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Das Angebot des Uhrenmarkts im Überblick: 90 mechanische Uhren unter 39 Millimeter zeigt die Marktübersicht aus UHREN-MAGAZIN 1.2018 mit Bild, Daten und Preis.

Warum die Hublot Big Bang für Revolution, Erfolg und Luxus steht

Modelle und Geschichte der Hublot-Sportuhr Big Bang

Die 2005 vorgestellte Big Bang von Hublot war eine Revolution in der Uhrenwelt. Ihr komplexer Aufbau und die ungewöhnlichen Materialkombinationen haben sie enorm erfolgreich gemacht. Wie die Big Bang wurde, was sie ist, und aktuelle Modelle zeigt der folgende Artikel.

Mit Sprintweltmeister Usain Bolt gestaltete Hublot die goldene Big Bang
Mit Sprintweltmeister Usain Bolt gestaltete Hublot die goldene Big Bang

Die Big Bang war nicht nur für Hublot ein erfolgreicher Neuanfang, sondern hat die ganze Uhrenwelt verändert. Sie stellt nichts weniger als eine Revolution dar. Und davon gibt es in der traditionsreichen Uhrenwelt nicht viele. Die Gestaltung der meisten Uhren basiert auf der Vergangenheit: Die Hersteller sind stolz auf ihre lange Tradition und führen ihre historischen Designlinien weiter. Der Wert definiert sich durch die traditionelle Uhrmacherkunst: Wie fein sind die Verzierungen ausgeführt, welche Komplikationen und klassischen Funktionen bietet die Uhr?

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Inhalt:

    1. Gründe für den Erfolg der Big Bang
    2. Hublot setzt Trends
    3. Aktuelle Big-Bang-Modelle
    4. Die Big Bang realisiert Jean-Claude Bivers Idee der Fusion
    5. Die Uhrwerke der Hublot Big Bang

Weil die Big Bang modern und anders ist, hat sie Erfolg

Die Big Bang verkörpert dagegen eine neue Form von Luxus, bei der das Design im Vordergrund steht: Nicht mehr rückwärtsgewandt, sondern in die Zukunft strebend. Luxus definiert sich bei der Big Bang nicht durch traditionell verzierte Werkbestandteile, sondern vor allem durch ein komplexes, innovatives Design, den Einsatz von Hightech-Werkstoffen und ungewöhnliche Materialkombinationen. Das sieht man auf den ersten Blick, und deshalb war und ist die Big Bang so erfolgreich.

Hublot: Big Bang Unico Italia Independent
Hublot: Big Bang Unico Italia Independent (29.000 Euro)

Sie setzt auf das Überraschungsmoment: Es werden Werkstoffe kombiniert, die auf den ersten Blick gar nicht zueinander passen: Karbon und Gold, Keramik und Stahl oder sogar Jeansstoff und Diamanten. Hublot setzt optisch ungewöhnliche Materialien ein, die noch nie in Uhren Verwendung fanden, oder entwickelt sogar eigene Werkstoffe. Die Marke hat beispielsweise die neue Legierung Magic Gold kreiert: ein 18-karätiges Gold mit Keramikanteil, das dem empfindlichen Metall neue Eigenschaften verleiht. Es wird zu einem modernen Werkstoff, dem härtesten Gold der Welt, auf dem nur noch Diamanten Kratzer hinterlassen.

Bei den Big-Bang-Modellen für die Designmarke Italia Independent hat Hublot Texalium eingesetzt, ein Verbundmaterial aus Glasfasern und Aluminium, das eine interessante Struktur und optische Tiefe sowie einen technischen Look bietet. Teilweise wird das mit kräftigen Farben wie Blau oder Grün und einer Camouflage-Optik kombiniert. Damit nimmt die Marke Trends aus der Mode auf, was sonst bei Uhren eher selten vorkommt.

Hublot: Big Bang Unico Red Magic
Hublot: Big Bang Unico Red Magic

Zur Baselworld 2018 präsentierte Hublot eine weitere Prämiere: eine Keramikuhr in leuchtenden Farben. Die Big Bang Unico Red Magic ist leuchtend rot und ihr Gehäuse ist mit 1.500 Vickershärte robuster als herkömmliche Keramik, die eine Vickershärte von 1.200 aufweist. Im Innern der robusten Uhr tickt das Manufakturkaliber HUB1242 mit Automatikaufzug. 500 Exemplare des Flybackchronographen werden gebaut und für jeweils 25.900 Euro angeboten.

Mit den All-Black-Modellen konnte Hublot sogar selbst einen Trend setzen, indem die Marke schwarze Gehäuse und schwarze Zifferblätter mit schwarzen Zeigern und Indexen kombinierte. Das Design ist dabei wichtiger als die Ablesbarkeit, auch wenn man die glänzend schwarzen Zeiger vor dem mattschwarzen Zifferblatt erkennen kann. Und auch bei den Damenmodellen der Big Bang setzt Hublot beispielsweise mit Totenkopf-Stickereien auf Zifferblatt und Armband neue Akzente.

