Glashütte Uhren

In Glashütte, einem Städtchen im Erzgebirge in Sachsen, haben namhafte Uhrenmarken ihren Sitz. Zu ihnen zählen A. Lange & Söhne, Glashütte Original und Nomos Glashütte.

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Glashütter Uhren sind von festgelegter Qualität: 50 Prozent der Wertschöpfung am Uhrwerk müssen vor Ort in Glashütte vorgenommen werden, damit der Hersteller den Ortsnamen aufs Zifferblatt drucken darf. Diese Regelung ist einmalig in Deutschland. Heute arbeiten in Glashütte ungefähr 1.000 der knapp 7.000 Einwohner im Uhrenbau, das ist ein Drittel aller Erwerbstätigen.

Die Bündelung der Uhrenindustrie in Glashütte ist historisch bedingt: Anfang des 19. Jahrhunderts war das Silbererz, das dem Ort zu einem gewissen Wohlstand verholfen hatte, größtenteils abgebaut. Die sächsische Regierung rief Unternehmen auf, sich im Erzgebirge anzusiedeln. Und so legte der Uhrmachermeister Ferdinand Adolph Lange einen Plan vor, eine Uhrenindustrie nach dem Vorbild des Schweizer Jura zu etablieren. Lange schaffte es, Produktion und Ausbildung zu etablieren. Weitere Uhrenhersteller siedelten sich an, eine Uhrmacherschule wurde gegründet. Auf die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs folgte die teilweise Demontage durch die russischen Besatzer und die Zusammenfassung der verbliebenen Unternehmen im Volkseigenen Betrieb Glashütter Uhrenbetriebe. Sein vorläufiges Aus brachte das Ende der DDR. Doch nach der Wende wurden die Glashütter Uhrenbetriebe privatisiert, und 1994 entstanden Luxusarmbanduhren mit dem neuen Namen Glashütte Original.

Ebenfalls 1994 fand die Neugründung von A. Lange & Söhne statt, Mühle-Glashütte, Nomos und Wempe Glashütte folgten. Die verfallene Glashütter Sternwarte wurde von Juwelier Wempe renoviert und beherbergt heute die einzige deutsche Chronometerprüfstelle. Mit B. Junge & Söhne, Bruno Söhnle, Moritz Grossmann, Tutima und Union Glashütte sitzen heute insgesamt zehn Uhrenhersteller in Glashütte.

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