Interview: Montblanc-CEO Nicolas Baretzki über Minerva und die zukünftige Produktpolitik

Nicolas Baretzki im Gespräch mit UHREN-MAGAZIN-Chefredakteur Thomas Wanka

Thomas Wanka
von Thomas Wanka
am 30. Oktober 2017

Seit 1. April 2017 ist Nicolas Baretzki CEO von Montblanc. Der Hamburger Schreibgerätehersteller hat sich seit der Übernahme der Manufaktur Minerva im Jahr 2010 auch im Bereich der Luxusuhren eine beachtliche Reputation verschafft. Thomas Wanka, Chefredakteur UHREN-MAGAZIN sprach mit Nicolas Baretzki anlässlich einer Pressereise, bei der unter anderem auch die neue Montblanc 1858 Chronograph Limited Edition vorgestellt wurde.

Neuer Montblanc-CEO: Nicolas Baretzki
Nicolas Baretzki, der Montblanc-CEO im Interview.

Welche Rolle spielt die Manufaktur Minerva, die Sie im Jahr 2010 übernommen haben, im Portfolio der Montblanc-Uhren?
Minerva steht mit den Komplikationen einerseits für hohe uhrmacherische Kunstfertigkeit und mit den Chronographen für unserer Verbindung zum Rennsport. Wir behandeln Minerva und Montblanc nicht mehr als zwei Marken. Minerva ist unser uhrmacherisches Erbe und wir integrieren es vertikal in unserer Kollektionen.

Sie sind seit einem halben Jahr CEO, welche Impulse möchten Sie der Marke Montblanc geben?
Sie haben recht, ich fungiere seit gut sechs Monaten als CEO. Aber ich arbeite bereits seit vier Jahren für Montblanc und habe 14 Jahre mit meinem Vorgänger in dieser Position, Jérôme Lambert, zusammengewirkt. Und von ihm habe ich gelernt, dass Innovation und Kreativität entscheidend sind. Das behauptet jeder von sich, aber entscheiden ist es, darin eine Kontinuität zu entwickeln. Ich nenne es die Kontinuität des Wandels. Wir wollen Uhren mit Charakter schaffen, die alle ihre eigenen Geschichte erzählen.

Montblanc Summit: die erste Smartwatch von Montblanc
Montblanc Summit: die erste Smartwatch von Montblanc

Wir wird sich dieser Wandel auf zukünftige Kollektionen auswirken?
Wir entwickeln unsere Kollektionen weiter und konzentrieren uns dabei auf das Erleben unserer Geschichte, die wir mit unseren Uhren erzählen wollen. Dabei werden wir uns zukünftig auf sechs Kollektionen beschränken, zurzeit sind es zehn. Die Smartwatch-Kollektion Summit und die Damenuhren-Kollektion Bohème bleiben erhalten. Aber wir werden in allen Kollektionen mehr Damenuhren anbieten, schließlich sind 40 Prozent unserer Kunden in den Boutiquen weiblich. Der Schwerpunkt unserer Angebotes wird auch weiterhin zwischen 2.000 bis 5.000 Euro liegen. Da brauchen wir auch weiter Werke, die nicht aus unserer Fertigung stammen. Und im kommenden Jahr feiern wir 160 Jahre Minerva, da werden wir mit neuen Chronographen mit eigenen Werken aufwarten. Im klassischen Bereich sind wir mit unseren Kollektionen insgesamt gut aufgestellt, wir werden uns auf den sportlichen Bereich konzentrieren und diesen mit einer neuen Kollektion weiter ausbauen. tw

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