Uhrenbeweger

Um mechanische Uhren aufzuziehen, betätigt man ihre Krone, bewegt die Arme – oder legt sie einfach auf den Uhrenbeweger.

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Automatikuhrwerke können ihre Federn selbstständig aufziehen, wenn man ihrem Rotor Gelegenheit zur Drehung gibt. Bleibt die Uhr liegen, läuft die Federspannung ab und das Werk kommt zum Stillstand – je nach Modell schon nach gut einem Tag. Davor bewahrt ein Uhrenbeweger, der der Automatikuhr und somit ihrem Werk die benötigte Bewegungsenergie zuführt. Die Bandbreite der Uhrenbeweger ist groß: Nicht nur zwischen Batterie- und Stromanschluss besteht die Wahl, sondern auch bei der Anzahl der Automatikuhren, die auf dem Uhrenbeweger Platz finden. Einige Hersteller bieten Modelle an, die den Uhrenbeweger mit einer sicheren Aufbewahrung und adäquaten Präsentation kombinieren: Ein Uhrenbeweger kann zugleich Tresor oder Vitrine, sogar Standuhr, Humidor oder Schreibtisch sein. Vor dem Kauf eines Uhrenbewegers empfiehlt es sich, die Aufzugsrichtung des Uhrwerks und seinen Bedarf an Energie zu erfragen. Vom einfachen Dauer- bis zum Intervallbetrieb in einer oder wechselnden Drehrichtungen unterscheiden sich auch hier die Uhrenbeweger der verschiedenen Hersteller.

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