TAG Heuer feiert 55 Jahre Heuer Carrera

Die Geschichte der ersten reinrassigen Rennsport-Uhr

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Schon ihr Name klingt nach Rennwagen und Rallyes: Die Heuer Carrera ist wie keine zweite Uhr mit dem Autorennsport verbunden. Seit 1963 war sie ein Eckpfeiler der Marke und eine Ikone, die Avantgarde-Technologie mit konsequent zeitgenössischem Design verbindet. Mit ihren aktuellen Modellen erfüllt die TAG Heuer Carrera auch heute wieder den Anspruch, ihrer Zeit voraus zu sein. Jetzt feiert sie ihren 55. Geburtstag. Wir erzählen die Geschichte des Chronographen – und die der Helden und Triumphe, der Emotionen und Dramen, die ihn auf den Rennstrecken der Welt begleiteten.

Die 1960er-Jahre: Wie Jack Heuer den ersten Rennsport-Chronographen lancierte

Die mexikanische Rallye Carrera Panamericana stand Pate für den ersten Rennsport-Chronographen: die Heuer Carrera.

Die mexikanische Rallye Carrera Panamericana stand Pate für den ersten Rennsport-Chronographen: die Heuer Carrera.

Die Geschichte der Heuer Carrera beginnt 1963, als Jack Heuer beschließt, seine nächste Uhr, die erste reinrassige Rennsport-Uhr, nach der legendären Rallye Carrera Panamericana zu benennen. Das Straßenrennen schickte zwischen 1950 und 1954 die besten Fahrerteams der Welt auf eine 3.000 Kilometer lange Strecke vom Süden Mexikos bis an die amerikanische Grenze.

Schon das Design der Heuer Carrera sollte neue Maßstäbe setzen. Ein so modernes, übersichtliches und leicht ablesbares Zifferblatt wie das der Carrera hatte die Uhrenwelt noch nicht gesehen. Bereits die erste Kollektion der Carrera wurde ein Welterfolg. Eine Weltpremiere bedeutete Mitte der 60er-Jahre der erste Chronograph mit digitaler Datumsanzeige durch einen bedruckten Ring.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie die Geschichte der Carrera begann und wie sie zu ihrem Namen kam.

Die 1970er-Jahre: Das Goldene Zeitalter der Heuer Carrera

Heuer Carrera Automatikchronograph Referenz 1158 in 18 Karat Gelbgold
Heuer Carrera Automatikchronograph in 18 Karat Gelbgold. Jack Heuer schenkte ihn 1972 dem legendären schwedischen Formel-1-Rennfahrer Ronnie Peterson. Im Innern steckt das Uhrwerk Kaliber 12, Nachfolger des bahnbrechenden Kalibers 11. Auch das Zifferblatt besaß ein neues Design. Petersons Nachfahren ließen die Uhr 2016 bei Sotheby’s versteigern. Sie erzielte einen Preis von 225.000 Schweizer Franken.

Die 70er-Jahre waren eine Ära der Disruption: Am 3. März 1969 präsentierte Heuer den lange erwarteten ersten Automatik-Chronograph, das berühmte Kaliber 11. 1970 ging die Firma eine neuartige Partnerschaft mit Ferrari ein. Der goldene Carrera-Chronograph, den jeder Ferrari-Formel-1-Pilot überreicht bekam, wurde zum Symbol der natürlichen Symbiose von Zeitnahme und Rennsport bei Heuer.

Jack Heuer wurde auch zum Pionier des Product Placements in Filmen: Steve McQueen wurde 1970 im Rennfahrer-Film „Le Mans“ nicht nur mit Zeitnahme-Instrumenten von Heuer ausgestattet, er trug auch eine Armbanduhr von Heuer – den Monaco-Chronographen – und den weißen Rennoverall mit dem Schriftzug „Heuer Chronographen“ auf der Brust.

Lesen Sie hier mehr darüber, wie die Heuer Carrera in den 1970er-Jahren Rennsport-Liebhaber begeisterte.

Die 1980er-Jahre: Das legendäre Kaliber des Lemania-Carrera-Chronographen

Heuer: Lemania Carrera Chronograph
1983 wurde Heuer von Piaget und vom Werkehersteller Nouvelle Lémania übernommen. Carrera war nun mit dem Automatik-Kaliber 5100 ausgestattet. Erkennungsmerkmale sind der gut ablesbare zentrale flugzeugförmige Minutenzeiger in Orange und die 24-Stunden-Anzeige bei 12 Uhr.

Die 80er-Jahre waren für die Zukunft von Heuer ein entscheidendes Jahrzehnt: 1982 war Jack Heuer gezwungen, die Firma zu verkaufen – an die Familie Piaget und den Schweizer Werkehersteller Nouvelle Lémania. Der Carrera-Chronograph lebte zwischen 1983 und 1985 noch einmal auf, nun mit dem Lemania 5100 ausgestattet, einem Werk des neuen Miteigentümers. Trotz mancher Kritikpunkte gilt es bis heute als herausragendes Automatikchronographenwerk.

Aus Heuer wurde schließlich Mitte der 80er Jahre TAG Heuer: 1985 erwarb die saudi-arabischen Unternehmensgruppe TAG von Piaget und Lemania 52 Prozent der Firmenaktien. TAG hatte mit Jack Heuer so manches gemeinsam, darunter den richtigen Instinkt für den Zeitgeist und das Engagement im Motorsport. Unter neuer Führung änderte sich die Modellpolitik.

