Produkt: Download: Grand Seiko Spring Drive Diver’s SBGA229 im Test
Download: Grand Seiko Spring Drive Diver’s SBGA229 im Test
Seikos Taucheruhr SBGA229 verbindet traditionelle Mechanik mit der Ganggenauigkeit von Elektronik. Schaffen die Japaner den Spagat und was taugt die Tauchruhr? Unser Test klärt auf.

5 Fakten über Grand Seiko

Das Streben nach der besten Uhr

Grand Seiko bildete ab 1960 das Luxussegment der Uhrenmanufaktur Seiko und steht seither für maximale Präzision, Schönheit und Verlässlichkeit. 2017 wurde die einstige Produktlinie als eigene Marke ausgekoppelt. In Europa ist sie noch immer so etwas wie ein Geheimtipp, während sie in Japan längst eine große Popularität genießt. Die erste Grand Seiko kam 1960 auf den Markt, ­weshalb die Japaner 2020 großes ­Jubiläum feierten. 1964 wurde die Uhr um ein Datum erweitert und 1967 um einen Automa­tikaufzug. 1968 tickte die erste Grand Seiko mit „Hi-Beat“-Kaliber besonders schnell. Ab 1988 bereicherten Quarzuhren die Kollektion, und 2004 kombinierte Grand Seiko Quarz und Mechanik zur ­innovativen Spring-Drive-Technik. Im Seiko-Hauptsitz in Tokio arbeiten Designer, Entwickler, der Vertrieb, das Marketing und die Geschäftsführung. Daneben gibt es zwei Uhrenstudios, in denen die Zeitmesser gebaut werden.

Die 44GS von 1967 wurde stilbildend für das typische Grand-Seiko-Design
Die 44GS von 1967 wurde stilbildend für das typische Grand-Seiko-Design

Von Anfang an verkörperte Grand Seiko das Bestreben, die bestmögliche Uhr zu bauen. Und die Uhrmacher und Ingenieure hatten und haben bis heute eine klare Vorstellung von dem, was sie unter „bestmöglich“ verstehen. An erster Stelle steht dabei die Präzision: Uhren von Grand Seiko sollen die Zeit so genau wie möglich anzeigen ‒ eine Herausforderung, die Grand Seiko bei der klassischen Mechanik genauso beherrscht wie bei Quarz oder der im eigenen Haus entwickelten Spring-Drive-Technologie.

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Bestmöglich bedeutet aber genauso, dass die Uhren möglichst gut ablesbar und lange haltbar sein müssen. Und nicht zuletzt sollen sie zeitlos schön sein. Dafür pflegt Grand Seiko eine einzigartige Designsprache, die tief durchdrungen ist von einer spezifisch japanischen Ästhetik. Beispiele dafür sind zweidimensionale Flächen, das Spiel mit Licht und Schatten oder Gestaltungselemente, die inspiriert sind von der Natur der Heimat. Wer sich mit Grand Seiko beschäftigt, wird immer mehr faszinierende Details und Facetten finden.

Grand-Seiko-Jubiläumsmodell SLGH002 von 2020
Grand-Seiko-Jubiläumsmodell SLGH002 von 2020

Fakt #1 über Grand Seiko: Die erste Uhr

Erste Grand Seiko von 1960
Erste Grand Seiko von 1960

Am 18. Dezember 1960 wurde die erste Grand Seiko vorgestellt. Die 35 Millimeter große Uhr mit vergoldetem Edelstahlgehäuse und Indexen aus massivem Gold besaß eine Feinregulierung, bei der der Rücker über einen Exzenter verstellt wurde. 25 Steine reduzierten die Reibung. Mit 45 Stunden Gangreserve speicherte das Federhaus Energie für fast zwei Tage. Zudem verfügte das Werk schon über einen Sekundenstopp, der die Unruh beim Ziehen der Krone anhielt und so das exakte Einstellen der Zeit ermöglichte. Die erste Grand Seiko konnte mit diesem Werk die damalige Chronometernorm erfüllen und lief mit einer Genauigkeit zwischen −3 und +12 Sekunden Abweichung pro Tag.

Fakt #2 über Grand Seiko: 100% Manufaktur

Grand Seiko .Zusammenbau eines Spring-Drive-Kalibers
Grand Seiko .Zusammenbau eines Spring-Drive-Kalibers

Grand Seiko entwickelt und produziert nicht nur jedes einzelne Uhrwerk im ­eigenen Haus, sondern stellt auch fast alle Werk- und Uhrenbauteile selbst her – bis hin zur Zugfeder und den kritischen Hemmungskomponenten Unruh und Spirale. Damit ist die Manufaktur eine der Uhrenmarken mit der größten Fertigungstiefe weltweit.

Fakt #3 über Grand Seiko: Spring Drive

Grand Seiko: Spring-Drive-Hemmung
Grand Seiko: Spring-Drive-Hemmung

Diese Hybridtechnik aus automatisch aufziehendem Werk und Quarzsteuerung gibt es nur bei Seiko und Grand Seiko. Statt einer Ankerhemmung mit schwingender Unruh reguliert ein sogenanntes Gleitrad (im Bild ganz rechts) die Ablaufgeschwindigkeit des Räderwerks. Von einem Schaltkreis und einer Quarzeinheit (im Bild unten links) kontinuierlich gebremst, dreht sich das Gleitrad exakt achtmal pro Sekunde.

