist die Vielzahl und die Kombination der Komplikationen, welche die Faszination dieses Zeitmessers ausmacht. Das Konstantkraft- Tourbillon ist das offensichtlichste Highlight. Auf der Rückseite jedoch kommen auf kleinstem Raum Sternkarte, Horizont und geographische Koordinaten, Sonnenzeit, siderische Zeit, Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Tag-, Nacht- und Dämmerungsanzeige zusammen. Und nicht zu vergessen: hinter der Tageszahlanzeige verbirgt sich ein komplett integrierter Ewiger Kalender.

Siderisch (lat. sidus = ‹Stern› oder ‹Gestirn›; griech. Sideros = das Eisen betreffend›). In der Astronomie bedeutet dies also den Bezug auf die Fixsterne.

Die Portugieser Sidérale Scafusia ist keine gewöhnliche Uhr. Sie ist ein exklusives Uhrenkunstwerk und auf ganz wenige Exemplare im Jahr begrenzt. Sie wird eigens nach den Wünschen des Käufers gebaut. Er kann sich nicht nur den Sternenhimmel an das kosmische Beobachtungsfenster seines Lebensmittelpunktes anpassen lassen, was auch Einfluss auf mechanische Steuerelemente im astronomischen Mechanismus hat, sondern er kann auch Einfluss auf die Zahl der angezeigten Sterne nehmen oder bestimmte Lieblingssternbilder besonders hervorheben oder kennzeichnen lassen.

Die Innenseite der edlen Schatulle enthält ein vergrößertes Abbild des Sternenhimmels der jeweiligen Uhr. Im innenliegenden, fallsicheren Travel-Pouch sitzt ein ausgeklügelter elektronischer Winder, der sich der Federkurve im Uhrwerk anpasst.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.iwc.com/siderale

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