5 Kultuhren von Omega

Welche Uhrenmodelle sind bedeutend und wichtig für Omega?

Robert-Jan Broer
von Robert-Jan Broer
am 25. August 2016

In diesem Artikel soll es um die Kult-Uhren von Omega gehen. Natürlich könnte man viele Modelle dieser Marke als „Kult“ betrachten. Ich möchte mich an dieser Stelle jedoch auf fünf Omega-Uhren beschränken, die meiner Ansicht nach für die Marke und für die Uhrenwelt insgesamt am wichtigsten sind.

Omega-Kultuhr #1: Omega Speedmaster Professional

Ich bin der Meinung, dass keine Omega-Uhr so legendär ist wie die sogenannte „Moonwatch”. Es gibt so viele Varianten, dass wir uns auf Fratellowatches.com jede Woche im Rahmen unserer Beiträge zum Speedy Tuesday damit befassen. Im Grunde genommen ist es egal, welche Speedmaster Professional Sie besitzen, welche auf Ihrer Wunschliste steht oder welche Sie planen zu kaufen, denn alle Modelle sind fantastische, klassische Zeitmesser – von der allerersten Uhr aus dem Jahr 1957 bis hin zu den modernen Ausführungen. Mit einer Speedmaster von Omega tragen Sie sozusagen ein Stück Geschichte am Handgelenk. Die aktuellste Version der Omega Speedmaster weist eine Besonderheit auf: In ihr tickt dasselbe Kaliber mit Handaufzug, wie es auch in der allerersten Moonwatch zum Einsatz kam.

Omega Speedmaster Professional
Omega Speedmaster Professional
[Foto: © Fratellowatches]

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Omega-Kultuhr #2: Omega Constellation Grand Luxe

Die Omega Constellation war einst das Aushängeschild von Omega und zählt unter Sammlern von Vintage-Uhren dieser Marke zu den vielgerühmten und beliebtesten Modellen. Während die Constellation-Modelle bereits als Luxusuhren galten, konnten die Grand-Luxe-Ausführungen diesen Status noch übertreffen: Sie wurden als das exklusivste Modell der Kollektion betrachtet. Das Armband der Herrenuhr im ziegelsteinartigen Design der Constellation Grand Luxe inspirierte später die Armbänder der Omega De Ville Co-Axial Modelle. Diese waren in Gold und Platin erhältlich. In den 1970er-Jahren begannen die Constellation-Modelle ein wenig in den Design-Bereich abzudriften. Daraufhin wurde die Kollektion neu gestaltet und kam 1982 als Constellation „Manhattan” mit den berühmten Klauen, die das Saphirglas umfassen, erneut auf den Markt. In optischer Hinsicht hat diese Herrenuhr wenig mit den ersten Constellation-Uhren von Omega aus den 1950er- und 1960er-Jahren gemeinsam.

Omega Constellation Grand Luxe
Omega Constellation Grand Luxe

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Omega-Kultuhr #3: Omega Seamaster PloProf

Die Seamaster Plongeur Professional, besser bekannt unter der Abkürzung „PloProf”, wurde von Omega in enger Zusammenarbeit mit Comex und dem berühmten Meeresforscher Jacques Cousteau Ende der 1960er Jahre entwickelt. Diese Uhr, die nur für den professionellen Gebrauch konstruiert und entwickelt wurde, kam 1971 auf den Markt. Mit einer Wasserdichtheit bis zu 600 Metern und einem Monobloc-Gehäuse war und ist diese Uhr sehr groß. Die PloProf besaß einen großen roten Sicherheitsdrücker zur Verriegelung der Lünette. Ebenfalls auffällig war die mit einem Schutzbügel gesicherte Krone. 2009 führte Omega eine Re-Edition der berühmten Armbanduhren ein, die bis zu einer Tiefe von 1.200 Metern wasserdicht und mit dem im eigenen Hause entwickelten Co-Axial Kaliber 8500 ausgestattet ist. Wie schon die erste Seamaster PloProf aus dem Jahr 1971 verkauften sich auch die Uhren dieser Kollektion nicht so gut wie andere Modelle von Omega, aber das liegt hauptsächlich an den unkonventionellen Gehäusemaßen. 2016 erschien wieder eine neue Variante des Modells mit Titangehäuse und Titanarmband. Dadurch ist der Zeitmesser nun so leicht, dass er sich trotz der enormen Größe von 48 Millimetern angenehm trägt.

