Taschenuhr

Schon lange ist die Taschenuhr von der Armbanduhr fast völlig verdrängt, und doch gehören Taschenuhren bis heute zur Kollektion erstaunlich vieler Uhrenmarken. Darunter traditionsreiche Manufakturen wie Audemars Piguet, Panerai oder Patek Philippe ebenso wie ambitionierte Newcomer wie Meistersinger oder Bell & Ross.

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Die aktuellen Modelle sind teils mit hochwertigsten Komplikationen ausgestattet, teils ganz schlicht, einige arbeiten mit Manufakturwerken, andere mit dem bekannten Handaufzugskaliber Unitas 6497. Gemeinsam ist den Taschenuhren ein nostalgischer Charme – diese Zeitmesser stehen im Allgemeinen für die uhrmacherische Historie einer Marke und für die Anfänge und die Miniaturisierung in der Uhrmacherei.
In Deutschland gilt der Nürnberger Schlossermeister und Erfinder Peter Henlein (1479/1480 – 1542) als Erfinder der Taschenuhr. Allerdings weiß man, dass zu Henleins Zeit auch schon in Frankreich und Italien, später in Spanien und England Uhren gebaut werden, die man am Körper trägt. Doch damals ist die Taschenuhr noch sehr ungenau. Ihr Mechanismus kann leicht pro Tag eine viertel bis eine halbe Stunde Abweichung in ihrem Gang aufbauen. Das ändere sich erst im Laufe der Zeit. Der italienische Wissenschaftler Galileo Galilei (1564 – 1642) entdeckte den Isochronismus eines Pendels. Die Gleichförmigkeit der Pendelbewegung wird zur Grundlage immer präziserer Uhren. 1675 erfindet der niederländische Gelehrte Christiaan Huygens (1629 – 1695) das Drehpendel mit Spiralfeder – die Unruh. Einen weiteren entscheidenden Beitrag zur Entwicklung leistete der englische Uhrmacher Thomas Mudge, der ab 1757 die Ankerhemmung konstruierte. Sie bildete die Basis für die Schweizer Ankerhemmung. Damit sind die wichtigsten Komponenten beisammen, die eine mechanische Uhr ausmachen.
Die Aufzugskrone kommt Mitte des 19. Jahrhunderts hinzu und ersetzt nun den traditionellen Schlüssel, mit dem man bis dahin die Taschenuhr aufzieht und ihre Zeiger richtet. Gleichzeitig mit der Verfeinerung der Uhrwerke wird das Äußere immer edler: Es entwickelten sich verschiedene Gehäusearten – Savonettes, Lépines und Anhängeuhren. Die geschlossenen Savonettes tragen auf der Vorderseite einen Sprungdeckel, der durch Druck auf die Krone oder auf einen Knopf in der Krone geöffnet wird. Bei Doppel-Savonettes lässt sich auch der Boden öffnen. Nach dem französischen Uhrmacher Jean-Antoine Lépine (1720 – 1814) bezeichnet man die offene Taschenuhr ohne Sprungdeckel als Lépine.

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