Richemont verkauft Net-a-Porter

Richemont bringt seinen Online-Luxushändler in einen Merger mit der italienischen Yoox-Gruppe ein.
Richemont bringt seinen Online-Luxushändler in einen Merger mit der italienischen Yoox-Gruppe ein.

Richemont gibt heute bekannt, dass man mit der an der italienischen Börse gelisteten Yoox-Gruppe eine bindende Übereinkunft erzielt hat, welche noch von der Zustimmung der Aktionäre der Gruppe abhängig ist, die im Juni 2015 stattfinden soll. Natalie Massenet, Gründerin und Vorsitzende der Net-A-Porter-Gruppe wird Vorsitzende bleiben und Federico Marchetti, Gründer und CEO der Yoox-Gruppe wird CEO der vereinten Yoox-Net-A-Porter-Gruppe. Damit erweisen sich die Meldungen von Forbes um einen Verkauf an Amazon als nicht stichhaltig.
Richemont erhält für den Verkauf von Net-A-Porter 50 Prozent der Aktien der vereinigten Gesellschaft. Das Stimmrecht wird auf 25 Prozent beschränkt und Richemont ist verpflichtet, einen Anteil von 25 Prozent für drei Jahre zu halten, auch nach der geplanten Kapitalerhöhung durch strategische Investoren. Johann Rupert, der Vorsitzende von Richemont, begründete die Überführung des seit 2006 vollständig übernommenen Luxus-Online-Händlers in die neue Gruppe mit der Aussicht, als führende Online-Plattform die Einzigartigkeit des Luxusgeschäftes gegen technologische Giganten behaupten zu können. “Die Vereinigung der beiden Marktführer dient der weiteren Entwicklung einer unabhängigen, neutralen Plattform für eine hochklassige Kundschaft, die sich für Luxusmarken interessiert.” tw

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