Erfahren Sie hier, wie TAG Heuer in den 1980er-Jahren sein Profil als Hersteller sportlicher Uhren schärfte.

Die 1990er-Jahre: Zurück zu den Wurzeln

TAG Heuer: Carrera Chronograph von 1996

Nach elf Jahren Pause kehrte der Heuer-Carrera-Chronograph 1996 als originalgetreue Re-Edition der Carrera von 1963/64 zurück. Nur der Name „Carrera“ fehlte auf dem Zifferblatt wegen eines Markenstreits. In der Reproduktion steckte eine Lemania-1873-Handaufzugswerk. Die ersten Heuer-Carrera-Chronographen besaßen ein Valjoux-72-Werk.

1992 landete TAG Heuer einen weiteren spektakulären Coup im Rennsport, als die Firma offizieller Zeitnehmer der Formel 1 wurde. Mit einem neuen computergestützten Zeitnahme-System revolutionierte TAG Heuer die Fernsehübertragungen von Formel-1-Rennen und sorgte dafür, dass die Formel 1 zum Milliardengeschäft wurde.

Mitte der 1990er-Jahre war die Chronographen von TAG Heuer so erfolgreich wie nie zuvor. Während die TAG-Heuer-Chronographen avantgardistische Ikonen am Handgelenk waren, wuchs das Bedürfnis nach historischem Flair – auch das besaß Heuer im Überfluss. So beschlossen die Macher in Biel, eine Legende wieder aufleben zu lassen: die Carrera “von 1964”. Beim Grand Prix von Italien in Monza wurde die Re-Edition im Jahr 1996 der Öffentlichkeit präsentiert.

Weitere Einzelheiten über die originalgetreue Neuauflage der Carrera von 1964 erfahren Sie hier.

Von 2000 bis heute: Extra Dosis Adrenalin

Seit 2011 ist TAG Heuer offizieller Zeitnehmer des Grand Prix in Monaco.

Auf der Erfolgsspur: Seit 2011 ist TAG Heuer offizieller Zeitnehmer des Grand Prix in Monaco, des glamourösesten Rennens der Formel 1.

Im neuen Millennium, nun unter der Ägide von LVMH, intensivierte TAG Heuer sein Engagement im Motorsport. Nach elf Jahren als offizieller Zeitnehmer der Formel 1 übernahm TAG Heuer die Zeitmessung bei der populärsten amerikanischen Rennserie, IndyCar, und damit beim berühmten 500-Meilen-Rennen von Indianapolis. TAG Heuer ist auch in der Rallye-Weltmeisterschaft aktiv. Und es ist die Uhrenmarke mit den meisten kumulativen Siegen in Monaco – nämlich 15 – an der Seite von McLaren. Auf die Verbindung mit McLaren folgte die Partnerschaft mit dem jungen Formel-1-Rennteam Aston Martin Red Bull Racing.

Nie zeigte TAG Heuer seine genetische Nähe zum Rennsport mehr als heute. Das gilt auch für die Uhr, mit der alles begann. Sie legte seit dem Jahr 2000 ein sportliches Entwicklungstempo vor. Im neuen Millennium stand die Carrera bald im Zentrum jeder TAG-Heuer-Kollektion. 2015 kam die elfte Generation des Carrera-Chronographen auf den Markt: die TAG Heuer Carrera Heuer 01 mit dem Inhouse-Uhrwerk Heuer 01. Die Uhr besaß nicht nur ein eigenes TAG-Heuer-Manufaktur-Kaliber, sondern auch ein neues Gehäuse und einen neuen Aufbau.

Lesen Sie hier mehr über das sportliche Entwicklungstempo des Carrera Chronographen seit dem Jahr 2000.

Die Neuheit: TAG Heuer lanciert Carrera “Tête de Vipère” Chronograph Tourbillon Chronometer

TAG Heuer: Carrera “Tête de Vipère” Chronograph Tourbillon Chronometer

Geburtstags-Kollektion mit seltenem Zertifikat: der TAG Heuer Carrera “Tête de Vipère” Chronograph Tourbillon Chronometer.

Den 55. Geburtstag der Carrera feiert TAG Heuer 2018 mit einem neuen Chronographen, dem TAG Heuer Carrera “Tête de Vipère” Chronographen Tourbillon Chronometer. Es ist der erste TAG Heuer Chronograph, der den Chronometer-Qualitätsstempel “Tête de Vipère” trägt. Seit 2006 trugen nur 500 Armbanduhren das hochexklusive Qualitätssiegel der Sternwarte von Besançon.

Hier erfahren Sie mehr über den limitierten Jubiläumschronographen mit seltener Punze.

Den 55. Geburtstag der Heuer Carrera feiert TAG Heuer außerdem mit einem Lektüre Erlebnis, dem Buch “Ahead of its time” (ihrer Zeit voraus). Es erzählt die Geschichte der Carrera-Kollektion und stellt die Modelle vor, die zu Legenden wurden. Das Buch, das in einer Auflage von 4.500 Exemplaren erscheint, ist in offiziellen TAG Heuer-Boutiquen sowie online unter www.tagheuer.com erhältlich.

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