Was die Marke Hublot ausmacht, klärt das Chronos Special Hublot 2017 – mehr dazu hier.

Um die überraschenden Materialkombinationen zu verwirklichen, muss auch die Schale anders konstruiert sein als ein herkömmliches dreiteiliges Gehäuse: Sie muss aus mehr Teilen bestehen. Bei der Big Bang sind es über 50 Gehäusekomponenten. Während bei vielen Uhren der obersten Preiskategorie beim polierten Gehäuse aus wenigen Teilen die gute Verarbeitungsqualität und das verwendete Edelmetall den Wert transportieren, sind es bei der Big Bang die Anzahl der Teile und deren Detailreichtum, die den Wert ausmachen.

Aktuelle Big-Bang-Modelle zeigt die folgende Bildergalerie:

Hublot: Big Bang MP-11 mit einem Gehäuse aus Saphir (103.000 Euro)
Hublot: Big Bang Unico 42mm in Titan (17.500 Euro)
Hublot: Big Bang Ferrari Carbon Red Ceramic (29.000 Euro)
Hublot: Big Bang Unico Golf (31.000 Euro)
Hublot: Meca-10 Magic Gold (34.200 Euro)
Hublot: Big Bang Unico Blue Sapphire (84.000 Euro)
Hublot: Big Bang Unico GMT (22.700 Euro)

Beispielsweise widmet sich Hublot mit viel Sorgfalt den Gehäuseschrauben: Die einzigartigen Schraubenköpfe mit dem stilisierten H-Profil sind dreidimensional gestaltet. Die matte Fläche überragt ein polierter Ring. Dieses Wechselspiel der Oberflächen auf kleinstem Raum setzt sich am Gehäuse fort: Polierte Kanten und die polierte Seite der Lünette kontrastieren mit den satinierten Oberflächen und dem mattschwarzen Gehäusemittelteil aus Kunstharz. Man sieht hier, wie aufwendig und kostspielig die Herstellung sein muss. Diese Komplexität und der Detailreichtum sind wichtig für die Big Bang.

Die Komplexität zeigt sich nicht nur beim Gehäuse: Da Hublot das Zifferblatt der Big Bang oft auf einen Ring mit Indexen beschränkt und das Werk skelettiert, sieht man statt eines glatten Zifferblatts das komplexe Kaliber mit Rädern und Hebeln. Die sichtbare Mechanik verstärkt auch den technischen Charakter, den das komplexe Gehäuse ohnehin mit sich bringt.

2019, zum 90-jährigen Bestehen der Scuderia Ferrari, legt Hublot drei Limited Editions auf: Die Big Bang Scuderia Ferrari 90th Anniversary besteht aus je einem Modell in Platin, Kohlefaser und Saphirglas.

 

Hublot: die Big Bang Scuderia Ferrari 90th Anniversary in Platin
Hublot: die Big Bang Scuderia Ferrari 90th Anniversary in 3D-Carbon
Hublot: die Big Bang Scuderia Ferrari 90th Anniversary im Saphirglasgehäuse

Die drei Uhren unterscheiden sich nicht nur durch das jeweilige Gehäusematerial, sondern auch durch die Themenfarbe des Zifferblatts, für die die drei Farben der Scuderia Ferrari zum Einsatz kommen: Gelb für die Platinuhr, Rot für ihre Schwester mit Schale aus 3D-Carbon, Schwarz für die Saphir-Variante. Allen drei gemeinsam ist die Lünette aus Carbon-Keramik, einem Material, aus dem auch die Bremsscheiben der Formel-1-Rennwagen bestehen.

Angetrieben werden die 45 Millimeter großen Uhren vom Hublot-eigenen Chronographenkaliber HUB1241 mit Automatikaufzug und Flyback-Funktion. Alle drei sind auf je 90 Exemplare limitiert; außerdem bietet Hublot zehn Sets an, die alle drei Uhren beinhalten. Die Platinversion mit Armband aus Kalbsleder und Kautschuk kostet 40.400 Euro, die Uhr in 3D-Carbon mit Nomex-Kautschukband ist für 34.200 Euro erhältlich. Mehr noch als für Platin muss man für das Saphirglasgehäuse bezahlen: Diese Uhr, mit Armband aus Kevlar und Kautschuk, wechselt für 68.000 Euro den Besitzer.

 

Hublot: Big Bang Scuderia Ferrari 90th Anniversary
Hublot: Big Bang Scuderia Ferrari 90th Anniversary

Die Big Bang realisiert Jean-Claude Bivers Idee der Fusion

Aber auch die Tradition der Uhrmacherei gehört zum Konzept. Warum ist die Materialkombination Gold und Karbon so überraschend? Weil Gold für Tradition steht und Karbon für Innovation. Auch beim Detailreichtum der vielen polierten und satinierten Flächen bedient sich Hublot der überlieferten Oberflächenbearbeitung. Und natürlich tickt auch das Werk mechanisch. Beim Manufakturkaliber Unico kombiniert Hublot die mechanische Tradition wieder mit zukunftsweisenden Werkstoffen wie Silizium und einem modernen Aufbau. Einen Test der Hublot Big Bang Unico finden Sie hier.