Fakt #4 über Grand Seiko: Hohe Markenbegehrlichkeit

Grand Seiko hat laut Studie eine sehr hohe Markenbegehrlichkeit
Grand Seiko hat laut Studie eine sehr hohe Markenbegehrlichkeit

Deutsche ­Uhrenfans, die Grand Seiko ­näher kennen, sind von der Marke begeistert: In einer Studie, die Chronos im Jahr 2019 mit der Puls Marktforschung GmbH durchgeführt hat, rangieren die Japaner in der Gesamtwertung der Markenbegehrlichkeit mit 80 Prozent vom theoretischen Maximalwert auf Platz fünf.

Fakt #5 über Grand Seiko: Die Uhrenstudios

Grand Seiko: Shinshu Watch Studio in Shiojiri, Präfektur Nagano
Grand Seiko: Shizukuishi Studio, Präfektur Iwate

Grand-Seiko-Uhren werden an zwei Standorten gebaut: Im Shinshu Studio in Shiojiri (Präfektur Nagano) entstehen alle Quarz- und Spring-Drive-Modelle, und im 2020 neu eröffneten Shizukuishi Studio (Präfektur Iwate) fertigt Grand Seiko sämtliche mechanischen Zeitmesser.

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Produkt: Chronos Edition Uhren 2020
Chronos Edition Uhren 2020
Die ganze Welt der Luxusuhren in einem Sammelband: Die Chronos Edition im übergroßen Format zeigt die schönsten Uhren des Jahres. Marken, Design & Technik.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich besitze die Gand Seiko Spring Drive snowflake.
    Ich bin seit Jahren in leitender Funktion eines der grössten Markenartikelunternehmen der Welt. J E D E R kennt unsere Produkte. In aller Bescheidenheit: wir drehen am ganz grossen Rad.
    Jetzt zum Kern meiner Aussage: Die oben bezeichnete Uhr ist das am meisten unterschätzte Produkt in der gesamten Uhrenindustrie.
    – das spring drive ist eine epochale Erfindung und Entwicklung, vergleichbar vielleicht mit dem Tourbillon.
    – die handwerkliche Qualität, das Finish usw. übertrifft die Uhren von Rolex deutlich, ist auf einem Level oder darüber von Patek Philippe und Lange&Söhne (ich besitze von beiden).
    -die Uhr ist k e i n e Quartzuhr, sondern definiert eine ganz neue Kategorie.
    – die Grand Seiko Spring Drive definiert die Zeit nicht in ein widernatürliches Diskontinuum, in ein dem Wesen der Zeit zuwiderlaufendes Element, sondern zeigt das, was die Zeit seit Jahrmillionen ist: ein unendlich fliesendes Kontinuum. Die Sonne fliesst ja unendlich, sie ruckelt nicht wie die Produkte der hilflosen Werkstätten vom Mittelalter bis Patek Philippe, die nur ruckeln, weil sie nicht besser können. Und eine Rolex ruckelt auch, dazu ist sie auch noch hässlich und handwerklich höchstens Mittelklasse. So eine Uhr zeigt Tauchtiefgänge von vielen tausend Metern, wobei die Träger häufig nicht einmal schwimmen können, gescheige denn tiefseetauchen. Vergleichen Sie mal das Gehäuse einer solchen Uhr, die aus billigem Stahl besteht mit dem hochintelligenten Werkstoff einer Grand Seiko !! Die Zeit ruckelt nicht, sie fliesst !
    – es ist wie ein Hohn auf die gesamte Uhrengemeinde, dass eine Grand Seiko Spring Drive nur Euro 5000,00 kostet, und das konzeptionell und handwerklich eindeutig unterlegene Produkt : Patek Philippe Caltavara Euro 30000,00. Dafür gibt es nur eine Erklärung: der Markt. Der täuscht sich aber öfters.
    Ich weiss das: mein Produkt kostet in der Herstellung weniger als ein Cent, und wird millionenfach täglich für mehr als 2 Euro gekauft.
    Jetzt könnte man jahrelang darüber diskutieren, philosophieren usw…….

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  2. Grand Seiko?
    Irgendwie verwunderlich wie seit einiger Zeit geradezu verzweifelt versucht wird einem total uninteressanten Produkt eine Qualitätsaura anzuhängen.
    Es gibt so viele tolle Produkte über die man berichten könnte … lasst doch bitte diese merkwürdigen Wecker in ihrer Nische bis der Mantel des Vergessens seine Arbeit gemacht hat.

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  3. Werter Herr Nescio, eine Rolex als „hässlich und handwerklich höchstens Mittelklasse“ zu bezeichnen ist, mit Verlaub, ein wenig vermessen.

    Mit besten Grüßen,
    F. S.

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