Aktuellste Version der Omega Seamaster Ploprof 1200M
Aktuellste Version der Omega Seamaster PloProf 1200M

Wie die Omega Seamaster Ploprof 1200M bedient wird und welche Funktionen die Taucheruhr zu bieten hat, sehen Sie im kurzen Video:

Weitere spannende Artikel zu diesem Modell von Omega lesen Sie hier:

Omega-Kultuhr #4: Omega Marine

Die Omega Marine war die erste Omega-Uhr für Taucher, die bereits 1932 auf den Markt kam. Eine ausgeklügelte rechteckige Gehäusekonstruktion ermöglichte die Nutzung der Uhr unter Wasser für Tauchgänge und beim Schwimmen. Die Krone platzierte Omega bei zwölf Uhr und versteckte sie im Gehäuse. Eine kleine Verriegelung sorgte außerdem dafür, dass die Gehäuseteile eng aneinander gepresst wurden. Es gab verschiedene Ausführungen des Marine-Modells. In den 1970er-Jahren verwendete Omega den Namen „Marine“ für einen Chronometer mit einem sogenannten Mega-Quarz-Uhrwerk (2,4 Megahertz). Abgesehen vom rechteckigen Gehäuse und dem Namen „Marine“ haben diese beiden Modelle aber wenig gemeinsam.

Omega Marine
Omega Marine

Omega-Kultuhr #5: Omega Seamaster Professional 300M

Die Omega Seamaster Professional 300M, die 1993 auf den Markt kam, ist das modernste Modell dieser Liste. Wie kann es sich dabei um eine Kultuhr handeln? Ganz einfach. Diese Herrenuhr hat die Marke Omega wieder für eine jüngere Zielgruppe interessant gemacht, nachdem James Bond im Jahr 1995 im Film Goldeneye mit der Uhr am Handgelenk zu sehen war (im Film Skyfall wurde dieses Modell jedoch durch die Seamaster Planet Ocean ersetzt). Die Seamaster Professional 300M aus dem Jahr 1993 lockte Männer in die Boutiquen von Omega, um nach der „James Bond Uhr“ zu fragen. Abgesehen von dem inzwischen leicht altmodischen Design des Armbands hat diese Uhr das Potenzial, ein echter Omega-Klassiker zu werden. Mit dem Heliumventil bei zehn Uhr, der verschraubten Krone, dem blauen Zifferblatt mit Wellendesign und der blauen Lünette hat dieses Modell von Omega für viele Uhrenliebhaber einen hohen Wiedererkennungswert. Der Zeitmesser ist in verschiedenen Größen (für Damen, in mittleren und großen Größen), Ausführungen (Edelstahl, Titan, Gold) sowie mit diversen Komplikationen (GMT-Funktion, Chronograph) erhältlich. In der aktuellen Version tickt ein Automatikkaliber mit Co-Axial-Hemmung. Vor einiger Zeit begann Omega damit, gleichzeitig mit den James-Bond-Filmen, limitierte Editionen des im Film getragenen Modells auf den Markt zu bringen. Abgebildet ist das Modell, das Daniel Craig im Film Casino Royale trug.

Omega Seamaster Professional 300M
Omega Seamaster Professional 300M

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Andere Uhren von Omega sind ebenfalls sehr interessant, konnten aber nicht alle in die Liste aufgenommen werden. Dazu zählen unter anderem die Vintage Seamaster 300M, die erste De Ville Co-Axial aus dem Jahr 1999, die Omega Centenary (Vorgänger der Constellation) und die bereits zuvor erwähnte Omega Constellation „Manhattan“.

Welche sind Ihre liebsten Modelle von Omega? Diskutieren Sie im Kommentarbereich unten mit.

 

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt am 08. Dezember 2014.

Robert-Jan Broer, Jahrgang 1977, lebt in den Niederlanden. Seine Leidenschaft sind Uhren. Er ist Autor bei verschiedenen Uhrenzeitschriften und betreibt seit 2004 den Blog Fratellowatches. Auf Watchtime.net stellen wir Ihnen seine Artikel auf Deutsch zur Verfügung: www.fratellowatches.com

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