Hublot: Big Bang King Gold Ceramic (2005)
Die erste Big Bang von 2005 verbindet Keramik, King Gold und Kautschuk

Das alles ist natürlich kein Zufall. Dahinter steht eine Idee des Hublot-Präsidenten Jean-Claude Biver: die Kunst der Fusion. Dabei geht es darum, Dinge zu verbinden, die normalerweise nicht zusammengehören. Kautschuk und Gold beispielsweise: Das eine stammt von einem Baum, das andere aus der Erde. Normalerweise kommen sie nicht zusammen, aber Hublot verbindet sie. Dazu gehört auch das Gegensatzpaar Vergangenheit und Zukunft, das die Big Bang ebenfalls in sich vereint.

Wichtig für die Big Bang sind auch die unterschiedlichen Partnerschaften. Vor allem die Modelle für Ferrari verstärken mit ihrem geänderten Gehäuse das technische Design der Big Bang. Und Hublot ist die erste Luxusuhrenmarke, die eine Partnerschaft im Bereich des Fußballs einging. Dabei konnte man nicht nur im Fernsehen riesige Hublot-Schriftzüge bei der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft sehen, sondern Hublot stellte mit der Big Bang Unico Chrono Retrograde auch eine echte Fußballuhr vor: Auf einem 45-Minuten-Kreissegment kann man die Halbzeit messen, ein zusätzlicher Bereich von 15 Minuten dient der Nachspielzeit.

Hublot: Big Bang Unico Chronograph Retrograde FC Bayern München
Hublot: Big Bang Unico Chronograph Retrograde FC Bayern München (26.900 Euro)

2018 präsentiert Hublot eine neue Fußballuhr, anlass ist die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Die Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia ist die erste Smartwatch von Hublot und mit 5.100 Euro die günstigste Big Bang. Das Modell unterstützt Schiedsrichter, da sie mit der Torlinientechnologie vernetzt ist. Aber auch für Fußballfans hat die Uhr etwas zu bieten. Denn sie kündigt jedes Spiel 15 Minuten vor Anpfiff an und informiert über gelbe und rote Karten sowie Spielerwechsel und Tore. Bei einem Tor vibriert sie zusätzlich. Das Zifferblatt ist in den Nationalflaggen der teilnehmenden Länder an der Weltmeisterschaft erhältlich und auch das Armband gibt es passend dazu.

Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia
Big Bang Referee 2018 FIFA World Cup Russia

Neueste Fußballuhr ist die Big Bang Unico Special One für den Ausnahmetrainer José Mourinho, dessen Spitzname “The Special One”, auf deutsch also “der Besondere”, lautet. Das Keramikgehäuse erscheint in Mourinhos Lieblingsfarbe Blau. Die roten Elemente bringen laut dem Trainer die richte Würze ins Spiel. Seit 2014 ist er Hublot-Botschafter.

Die Hublot Big Bang Unico Special One für Trainer José Mourinho
Die Hublot Big Bang Unico Special One für Trainer José Mourinho (21.200 Euro)

Die Uhrwerke der Hublot Big Bang

Auch bei den Werken hat sich einiges getan. Gab es anfangs ausschließlich modifizierte Eta-Kaliber wie das Valjoux 7750 in der Big Bang, kam 2010 das eigene Chronographenkaliber Unico. Inzwischen gibt es die Meca-10 mit zehn Tagen Gangreserve. Chronos hat das Modell einem ausführlichen Test unterzogen, wie die Uhr im Test abschnitt erfahren Sie hier. Zudem gibt es auch einen Chronographen mit ewigem Kalender, die Big Bang Alarm Repeater mit Wecker und zweiter Zeitzone, die Big Bang Tourbillon Power Reserve 5 Days und seit der Baselworld 2018 auch die Big Bang MP-11. Diese ist mit dem Handaufzugskaliber HUB9011 ausgestattet und verfügt über sieben in Reihe geschaltete Federhäuser, die eine Gangreserve von zwei Wochen aufbauen. Eines ist sicher: auch in Zukunft bietet die komplexe Big Bang genügend Potenzial für Überraschungen. jk

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Produkt: Download: Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master im Test
Download: Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master im Test
Das UHREN-MAGAZIN testet die Rolex Oyster Perpetual Yacht-Master.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Jean-Claude Biver ist ein echter Neandertaler (in der Uhrenindustrie).
    Ein einfacher, sympathischer, kluger Jäger der das Feuer mit sich durch die Welt trägt und stehs versuchte seine Speerspitze(n) zu verbessern. Wünsche ihm und seinen Gefolgen noch viel Erfolg.

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