Japan verschenkt Uhren

Seit Anfang Februar hat Japan den Vorsitz im Uno-Sicherheitsrat übernommen. Eine der ersten Amtshandlungen in der neuen Sitzungsperiode: Die Japaner schenkten jeden Mitglied des Gremiums eine Uhr aus heimatlicher Schmiede. Der Grund für diese Maßnahme ist, dass die insgesamt 15 Ratsmitglieder notorisch zu spät kommen, und ihre Sitzungen in New York immer mit mindestens einer halben bis dreiviertel Stunde Verspätung beginnen. Mit dem Zeitmesser die „Effektivität und Pünktlichkeit” des Rates verbessert werden, versicherte Japans Uno-Botschafter Yukio Takasu nach der Sitzung. Geschenke sind in der Weltorganisation nicht unüblich. Die Briten verteilten im vergangenen Jahr Regenschirme, als sie den Vorsitz übernahmen. wam

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