ewiger Kalender

Der ewige Kalender ist so konstruiert, dass er Wochentag, Datum und Monat bis zum Jahr 2100 korrekt anzeigt.

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Gaius Iulius Caesar führte 45 vor Christus das Sonnenjahr mit 365 Tagen ein, dem aber sechs Stunden zum tatsächlichen Sonnenzyklus fehlen. Das gleicht der Monat Februar aus, indem er alle vier Jahre 29 anstatt 28 Tage dauert. Dennoch war der Julianische Kalender gegenüber dem Sonnenjahr um elf Minuten und 14 Sekunden zu lang. 1582 summierte sich das bereits auf zehn Tage. Deshalb bestimmte Papst Gregor XIII., dass in den Jahren, die durch 100 teilbar sind, das Schaltjahr ausgelassen wird. Mit einer Ausnahme: Die Jahre, die dividiert durch 400 eine glatte Zahl ergeben, bleiben Schaltjahre. Demnach waren beispielsweise die Jahre 1800 und 1900 keine Schaltjahre, wohl aber das Jahr 2000. 2100 wird wiederum kein Schaltjahr sein.

Es ist also alles andere als einfach, die Zeit in einen Kalender zu rastern. Erst recht, wenn dieser nicht nur einmal niedergeschrieben wird, sondern das Datum dank einer Mechanik jeden Tag neu anzeigen soll, gerne inklusive Wochentag und Monat, und das alles bitte ohne Fehler. Konstruktionen in Armbanduhren, die genau das können, nennt man ewige Kalender.

Ewige Kalender kennen die unterschiedlichen Monatslängen (inklusive des Februars) und wissen, wann ein Schaltjahr kommt. Zumindest bis zum Jahr 2100, weil dieses ja eine Ausnahme bildet (siehe oben). In ihnen arbeitet eine Menge Teile in kompliziertem Einklang, um Datum, Wochentag und Monat gemäß des Gregorianischen Kalenders immer stimmig anzuzeigen. Was für ein Alptraum, eine solche Uhr nachstellen zu müssen, wenn sie eine Zeit lang nicht getragen wurde – und erst recht, sie dabei versehentlich noch zu weit zu schalten. Manchmal hilft dann nur noch der Gang zum Uhrmacher.

Uhren mit ewigen Kalendern sind sehr teuer und kaum unter 10.000 Euro zu haben. Die meisten von ihnen liegen preislich zwischen 30.000 und 50.000 Euro. Sie stammen ausschließlich von Manufakturen, denn ein Großserienkaliber mit ewigem Kalender gibt es nicht. Dafür wäre die Konstruktion zu aufwendig.

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